Vaduz (ots) -
Der neue liechtensteinische Reisepass kann ab Dienstag, 3. Februar 2026, beim Ausländer- und Passamt (APA) in Vaduz beantragt und dann unmittelbar mitgenommen werden. Die "alten Reisepässe" behalten ihre Gültigkeit bis zum Ablauf der jeweiligen Gültigkeitsdauer. Die Gebühren bleiben unverändert. Neben dem regulären Reisepass wurden auch die Spezialpässe - Diplomatenpass, Dienstpass, Pass für Ausländer sowie der Reiseausweis für anerkannte Flüchtlinge - überarbeitet.
Mit dem neuen Reisepass werden zusätzliche Sicherheitsmerkmale eingeführt, die den Schutz vor Fälschungen und Missbrauch erhöhen. Die wesentlichste Änderung betrifft das Passdesign: Ein repetitives oder uniformes Seitenlayout entspricht nicht mehr dem heutigen Standard. Stattdessen ist in modernen Reisepässen jede Seite ein Unikat, wodurch sich der Fälschungsaufwand um ein Vielfaches erhöht. Neben den sicherheitstechnischen Anpassungen wurde der Reisepass auch optisch modernisiert. Das Design geht auf das Siegerprojekt von Anikó Stalder (kefi creations gmbh, Triesen) zurück, das im Rahmen des öffentlichen Gestaltungswettbewerbs 2023 ausgewählt wurde.
Die individuell illustrierten Innenseiten zeigen - unter Einbezug aller Gemeinden des Landes - landschaftliche, kulturelle und historische Motive Liechtensteins und verbinden moderne Sicherheitsmerkmale mit einem klaren Bezug zur nationalen Identität. Damit wird der Pass nicht nur zu einem sicheren Reisedokument, sondern auch zu einem "Stück Heimat zum Mitnehmen". Regierungsrat Hubert Büchel fasst dies zusammen mit: "Der neue Reisepass ist Ausdruck eines traditionsbewussten und zugleich modernen Liechtensteins - sicher, effizient und international vernetzt. Er verbindet Innovation mit nationaler Identität und steht sinnbildlich für ein Land, das sich seiner Werte bewusst ist und gleichzeitig offen in die Zukunft blickt."
Zusätzlich zu den gestalterischen Anpassungen wurden auch funktionale Änderungen vorgenommen. So wird anstelle des bisherigen Eintrags "Grösse" künftig der "Geburtsort" aufgeführt, was dem Standard der meisten Länder des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR) entspricht. Die Angabe des Geburtsortes erhöht die internationale Verwendbarkeit des Dokuments, da dieser bei Reisen, amtlichen Vorgängen und Rechtsgeschäften als wichtiges Identifikationsmerkmal gilt.
Die Datenseite besteht neu aus einem dünnen Polycarbonat und nicht mehr aus einem Papier-Baumwolle-Gemisch. Aufgrund dieser Änderung muss auch die Druckerinfrastruktur ausgetauscht werden. Neu werden Geräte eingesetzt, die sowohl mittels Laser als auch mit Tinte drucken können. Durch diese Umstellung lassen sich zusätzliche Sicherheits- und Designelemente integrieren. Auf der ersten Papierseite des Passes wird beispielsweise das Gesichtsbild der Datenseite als sogenanntes "Letter Screen Image" wiederholt. Dabei besteht das Gesichtsbild aus winzigen Buchstaben und Zahlen, die den Namen und Vornamen der Passinhaberin bzw. des Passinhabers sowie die Passnummer beinhalten.
Mit der Einführung des neuen Reisepasses setzt Liechtenstein einen weiteren Schritt in der fortlaufenden Modernisierung seiner staatlichen Dienstleistungen. Das Dokument vereint höchste Sicherheitsstandards mit einem eigenständigen, identitätsstiftenden Design und stärkt damit die internationale Sichtbarkeit des Landes.
Pressekontakt:
Ministerium für Inneres, Wirtschaft und Sport
Markus Biedermann, Leiter Ausländer- und Passamt
T +423 236 60 09
markus.biedermann@llv.li
Original-Content von: Fürstentum Liechtenstein, übermittelt durch news aktuell
Originalmeldung: https://www.presseportal.ch/de/pm/100000148/100937704
Der neue liechtensteinische Reisepass kann ab Dienstag, 3. Februar 2026, beim Ausländer- und Passamt (APA) in Vaduz beantragt und dann unmittelbar mitgenommen werden. Die "alten Reisepässe" behalten ihre Gültigkeit bis zum Ablauf der jeweiligen Gültigkeitsdauer. Die Gebühren bleiben unverändert. Neben dem regulären Reisepass wurden auch die Spezialpässe - Diplomatenpass, Dienstpass, Pass für Ausländer sowie der Reiseausweis für anerkannte Flüchtlinge - überarbeitet.
Mit dem neuen Reisepass werden zusätzliche Sicherheitsmerkmale eingeführt, die den Schutz vor Fälschungen und Missbrauch erhöhen. Die wesentlichste Änderung betrifft das Passdesign: Ein repetitives oder uniformes Seitenlayout entspricht nicht mehr dem heutigen Standard. Stattdessen ist in modernen Reisepässen jede Seite ein Unikat, wodurch sich der Fälschungsaufwand um ein Vielfaches erhöht. Neben den sicherheitstechnischen Anpassungen wurde der Reisepass auch optisch modernisiert. Das Design geht auf das Siegerprojekt von Anikó Stalder (kefi creations gmbh, Triesen) zurück, das im Rahmen des öffentlichen Gestaltungswettbewerbs 2023 ausgewählt wurde.
Die individuell illustrierten Innenseiten zeigen - unter Einbezug aller Gemeinden des Landes - landschaftliche, kulturelle und historische Motive Liechtensteins und verbinden moderne Sicherheitsmerkmale mit einem klaren Bezug zur nationalen Identität. Damit wird der Pass nicht nur zu einem sicheren Reisedokument, sondern auch zu einem "Stück Heimat zum Mitnehmen". Regierungsrat Hubert Büchel fasst dies zusammen mit: "Der neue Reisepass ist Ausdruck eines traditionsbewussten und zugleich modernen Liechtensteins - sicher, effizient und international vernetzt. Er verbindet Innovation mit nationaler Identität und steht sinnbildlich für ein Land, das sich seiner Werte bewusst ist und gleichzeitig offen in die Zukunft blickt."
Zusätzlich zu den gestalterischen Anpassungen wurden auch funktionale Änderungen vorgenommen. So wird anstelle des bisherigen Eintrags "Grösse" künftig der "Geburtsort" aufgeführt, was dem Standard der meisten Länder des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR) entspricht. Die Angabe des Geburtsortes erhöht die internationale Verwendbarkeit des Dokuments, da dieser bei Reisen, amtlichen Vorgängen und Rechtsgeschäften als wichtiges Identifikationsmerkmal gilt.
Die Datenseite besteht neu aus einem dünnen Polycarbonat und nicht mehr aus einem Papier-Baumwolle-Gemisch. Aufgrund dieser Änderung muss auch die Druckerinfrastruktur ausgetauscht werden. Neu werden Geräte eingesetzt, die sowohl mittels Laser als auch mit Tinte drucken können. Durch diese Umstellung lassen sich zusätzliche Sicherheits- und Designelemente integrieren. Auf der ersten Papierseite des Passes wird beispielsweise das Gesichtsbild der Datenseite als sogenanntes "Letter Screen Image" wiederholt. Dabei besteht das Gesichtsbild aus winzigen Buchstaben und Zahlen, die den Namen und Vornamen der Passinhaberin bzw. des Passinhabers sowie die Passnummer beinhalten.
Mit der Einführung des neuen Reisepasses setzt Liechtenstein einen weiteren Schritt in der fortlaufenden Modernisierung seiner staatlichen Dienstleistungen. Das Dokument vereint höchste Sicherheitsstandards mit einem eigenständigen, identitätsstiftenden Design und stärkt damit die internationale Sichtbarkeit des Landes.
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Markus Biedermann, Leiter Ausländer- und Passamt
T +423 236 60 09
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