Bonn (ots) -
Für das Jahr 2026 wollen 55 Prozent der Consultingunternehmen die Gehälter anheben. Über alle Consultingebenen hinweg beträgt der Zuwachs 3,1 Prozent, wie eine aktuelle Kurzbefragung des Bundesverband Deutscher Unternehmensberatungen (BDU) zeigt.
Die großen Consultingunternehmen erhöhen ihre Festgehälter fast durchgängig (92%), bei den kleinen Beratungen sind es nur 42 Prozent. Im Gegensatz zu 2025 ist der Zuwachs bei allen Beratungsgrößen außer der größten Umsatzklasse gestiegen. Aufgeschlüsselt nach Beratungsbereichen gibt es die größten Änderungen in der Strategieberatung mit 3,3 Prozent Zuwachs in den Festgehältern, gefolgt von Organisationsberatung mit 2,8 Prozent. Bei den Größenklassen erhöhen die Beratungen zwischen 250.000 Euro und 5 Mio. Euro Umsatz mit 3,2 Prozent die Festgehälter am stärksten. Die Zielgehälter steigen dabei analog zu den Festgehältern.
Gehaltsbänder überwiegend stabil
In Bezug auf die Gehaltsbänder zeigen die Ergebnisse, dass die meisten Beratungen die Gehaltsbänder beibehalten und nur punktuell für 2026 nachjustieren. Wo Veränderungen stattfinden, betrifft dies meist die Obergrenzen der Bänder. Dabei agieren die großen Beratungen verhaltener als kleine Beratungen.
Personalplanung legt Fokus auf Consultants
Bei der Personalplanung für 2026 werden die meisten im Bereich der Consultants mit Berufserfahrung aufgebaut. Die Supportbereiche sind erstmals rückläufig in der Planung. In den Leitungsebenen wollen 76 Prozent der Beratungsunternehmen keine Änderungen vornehmen.
In diesem Jahr erstmals abgefragt wurden außerdem die Gehaltsvorstellungen von Berufseinsteigern und die geplanten Anpassungen der Gehälter für Hochschulabsolventen. Hier zeigt sich, dass knapp die Hälfte der großen Beratungen eine leichter Erhöhung plant, bei den kleinen Beratungen sind es nur zehn Prozent. Außerdem fällt auf, dass vor allem bei größeren Beratungen punktuell rückläufige Gehaltsvorstellungen bei Neueinstellungen beobachtet werden. Dies bleibt aber aktuell noch eine Ausnahme.
Über den BDU:
Im Bundesverband Deutscher Unternehmensberatungen BDU e.V. sind aktuell rund 600 Unternehmen mit 19.000 Beraterinnen und Beratern organisiert. Damit zählt der BDU weltweit zu den drei führenden Wirtschafts- und Berufsverbänden der Consultingwirtschaft.
Pressekontakt:
Bundesverband Deutscher Unternehmensberatungen BDU e.V.
Annette Sausen
Joseph-Schumpeter-Allee 29 | 53227 Bonn
T +49 (0) 228 9161-14 | annette.sausen@bdu.de
Original-Content von: BDU Bundesverband Deutscher Unternehmensberatungen, übermittelt durch news aktuell
Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/9562/6196013
Für das Jahr 2026 wollen 55 Prozent der Consultingunternehmen die Gehälter anheben. Über alle Consultingebenen hinweg beträgt der Zuwachs 3,1 Prozent, wie eine aktuelle Kurzbefragung des Bundesverband Deutscher Unternehmensberatungen (BDU) zeigt.
Die großen Consultingunternehmen erhöhen ihre Festgehälter fast durchgängig (92%), bei den kleinen Beratungen sind es nur 42 Prozent. Im Gegensatz zu 2025 ist der Zuwachs bei allen Beratungsgrößen außer der größten Umsatzklasse gestiegen. Aufgeschlüsselt nach Beratungsbereichen gibt es die größten Änderungen in der Strategieberatung mit 3,3 Prozent Zuwachs in den Festgehältern, gefolgt von Organisationsberatung mit 2,8 Prozent. Bei den Größenklassen erhöhen die Beratungen zwischen 250.000 Euro und 5 Mio. Euro Umsatz mit 3,2 Prozent die Festgehälter am stärksten. Die Zielgehälter steigen dabei analog zu den Festgehältern.
Gehaltsbänder überwiegend stabil
In Bezug auf die Gehaltsbänder zeigen die Ergebnisse, dass die meisten Beratungen die Gehaltsbänder beibehalten und nur punktuell für 2026 nachjustieren. Wo Veränderungen stattfinden, betrifft dies meist die Obergrenzen der Bänder. Dabei agieren die großen Beratungen verhaltener als kleine Beratungen.
Personalplanung legt Fokus auf Consultants
Bei der Personalplanung für 2026 werden die meisten im Bereich der Consultants mit Berufserfahrung aufgebaut. Die Supportbereiche sind erstmals rückläufig in der Planung. In den Leitungsebenen wollen 76 Prozent der Beratungsunternehmen keine Änderungen vornehmen.
In diesem Jahr erstmals abgefragt wurden außerdem die Gehaltsvorstellungen von Berufseinsteigern und die geplanten Anpassungen der Gehälter für Hochschulabsolventen. Hier zeigt sich, dass knapp die Hälfte der großen Beratungen eine leichter Erhöhung plant, bei den kleinen Beratungen sind es nur zehn Prozent. Außerdem fällt auf, dass vor allem bei größeren Beratungen punktuell rückläufige Gehaltsvorstellungen bei Neueinstellungen beobachtet werden. Dies bleibt aber aktuell noch eine Ausnahme.
Über den BDU:
Im Bundesverband Deutscher Unternehmensberatungen BDU e.V. sind aktuell rund 600 Unternehmen mit 19.000 Beraterinnen und Beratern organisiert. Damit zählt der BDU weltweit zu den drei führenden Wirtschafts- und Berufsverbänden der Consultingwirtschaft.
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Annette Sausen
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