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MORNING BRIEFING - USA/Asien

DJ MORNING BRIEFING - USA/Asien

Der Markt-Überblick am Morgen, zusammengestellt von Dow Jones Newswires:

TAGESTHEMA

Japans Premierministerin Sanae Takaichi erwägt einem Zeitungsbericht zufolge die Auflösung des Unterhauses zu Beginn der für den 23. Januar geplanten ordentlichen Parlamentssitzung. Dies berichtet die Zeitung The Yomiuri Shimbun mit Verweis auf Regierungskreise. Eine daraus resultierende Unterhauswahl dürfte dem Bericht zufolge im Februar stattfinden. Die Premierministerin, die auch der regierenden Liberaldemokratischen Partei (LDP) vorsitzt, sei offenbar zu dem Schluss gekommen, dass ein Sieg bei der Unterhauswahl notwendig ist, um die politische Umsetzung voranzutreiben. Hintergrund ist die Minderheit der Regierungskoalition im Oberhaus. Für den Zeitplan der Wahl sind zwei Szenarien im Gespräch. Das erste sieht den offiziellen Wahlkampfauftakt für den 27. Januar und die Abstimmung am 8. Februar vor. Das zweite Szenario würde einen Wahlkampfbeginn am 3. Februar und die Wahl am 15. Februar vorsehen. Takaichi strebt eine "starke Wirtschaft" sowie eine "verantwortungsvolle und proaktive Finanzpolitik" an und möchte sich von den Wählern die Zustimmung für ihre Wirtschaftsagenda einholen. Die von der LDP geführte Fraktion hält 199 Sitze im Unterhaus. Zusammen mit der JIP kommt die Koalition auf insgesamt 233 Sitze - was der knappstmöglichen Mehrheit im 465 Sitze umfassenden Unterhaus entspricht. Im Oberhaus verbleiben die Regierungsparteien jedoch in der Minderheit.

AUSBLICK UNTERNEHMEN +

12:45 US/JP Morgan Chase & Co, Ergebnis 4Q

AUSBLICK KONJUNKTUR

- US 
  14:30 Verbraucherpreise Dezember 
     PROGNOSE: +0,3% gg Vm/+2,7% gg Vj 
     zuvor:   k.A. 
     Verbraucherpreise Kernrate 
     PROGNOSE: +0,3% gg Vm/+2,8% gg Vj 
     zuvor:   k.A. 
 
  16:00 Neubauverkäufe September 
     PROGNOSE: -11,3% gg Vm 
     zuvor:  +20,5% gg Vm 
 
  16:00 Neubauverkäufe Oktober 
     PROGNOSE: 718.000 Einheiten 
     zuvor:  k.A. 
 

ÜBERSICHT INDIZES

INDEX            zuletzt +/- % 
E-Mini-Future S&P-500   6.972,40 -0,1% 
E-Mini-Future Nasdaq-100 25.747,80 -0,2% 
S&P/ASX 200 (Sydney)    8.808,50 +0,6% 
Nikkei-225 (Tokio)    53.549,16 +3,1% 
Hang-Seng (Hongk.)    26.770,68 +0,6% 
Shanghai-Comp.       4.146,19 -0,5% 
Kospi (Seoul)       4.692,64 +1,5% 
 

FINANZMÄRKTE

OSTASIEN (VERLAUF)

An den Aktienmärkten in Ostasien ging es am Dienstag mehrheitlich nach oben. Positiv für die Stimmung wirkten sich die leicht positiven Vorgaben aus den USA und der anhaltende Enthusiasmus für KI-Halbleiterwerte aus. Besonders deutlich ging es in Tokio nach oben, wo der Nikkei-225 um 3,1 Prozent zulegte und auf einem Rekordhoch schloss. Hier berichteten Medien, dass Premierministerin Sanae Takaichi vorgezogene Neuwahlen ausrufen könnte. (siehe Tagesthema) Zudem erklärte Japans Finanzministerin Satsuki Katayama, dass US-Finanzminister Scott Bessent Tokios Sorgen über die jüngste Schwäche des Yen teile. Dies heizte im Devisenhandel erneute Spekulationen an, dass zur Stützung der Währung interveniert werden könnte. In Seoul gewann der Kospi nach dem Allzeithoch am Vortag weitere 1,5 Prozent.

WALL STREET

INDEX           zuletzt    +/- %  absolut +/- % YTD 
DJIA          49.590,20    +0,2%   86,13   +3,0% 
S&P-500         6.977,27    +0,2%   10,99   +1,8% 
NASDAQ Comp       23.733,90    +0,3%   62,56   +1,8% 
NASDAQ 100       25.787,66    +0,1%   21,41   +2,0% 
 
           Montag   Freitag 
Umsatz NYSE (Aktien) 1,16 Mrd  1,14 Mrd 
Gewinner       1.580   1.751 
Verlierer      1.150    998 
Unverändert      103     77 
 

Gut behauptet - Die jüngste Entwicklung im Konflikt zwischen US-Präsident Donald Trump und US-Notenbankchef Jerome Powell belastete die Kurse nur anfangs. Im Tagesverlauf wurde der Rücksetzer zum Kauf genutzt. Vor den Verbraucherpreisdaten am Dienstag hielten sich die Anleger jedoch zurück. Bei den Einzelwerten ging es für die Aktien von Visa (-1,8%), Mastercard (-1,5%), American Express (-4,2%) und Capital One (-6,4%) abwärts. US-Präsident Trump hat eine einjährige Obergrenze für Kreditkartenzinsen von 10 Prozent gefordert. Eli Lilly stiegen um 1,6 Prozent. Hintergrund war ein Medienbericht, wonach der US-Pharmakonzern bereit ist, 15 Milliarden Euro für das französische Biotechnologie-Startup Abivax (+3,2%) zu bieten. Walmart legten um 3 Prozent zu. Die Aktien des Einzelhändelskonzerns werden mit Handelsbeginn am 20. Januar in den Nasdaq-100 aufgenommen und ersetzen dort Astrazeneca. ExxonMobil fielen um 0,5 Prozent, nachdem Präsident Trump angedeutet hatte, er sei geneigt, den Ölkonzern von Bohrungen in Venezuela auszuschließen. Trumps Äußerungen folgten auf eine Aussage von Exxon-Chef Darren Woods, der bei einem Treffen am Freitag gesagt hatte, Venezuela sei derzeit nicht investierbar. Warner Bros. Discovery fielen um 1,7 Prozent. Paramount Skydance (+0,8%) hat eine Kampfabstimmung um Stimmrechte im Warner-Board, einen sogenannten Proxy-Fight, angekündigt.

US-ANLEIHEN

Die Notierungen am Anleihemarkt gaben leicht nach. Michael Gayed vom Lead-Lag Report warnte vor steigenden Risiko-Prämien für die Inflation "und einem schwächeren Vertrauen in langfristige Finanzanlagen, die an stabile politische Erwartungen geknüpft sind". Die Rendite zehnjähriger Papiere erhöhte sich um zwei Basispunkte auf 4,19 Prozent. Die Notierungen am Anleihemarkt gaben leicht nach. Michael Gayed vom Lead-Lag Report warnte vor steigenden Risiko-Prämien für die Inflation "und einem schwächeren Vertrauen in langfristige Finanzanlagen, die an stabile politische Erwartungen geknüpft sind". Die Rendite zehnjähriger Papiere erhöhte sich um zwei Basispunkte auf 4,19 Prozent. Der Anstieg der Renditen wurde etwas gebremst von Auktionen drei- und zehnjähriger US-Anleihen, die Händlern zufolge auf eine lebhafte Nachfrage stießen.

DEVISEN

DEVISEN   zuletzt    +/- %   00:00 Mo, 08:45  % YTD 
EUR/USD    1,1655    -0,1   1,1669   1,1679  -1,0% 
EUR/JPY    185,25     0,4   184,48   184,35  -0,2% 
EUR/GBP    0,8656    -0,1   0,8667   0,8690  -0,5% 
GBP/USD    1,3466     0,0   1,3463   1,3440  -0,5% 
USD/JPY    158,94     0,5   158,10   157,84  +0,8% 
USD/KRW   1.474,00     0,5  1.466,03  1.467,97  +1,1% 
USD/CNY    7,0093     0,0   7,0068   7,0065  -0,2% 
USD/CNH    6,9730     0,0   6,9696   6,9712  -0,0% 
USD/HKD    7,7987     0,0   7,7962   7,7947  +0,1% 
AUD/USD    0,6706    -0,0   0,6709   0,6705  +0,2% 
NZD/USD    0,5773     0,0   0,5772   0,5752  -0,5% 
BTC/USD  91.977,10     0,9 91.163,95 91.352,30  +2,2% 
YTD bezogen auf Schlusskurs des Vortags 
 

Der Dollar geriet mit der jüngsten Entwicklung im Zwist zwischen Trump und Powell unter Druck - der Dollar-Index fiel um 0,3 Prozent. Der Schritt fache die Sorgen um die Unabhängigkeit der Fed wieder an und könne potenziell den "Sell-America"-Trade neu beleben, meinte Devisen-Analyst Francesco Pesole von der ING. "Die Abwärtsrisiken für den Dollar, die von jeglichen Anzeichen einer weiteren Entschlossenheit zur Einmischung in die Unabhängigkeit der Fed ausgehen, sind erheblich."

++++ ROHSTOFFE +++++

METALLE

METALLE   zuletzt   Vortag   +/- %  +/- USD  % YTD 
Gold    4.576,56  4.596,05   -0,4%   -19,49  +4,4% 
Silber     84,85   85,225   -0,4%   -0,37 +11,7% 
Platin   1.973,99  2.016,09   -2,1%   -42,10 +11,6% 
Kupfer     5,99    6,03   -0,7%   -0,04  +5,1% 
YTD bezogen auf Schlusskurs des Vortags 
 

Die Entwicklungen rund um die Fed verschafften dem "sicheren Hafen" Gold regen Zulauf. Dazu kämen die steigenden geopolitischen Unsicherheiten, hieß es. Überdies machte der nachgebende Dollar das Edelmetall für Käufer aus dem Nicht-Dollarraum billiger. Die Feinunze markierte bei 4.630 Dollar ein Allzeithoch. Im späten Handel ging es um 2 Prozent auf 4.601 Dollar aufwärts. Der Silberpreis stieg um 6,9 Prozent.

ÖL

ROHÖL    zuletzt VT-Schluss   +/- %  +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex   59,87    59,50   +0,6%   +0,37  +3,7% 
Brent/ICE   64,22    63,87   +0,5%   +0,35  +5,1% 
YTD bezogen auf Schlusskurs des Vortags 
 

Die Ölpreise tendierten fester, auch gestützt vom schwächeren Dollar. Das Barrel der US-Sorte WTI verteuerte sich um 0,6 Prozent auf 59,50 Dollar. Ein Thema am Markt waren auch die Unruhen im Iran. "Der Iran ist das viertgrößte Opec-Mitglied und produziert rund 3,2 Millionen Barrel Rohöl pro Tag", so die ING-Analysten. "Damit schwebt ein erhebliches Angebotsrisiko über dem Markt."

MELDUNGEN SEIT VORTAG, 20.00 UHR

US-NOTENBANK

Die US-Leitzinsen befinden sich nach Einschätzung des Präsidenten der New Yorker Fed, John Williams, vor der ersten Sitzung der Notenbank im Jahr 2026 auf einem angemessenen Niveau. Williams deutete damit an, dass er und andere Notenbanker in diesem Monat keine Eile bei weiteren Zinssenkungen haben dürften.

US-Präsident Donald Trump hat laut der Pressesprecherin des Weißen Hauses keine Anweisung zu Ermittlungen gegen den Notenbankchef Jerome Powell gegeben.

ABBVIE

hat mit der Trump-Administration eine Vereinbarung getroffen, 100 Milliarden US-Dollar in seine US-Geschäfte zu investieren und die Medicaid-Preise zu senken. Im Gegenzug wurde das US-Unternehmen im Rahmen eines Dreijahresvertrags von Zöllen und Preisvorgaben befreit.

APPLE / GOOGLE

Die nächste Version des digitalen Assistenten Siri von Apple soll mit Googles KI-Modell Gemini betrieben werden. Der iPhone-Hersteller und der Google-Mutterkonzern Alphabet haben eine auf mehrere Jahre ausgelegte KI-Partnerschaft geschlossen.

CITIGROUP

beabsichtige den Abbau von 1.000 Arbeitsplätzen in der laufenden Woche, berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf informierte Personen. Die Entlassungen seien Teil des vor zwei Jahren bekanntgegebenen Plans, bis Ende dieses Jahres 20.000 Stellen bei der Bank zu streichen.

ORSTED

Das dänische Unternehmen für erneuerbare Energien darf die Arbeiten an seinem US-Projekt Revolution Wind vorerst fortsetzen, obwohl die Trump-Regierung versucht hat, das Vorhaben an der US-Ostküste zu stoppen. Ein US-Bundesrichter in Washington, D.C., gab am Montag dem Antrag des Unternehmens auf eine einstweilige Verfügung gegen den von der Trump-Regierung verhängten Baustopp für das 5-Milliarden-US-Dollar-Projekt statt. Die US-Regierung hatte im Dezember die Bundeslizenzen für fünf Windprojekte an der US-Ostküste ausgesetzt. Hintergrund waren "Sicherheitsrisiken, die das US-Kriegsministerium in kürzlich fertiggestellten geheimen Berichten identifiziert hatte".

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/cln/ros

(END) Dow Jones Newswires

January 13, 2026 01:50 ET (06:50 GMT)

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Gold & Silber auf Rekordjagd
Kaum eine Entwicklung war 2025 so eindrucksvoll wie der Höhenflug der Edelmetalle. Allen voran Silber: Angetrieben von einem strukturellen Angebotsdefizit, explodierte der Preis und übertrumpfte dabei den „großen Bruder“ Gold. Die Nachfrage aus dem Investmentsektor zieht weiter an, und ein Preisziel von 100 US-Dollar rückt in greifbare Nähe.

Auch Gold markierte neue Meilensteine. Mit dem Durchbruch über 3.000 und 4.000 US-Dollar pro Unze hat sich der übergeordnete Aufwärtstrend eindrucksvoll bestätigt. Rücksetzer bleiben möglich, doch der nächste Zielbereich bei 5.000 US-Dollar ist charttechnisch fest im Blick. Die fundamentalen Treiber sind intakt, eine nachhaltige Trendwende aktuell nicht in Sicht.

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