Nur 6 der Arbeitsplätze in den USA werden bis 2030 automatisiert sein
Den Prognosen von Forrester (Nasdaq: FORR) zufolge werden Automatisierung und KI bis zum Jahr 2030 echte, aber bescheidene Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt zeigen. Während KI für den Verlust von 6 Prozent der Arbeitsplätze in den USA verantwortlich sein könnte, was 10,4 Millionen Rollen entspricht, sei es weiterhin unwahrscheinlich, dass KI Arbeitsplätze in breitem Umfang ersetzen wird, denn die Produktivität würde sich signifikant beschleunigen müssen, wenn KI die menschlichen Arbeitskräfte in höherem Maß ersetzen sollte. Forrester sagt voraus, dass KI die Arbeitsplätze nicht ersetzen, sondern 20 Prozent aller Jobs im Lauf der nächsten fünf Jahre ergänzen werde. Dies bedeute, dass Firmen unbedingt in Arbeitnehmerausbildung und Fortbildung investieren müssen.
Dem neuen Bericht "The Forrester AI Job Impact Forecast, US, 2025-2030" zufolge könne die übersteigerte Automatisierung von Positionen aufgrund des Wirbels um KI zu kostspieligen Rückzügen, Rufschädigungen und geschwächten Arbeitnehmererlebnissen führen. Die von Forrester erstellten Prognosen für die Zukunft des Arbeitslebens 2026 zeigen ferner, dass mehr als die Hälfte der KI zugeschriebenen Entlassungen allmählich rückgängig gemacht werden, wenn Firmen erkennen, dass der verfrühte Einsatz von KI anstatt menschlicher Arbeitskräfte mit erheblichen betrieblichen Herausforderungen verbunden ist.
Weitere Ergebnisse des neuen Prognosenberichts:
- Finanziell bedingte Entlassungen werden mit KI-bedingten Entlassungen verwechselt. Viele Unternehmen, die KI-bedingter Entlassungen melden, haben keine ausgereiften, bewährten KI-Anwendungen, die diese Rollen übernehmen könnten, was einen Trend von sogenanntem "KI-Washing" unterstreicht wenn finanziell motivierte Kürzungen der künftigen Implementierung von KI zugeschrieben werden.
- KI wirkt sich auf bestimmte Job-Kategorien in höherem Maße aus. Der Einfluss von KI auf bestimmte Positionen ist äußerst unterschiedlich, wobei Juniorpositionen, Software-Entwickler und Kundendienstvertreter am stärksten unter Druck stehen.
- Firmen müssen in menschliche MitarbeiterInnen investieren, anstatt diese zu ersetzen. Um den Wert ihrer KI-Investitionen voll auszuschöpfen, müssen Firmen auch in die KI-Fortbildung ihrer Belegschaft investieren. Wenn sie den Technologiewandelquotient und den KI-Quotient wirklich verstehen, dann können Unternehmen messen, ob ihre MitarbeiterInnen darauf vorbereitet sind, die Vorbereitung durch Schulung verbessern und sie entsprechend auf die ethische Nutzung von KI im Hinblick auf das Geschäftswachstum ausbilden.
"Auch wenn wir uns nicht auf eine bevorstehende KI-Jobapokalypse zubewegen, wird die Art und Weise, wie Unternehmen heute mit KI umgehen, Auswirkungen auf mehr als nur ihren künftigen Erfolg zeigen", erklärte J. P. Gownder, Vice President und Principal Analyst bei Forrester. "Um die Komplexität des Zeitalters von Menschen und KI zu bewältigen, müssen Führungskräfte ihrer Führungsarbeit Priorität einräumen und in die Humanressourcen investieren KI darf nicht einfach als Ersatz für menschliche Arbeitskraft betrachtet werden, sondern ist als Werkzeug zu deren Verbesserung zu verstehen."
Ressourcen:
- Weitere Informationen über The Forrester AI Job Impact Forecast, US, 2025-2030 erhalten Sie im folgenden Blog oder laden Sie den Report hier herunter (Kundenzugang erforderlich).
- Weitere Informationen über die Forschungsarbeit erhalten Sie im folgenden Video.
- Weitere Informationen über die Prognosen in "Forrester's 2026 Future of Work" erhalten Sie im folgenden Blog.
Über Forrester
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