Emittent / Herausgeber: Börse Düsseldorf
/ Schlagwort(e): Sonstiges
PRESSEMITTEILUNG
Düsseldorf, 13. Januar 2026 - Der "Liberation Day" bleibt als prägendes Unwort der Börsen- und Finanzwelt für das Jahr 2025 in Erinnerung. Zu diesem einhelligen Urteil kam sowohl die Experten-Umfrage unter den Mitarbeitenden der Börsen, Market Maker und Gremien, als auch das öffentliche Online-Voting. Auf das Gewinnertreppchen schafften es des Weiteren die Kandidaten "Big Beautiful Bill" und "Friedensangst", während für "Fiskal-Bazooka" und "Demokratisierung der Geldanlage" nur die Folgeplätze blieben. Es ist das 25. Mal, dass am Düsseldorfer Handelsplatz das offizielle Börsen-Unwort für das vergangene Jahr ermittelt wird. Begonnen hatte es mit dem Begriff "Gewinnwarnung" für das Jahr 2001. Seit 25 Jahren ermittelt das Team der Börse Düsseldorf ein Börsen-Unwort im jährlichen Rückblick. Die Wahl erfolgt in Anlehnung an die 1991 ins Leben gerufene sprachkritische Aktion des Germanisten Prof. Dr. Horst Dieter Schlosser. Die bisherigen Börsen-Unwörter lauten: "StaRUG" (2024), "Ultradiversifikation" (2023), "Zufallsgewinne" (2022), "Taschengeld-Trader" (2021), "Corona-Gewinner" (2020), "Finanztransaktionssteuer" (2019), "America First" (2018), "Bitcoin Boom" (2017), "Anlagenotstand" (2016), "Zinswende" (2015), "Guthabengebühr" (2014), "Billiges Geld" (2013), "Freiwilliger Schuldenschnitt" (2012), "Euro-Gipfel" (2011), "Euro-Rettungsschirm" (2010), "Bad Bank" (2009), "Leerverkauf" (2008), "Subprime" (2007), "Börsen-Guru" (2006), "Heuschrecken" (2005), "Seitwärtsbewegung" (2004), "Bester Preis" (2003), "Enronitis" (2002) und das erste Düsseldorfer Börsen-Unwort war "Gewinnwarnung" (2001). Pressekontakt Veröffentlichung einer Mitteilung, übermittelt durch EQS Group. |
