Paris (www.anleihencheck.de) - Ausgemacht ist ausgemacht, sagt man doch gern, was so viel bedeutet wie "das gilt jetzt, Ende", so Olaf Hordenbach, Chefredakteur von "Märkte & Zertifikate weekly", eines Kundenmagazins der BNP Paribas.Als ausgemacht gelte zum Beispiel, dass die EZB, die europäische Notenbank, ihr "Pulver" verschossen habe und in diesem Jahr keine weiteren Zinssenkungen vornehmen werde, oder wenn, dann nur eine kleine, sprich 25 Basispunkte. Dann wären wir am Jahresende 2026 bei 1,75 Prozent. Höre sich okay an, wäre aber nicht ganz unproblematisch, weil die Zinssenkungen im zurückliegenden Jahr - da seien es unter dem Strick vier Senkungen gewesen und die Einlagefazilität sei von 3 auf 2 Prozent gesenkt worden - als wesentlicher Treiber der Aktienkurse gelte. Immerhin sei der DAX in diesem Zeitraum um über 20 Prozent gestiegen. Das heiße wohl im Umkehrschluss: Weil die Zinsen nicht oder nicht mehr so deutlich gesenkt würden wie im zurückliegenden Jahr, habe der DAX nur begrenztes Aufwärtspotenzial. Das gelte als ausgemacht. ...Den vollständigen Artikel lesen ...
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