Linz (www.anleihencheck.de) - Der Machtkampf zwischen US-Präsident Trump und FED-Chef Powell hat einen neuen Höhepunkt erreicht, so Oberbank in ihrem aktuellen Tageskommentar zu den internationalen Finanzmärkten.Medienberichten zufolge sei eine strafrechtliche Untersuchung gegen Powell eingeleitet worden. Im Mittelpunkt stehe dabei der Vorwurf, er habe den US-Kongress über die tatsächlichen Kosten der Renovierung des FED-Hauptsitzes in Washington, D.C. getäuscht. Schon im vergangenen Jahr habe Trump Powell mit diesen Anschuldigungen konfrontiert. Neu seien jedoch zwei Aspekte: zum einen die Einleitung einer strafrechtlichen Untersuchung, zum anderen die ungewöhnlich deutliche Reaktion Powells. Dieser werfe dem Präsidenten nun offen vor, nach Vorwänden zu suchen, um Druck auf ihn und die Zinspolitik der Notenbank auszuüben. Wörtlich habe Powell erklärt: "Die Androhung strafrechtlicher Konsequenzen ist die Folge davon, dass die Federal Reserve die Zinssätze nach bestem Ermessen im öffentlichen Interesse festlegt - und nicht nach den Präferenzen des Präsidenten." Der Goldpreis habe nach dieser neuesten Eskalationsstufe einen neuen Höchststand erreicht. (13.01.2026/alc/a/a) ...Den vollständigen Artikel lesen ...
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