MTU wird derzeit zum größten relativen Bewertungsabschlag aller wichtigen Multiplikatoren der letzten drei Jahre gehandelt, trotz strukturell signifikant verbesserter Fundamentaldaten. Auf Basis der Schätzungen für 2026 wird MTU mit etwa 12,5x EV/EBITDA und etwa 20x KGV bewertet, im Vergleich zu den Medians der Peer-Gruppe von etwa 23x EV/EBITDA und etwa 35x KGV, wobei die Kluft in den letzten drei Jahren stetig gewachsen ist. Ein multiples basierter Quervergleich deutet auf ein signifikantes Upside-Potenzial von möglicherweise 580-700 EUR hin. Gleichzeitig erscheinen die Prognosen des Managements für 2030 in Bezug auf Umsatz und Margen konservativ, während die Konsensschätzungen weiterhin praktisch keine Margenexpansion im Vergleich zu den vor Corona Niveaus annehmen. Mit zahlreichen neuen Standorten, unterstützenden branchenspezifischen Trends und einer längeren Nutzungsdauer von Flugzeugen sehen wir Spielraum für eine Neubewertung, wenn die Cash-Generierung nach 2026 ansteigt. Innerhalb des Luftfahrtsektors bleibt MTU unser Top-pick, da das Unternehmen über überlegene risikoadjustierte Fundamentaldaten zu einer erheblich attraktiveren Bewertung als große OEMs verfügt. Wir bestätigen unsere Kaufempfehlung und erhöhen unser Kursziel auf 505,00 EUR (von zuvor 435,00 EUR). Die vollständige Analyse ist abrufbar unter https://research-hub.de/companies/mtu-aero-engines-ag
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