Köln (ots) -
In den Wintermonaten ist es nicht nur kalt - es ist auch dunkel. Kein Wunder, dass Leuchtmittel für Lampen, Lichterketten oder Kerzen jetzt Hochkonjunktur haben. Doch wohin damit, wenn sie nicht mehr leuchten? Die Initiative "Mülltrennung wirkt" erklärt, wie Leuchtmittel und ihre Verpackungen richtig entsorgt werden.
Ob LED, Halogenlampe oder Lichterkette - Leuchtmittel unterscheiden sich nicht nur in ihrer Technik, sondern auch in ihrer Entsorgung. "Gerade bei Leuchtmitteln herrscht dabei oft Unsicherheit, weil sie auf den ersten Blick ähnlich aussehen", sagt Axel Subklew, Sprecher der Initiative "Mülltrennung wirkt". "Sie landen dann schnell in der falschen Tonne. Das kann Recyclingprozesse stören oder sogar gefährlich werden." Die richtige Abfalltrennung ist daher entscheidend: Sie schützt nicht nur die Umwelt vor Schadstoffen, sondern sorgt auch dafür, dass wertvolle Rohstoffe recycelt werden können. Die Initiative gibt einen Überblick über die wichtigsten Regeln.
Entsorgung von Leuchtmitteln
Ganz wichtig: Ausgediente Energiesparlampen dürfen nicht in die Gelbe Tonne, den Gelben Sack oder den Restmüll entsorgt werden. Sie enthalten kleine Mengen Quecksilber, die auf keinen Fall in den Haushaltsabfall geraten dürfen. Bestandteile wie Kupfer, Aluminium und Zinn dagegen können recycelt werden. Energiesparlampen müssen daher bei einem Wertstoffhof oder anderen Sammelstellen, zum Beispiel im Elektrofachhandel oder bei Drogeriemärkten, abgegeben werden.
LED-Lampen werden als Elektrogerät eingestuft. Sie dürfen ebenfalls nicht im Hausmüll entsorgt werden. Auch die Gelbe Tonne oder der Gelbe Sack sind tabu. Dort hinein gehören ausschließlich Verpackungen, zum Beispiel aus Kunststoff, Metall oder Verbundstoff. LED-Lampen können bei einer zugelassenen Sammelstelle abgegeben werden. Das sind meist Geschäfte, die sie auch verkaufen, oder kommunale Sammelstellen für Elektroschrott bei Wertstoffhöfen.
Die Entsorgung von Halogenlampen ist einfach: Sie dürfen in die Restmülltonne. Keinesfalls jedoch kommen sie in die Gelbe Tonne oder den Gelben Sack. Glühbirnen sind zwar schon lange verboten, es gibt allerdings noch Restbestände. Auch wenn sie überwiegend aus Glasbauteilen bestehen, dürfen sie auf keinen Fall im Altglascontainer entsorgt werden. Erlischt eine Glühbirne, gehört auch sie in den Restmüll.
Für die Entsorgung von Lichterketten gilt jedoch: niemals in den Restmüll, die Gelbe Tonne oder den Gelben Sack. Auch bei Lichterketten handelt es sich um Elektrogeräte, die bei entsprechenden Sammelstellen abgegeben werden müssen.
Vorsicht Brandgefahr: Zubehör richtig entsorgen
Auch leere Batterien und Akkus aus Lampen, Lichterketten und Co. haben nichts im Restmüll, in der Gelben Tonne oder im Gelbem Sack zu suchen. Geraten sie im Entsorgungsfahrzeug oder in der Sortieranlage unter Druck, kann es für Mitarbeitende der Entsorgungsunternehmen sogar brandgefährlich werden. Sie müssen daher bei Sammelstellen in Geschäften oder bei Wertstoffhöfen abgegeben werden.
Entsorgung von Teelichtern & Kerzengläsern
Ein Teelicht mit dem üblichen Durchmesser von 39 mm brennt etwa drei bis vier Stunden. Danach muss die kleine Aluschale entsorgt werden. Aber bitte nicht in die Gelbe Tonne oder den Gelben Sack. Die Aluschale ist keine Verpackung, sie gehört in den Restmülloder, falls vorhanden, in die Wertstofftonne. Wer keine Wertstofftonne hat, sammelt die Aluschalen und bringt sie zum Wertstoffhof. In beiden Fällen kann das Aluminium dann recycelt werden.
Einige Kerzen werden in Glasbehältern verkauft. Diese dürfen allerdings nicht in Glascontainern entsorgt werden, denn auch sie gelten nicht als Verpackung. Das Glas ist außerdem von anderer Beschaffenheit als beispielsweise das von Glasflaschen. Nicht mehr brauchbare Kerzengläser gehören in die Restmülltonne.
Nicht vergessen: Verpackungen richtig entsorgen!
Oft sind Verpackungen von Leuchtmitteln aus Pappe und gehören in die Papiertonne. Handelt es sich um eine Verpackung mit Sichtfenster, kommt der abgetrennte Kunststoffanteil in die Gelbe Tonne oder den Gelben Sack.
Auskunft zu Sammelstellen für Elektrogeräte wie ausgediente Lichterketten oder Energiesparlampen geben die kommunalen Abfallberatungen. Ansprechpartner für ihre Region finden Verbraucher*innen hier.
Bildmaterial und die Pressemitteilung zum Download sowie weitere Informationen zum Thema richtige Mülltrennung finden Sie unter: www.muelltrennung-wirkt.de/presse
Über "Mülltrennung wirkt"
"Mülltrennung wirkt" ist eine Initiative der dualen Systeme in Deutschland. Die dualen Systeme organisieren mit ihren Dienstleistern aus der Entsorgungs- und Recyclingbranche die Sammlung, Sortierung und Verwertung gebrauchter Verkaufsverpackungen. Grundlage für ihre Arbeit ist das Verpackungsgesetz. An der bundesweiten Initiative "Mülltrennung wirkt" sind aktuell zehn duale Systeme beteiligt. Gemeinsam wollen sie über richtige Abfalltrennung und Recycling von Verpackungen aufklären, mit Irrtümern und Müllmythen aufräumen und möglichst viele Menschen zum Mitmachen motivieren.
Pressekontakt:
Pressebüro "Mülltrennung wirkt"
c/o Maria Marberg
Mobil: +49 (0)175 59 64 229
presse@muelltrennung-wirkt.de
Axel Subklew, Sprecher der Initiative "Mülltrennung wirkt"
Tel.: +49 (0)2203 50 26 414 | Mobil: +49 (0)178 24 46 547
subklew@muelltrennung-wirkt.de
Original-Content von: Initiative "Mülltrennung wirkt", übermittelt durch news aktuell
Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/142102/6195341
In den Wintermonaten ist es nicht nur kalt - es ist auch dunkel. Kein Wunder, dass Leuchtmittel für Lampen, Lichterketten oder Kerzen jetzt Hochkonjunktur haben. Doch wohin damit, wenn sie nicht mehr leuchten? Die Initiative "Mülltrennung wirkt" erklärt, wie Leuchtmittel und ihre Verpackungen richtig entsorgt werden.
Ob LED, Halogenlampe oder Lichterkette - Leuchtmittel unterscheiden sich nicht nur in ihrer Technik, sondern auch in ihrer Entsorgung. "Gerade bei Leuchtmitteln herrscht dabei oft Unsicherheit, weil sie auf den ersten Blick ähnlich aussehen", sagt Axel Subklew, Sprecher der Initiative "Mülltrennung wirkt". "Sie landen dann schnell in der falschen Tonne. Das kann Recyclingprozesse stören oder sogar gefährlich werden." Die richtige Abfalltrennung ist daher entscheidend: Sie schützt nicht nur die Umwelt vor Schadstoffen, sondern sorgt auch dafür, dass wertvolle Rohstoffe recycelt werden können. Die Initiative gibt einen Überblick über die wichtigsten Regeln.
Entsorgung von Leuchtmitteln
Ganz wichtig: Ausgediente Energiesparlampen dürfen nicht in die Gelbe Tonne, den Gelben Sack oder den Restmüll entsorgt werden. Sie enthalten kleine Mengen Quecksilber, die auf keinen Fall in den Haushaltsabfall geraten dürfen. Bestandteile wie Kupfer, Aluminium und Zinn dagegen können recycelt werden. Energiesparlampen müssen daher bei einem Wertstoffhof oder anderen Sammelstellen, zum Beispiel im Elektrofachhandel oder bei Drogeriemärkten, abgegeben werden.
LED-Lampen werden als Elektrogerät eingestuft. Sie dürfen ebenfalls nicht im Hausmüll entsorgt werden. Auch die Gelbe Tonne oder der Gelbe Sack sind tabu. Dort hinein gehören ausschließlich Verpackungen, zum Beispiel aus Kunststoff, Metall oder Verbundstoff. LED-Lampen können bei einer zugelassenen Sammelstelle abgegeben werden. Das sind meist Geschäfte, die sie auch verkaufen, oder kommunale Sammelstellen für Elektroschrott bei Wertstoffhöfen.
Die Entsorgung von Halogenlampen ist einfach: Sie dürfen in die Restmülltonne. Keinesfalls jedoch kommen sie in die Gelbe Tonne oder den Gelben Sack. Glühbirnen sind zwar schon lange verboten, es gibt allerdings noch Restbestände. Auch wenn sie überwiegend aus Glasbauteilen bestehen, dürfen sie auf keinen Fall im Altglascontainer entsorgt werden. Erlischt eine Glühbirne, gehört auch sie in den Restmüll.
Für die Entsorgung von Lichterketten gilt jedoch: niemals in den Restmüll, die Gelbe Tonne oder den Gelben Sack. Auch bei Lichterketten handelt es sich um Elektrogeräte, die bei entsprechenden Sammelstellen abgegeben werden müssen.
Vorsicht Brandgefahr: Zubehör richtig entsorgen
Auch leere Batterien und Akkus aus Lampen, Lichterketten und Co. haben nichts im Restmüll, in der Gelben Tonne oder im Gelbem Sack zu suchen. Geraten sie im Entsorgungsfahrzeug oder in der Sortieranlage unter Druck, kann es für Mitarbeitende der Entsorgungsunternehmen sogar brandgefährlich werden. Sie müssen daher bei Sammelstellen in Geschäften oder bei Wertstoffhöfen abgegeben werden.
Entsorgung von Teelichtern & Kerzengläsern
Ein Teelicht mit dem üblichen Durchmesser von 39 mm brennt etwa drei bis vier Stunden. Danach muss die kleine Aluschale entsorgt werden. Aber bitte nicht in die Gelbe Tonne oder den Gelben Sack. Die Aluschale ist keine Verpackung, sie gehört in den Restmülloder, falls vorhanden, in die Wertstofftonne. Wer keine Wertstofftonne hat, sammelt die Aluschalen und bringt sie zum Wertstoffhof. In beiden Fällen kann das Aluminium dann recycelt werden.
Einige Kerzen werden in Glasbehältern verkauft. Diese dürfen allerdings nicht in Glascontainern entsorgt werden, denn auch sie gelten nicht als Verpackung. Das Glas ist außerdem von anderer Beschaffenheit als beispielsweise das von Glasflaschen. Nicht mehr brauchbare Kerzengläser gehören in die Restmülltonne.
Nicht vergessen: Verpackungen richtig entsorgen!
Oft sind Verpackungen von Leuchtmitteln aus Pappe und gehören in die Papiertonne. Handelt es sich um eine Verpackung mit Sichtfenster, kommt der abgetrennte Kunststoffanteil in die Gelbe Tonne oder den Gelben Sack.
Auskunft zu Sammelstellen für Elektrogeräte wie ausgediente Lichterketten oder Energiesparlampen geben die kommunalen Abfallberatungen. Ansprechpartner für ihre Region finden Verbraucher*innen hier.
Bildmaterial und die Pressemitteilung zum Download sowie weitere Informationen zum Thema richtige Mülltrennung finden Sie unter: www.muelltrennung-wirkt.de/presse
Über "Mülltrennung wirkt"
"Mülltrennung wirkt" ist eine Initiative der dualen Systeme in Deutschland. Die dualen Systeme organisieren mit ihren Dienstleistern aus der Entsorgungs- und Recyclingbranche die Sammlung, Sortierung und Verwertung gebrauchter Verkaufsverpackungen. Grundlage für ihre Arbeit ist das Verpackungsgesetz. An der bundesweiten Initiative "Mülltrennung wirkt" sind aktuell zehn duale Systeme beteiligt. Gemeinsam wollen sie über richtige Abfalltrennung und Recycling von Verpackungen aufklären, mit Irrtümern und Müllmythen aufräumen und möglichst viele Menschen zum Mitmachen motivieren.
Pressekontakt:
Pressebüro "Mülltrennung wirkt"
c/o Maria Marberg
Mobil: +49 (0)175 59 64 229
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Axel Subklew, Sprecher der Initiative "Mülltrennung wirkt"
Tel.: +49 (0)2203 50 26 414 | Mobil: +49 (0)178 24 46 547
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Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/142102/6195341
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