DJ ÜBERBLICK am Morgen/Konjunktur, Zentralbanken, Politik
Die wichtigsten Ereignisse und Meldungen zu Konjunktur, Zentralbanken, Politik aus dem Programm von Dow Jones Newswires
US-Präsident Trump rechnet 2026 mit starkem Wirtschaftswachstum
US-Präsident Donald Trump sieht die heimische Wirtschaft in diesem Jahr auf ein "solides Wachstum" vorbereitet und führt als Begründung unter anderem die sich stabilisierenden Inflationsdaten an. Auf seiner Reise nach Michigan versuchte Trump, seine Handelsagenda mit einer Rede vor dem Detroit Economic Club und einem Besuch eines Ford-Werks in Dearborn darzulegen. Dort produziert der Autohersteller den umsatzstarken F-150 Pickup. "Wir haben schnell das genaue Gegenteil von Stagflation erreicht, fast keine Inflation und superhohes Wachstum", sagte Trump.
Golfanrainer lobbyieren gegen US-Militärschlag gegen den Iran
Irans Gegner auf der anderen Seite des Persischen Golfs setzen sich nach inoffiziellen Angaben von Vertretern ihrer Regierungen bei der Trump-Regierung gegen einen Schlag gegen das Regime in Teheran ein, seit sie von den USA über entsprechende Vorbereitungen vorgewarnt wurden. Öffentlich haben sich die arabischen Golfstaaten weitgehend zurückgehalten, während sich die Proteste in der benachbarten Islamischen Republik ausbreiteten und Menschenrechtsgruppen angaben, dass Tausende bei der Niederschlagung durch das Regime ums Leben gekommen seien.
Chinas Handelsüberschuss erreicht 2025 trotz Zöllen Rekordniveau
Chinas Handelsüberschuss hat im vergangenen Jahr mit 1,19 Billionen US-Dollar einen historischen Höchststand erreicht. Als US-Präsident Donald Trump im vergangenen Jahr ins Weiße Haus zurückkehrte, hatten Ökonomen noch prognostiziert, dass neue Zölle die gewaltige Exportmaschinerie Chinas drosseln würden. Die Differenz zwischen den Ausfuhren und Einfuhren des Landes markiert damit einen Rekord. Wie die chinesische Zollbehörde am Mittwoch mitteilte, stiegen die Exporte im vergangenen Jahr auf Dollar-Basis um 5,5 Prozent gegenüber 2024. Im vorherigen Jahr hatte das Wachstum bei 5,9 Prozent gelegen.
IWH-Chef Gropp: Angleichung Ost- und Westdeutschland sinnlos
Der Präsident des Leibnitz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH), Reint Gropp, hat einen radikalen Kurswechsel in der deutschen Wirtschaftspolitik gefordert. Das Ziel, die Wirtschaftsleistung Ostdeutschlands an die Westdeutschlands anzugleichen, solle aufgegeben werden. "Ich glaube, es ergibt keinen Sinn mehr, Ost und West angleichen zu wollen", sagte Gropp dem Spiegel.
DJG/DJN/apo
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January 14, 2026 03:02 ET (08:02 GMT)
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