Anzeige
Mehr »
Donnerstag, 15.01.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Strategischer Schachzug: Germanium Mining sichert sich massives Flächenpotenzial im Kampf um die High-Tech-Vorherrschaft
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
571 Leser
Artikel bewerten:
(1)

MÄRKTE USA/Geopolitik und hohe Inflation dämpfen Börsenstimmung

DJ MÄRKTE USA/Geopolitik und hohe Inflation dämpfen Börsenstimmung

DOW JONES--Schwächer haben sich die US-Börsen am Mittwoch gezeigt. Neben den viel beachteten Einzelhandelsumsätzen, die im November stärker als veranschlagt gesteigert wurden, sind die Erzeugerpreise im November einen Tick niedriger als gedacht ausgefallen. Gleichwohl bewegt sich die Inflation noch immer auf hohem Niveau und über dem Ziel der US-Notenbank, wie Beobachter anmerkten. Der Wirtschaftsbericht "Beige Book" der US-Notenbank zeugte von einer höheren Wirtschaftsaktivität, setzte am Markt aber keine Akzente.

Eine für Mittwoch erwartete Entscheidung des Obersten Gerichtshofs zu den von US-Präsident Donald Trump verhängten Einfuhrzöllen mit Hilfe des International Emergency Economic Powers Act (IEEPA) blieb abermals aus. Das Herzstück von Trumps Wirtschaftspolitik könnte vom Gericht gekippt werden. Sollten die Richter die IEEPA-Zölle beerdigen, dürfte diese Entscheidung eigentlich positiv von der Börse aufgenommen werden. Doch wisse man nicht, zu welchen Maßnahmen Trump dann greife, hieß es im Handel. Daher hätten sich die Anleger zunächst zurückgehalten.

In dieser Gemengelage verlor der Dow-Jones-Index 0,1 Prozent auf 49.150 Punkte. Der S&P-500 fiel um 0,5 Prozent. Beide Indizes notieren jedoch noch immer in der Nähe ihrer zu Beginn der Woche erreichten Rekordstände. Der Nasdaq-Composite büßte 1 Prozent ein. Die Zahl der Kursgewinner an der Nyse belief sich auf 1.718 (Dienstag: 1.477). Ihnen standen 1.037 (1.288) Verlierer gegenüber. Unverändert gingen 57 (73) Titel aus dem Handel.

Auch das Treffen von US-Vizepräsident Vance und Außenminister Rubio mit den Außenministern Dänemarks und Grönlands, Lars Løkke Rasmussen und Vivian Motzfeldt, wegen der Grönland-Spannungen habe die Anleger verunsichert, hieß es weiter. Das Treffen dauerte etwa eine Stunde. Kurz zuvor hatten beide Seiten ihre unterschiedlichen Positionen zur Zukunft des dänischen Territoriums Grönland bekräftigt.

Im Raum stand auch ein möglicher Militärschlag der USA gegen den Iran. Präsident Trump hatte in Richtung der gegen das Regime in Teheran Demonstrierenden gesagt, dass "Hilfe unterwegs sei". Das wurde als Hinweis darauf gedeutet, dass die USA bald im Iran intervenieren könnten, um die Protestierenden zu unterstützen. Im Verlauf des Mittwochs kamen jedoch wieder etwas moderatere Töne aus dem Weißen Haus. Trump sagte, das "Töten im Iran hört auf". Dies wurde als Zeichen einer Deeskalation zwischen Washington und Teheran interpretiert.

Zudem waren weitere wichtige Viertquartalszahlen aus dem Bankensektor veröffentlich worden. Mit JP Morgan "haben die Dinge nicht gerade auf vielversprechende Weise begonnen (...)", verwies Marktstratege Michael Brown von Pepperstone auf die Geschäftszahlen vom Vortag aus dem Sektor. Bank of America sanken um 3,7 Prozent. Die Bank hat von höheren Zinserträgen und gestiegenen Einnahmen im Aktienhandel profitiert. Sie steigerte den Gewinn deutlich und schnitt etwas besser ab als von Analysten erwartet. Allerdings warnte die Bank vor den Folgen einer Zinsobergrenze für Kreditkarten, wie Trump sie ins Spiel gebracht hatte. Der Verkauf des Russland-Geschäfts hat der Citigroup einen Gewinnrückgang beschert. Bereinigt verdiente die Bank mehr als veranschlagt - der Kurs fiel gleichwohl um 3,4 Prozent. Wells Fargo verfehlte die Erwartungen der Analysten dagegen, der Kurs gab 4,6 Prozent ab.

Die Aktien von Nvidia verbilligten sich um 1,4 Prozent, nachdem die Trump-Regierung mitgeteilt hatte, dass das Unternehmen neue Sicherheitsanforderungen erfüllen müsse, um seine H200-Chips an China zu verkaufen. Auch andere Chipaktien verzeichneten Verluste. Netflix sanken um 2 Prozent. Der Streamingdienst hat offenbar ein reines Barangebot für die Studio- und HBO-Max-Sparten von Warner Bros. Discovery vorbereitet. Netflix-Konkurrent Paramount hatte im Dezember ein feindliches reines Barangebot für Warner unterbreitet, das Warner (-0,8%) jedoch ablehnte.

Fortinet (-2,5%) gaben nach. Chinesische Behörden wollen den Einsatz von Cybersicherheits-Software aus den USA und Israel laut einem Bericht untersagen.

Befürchtungen eines US-Angriffs auf den Iran und die sinkenden Aktienkurse verschafften dem Anleihemarkt Zulauf. Daneben hielten die günstigen Inflationsdaten die Hoffnungen auf Zinssenkungen im Jahresverlauf am Köcheln. Die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen sank um 3 Basispunkte auf 4,14 Prozent. Der Dollar-Index gab mit sinkenden Marktzinsen um x,x Prozent nach. Der Goldpreis tendierte fester, doch war dies schon vor den Daten so. Händler verwiesen auf die Lage im Iran und die Suche nach vermeintlicher Sicherheit.

Volatil zeigten sich die Ölpreise. Zeitweise stützten Spekulationen auf einen unmittelbar bevorstehenden US-Militärschlag gegen das Mullah-Regime im Iran die Preise. Letztlich überwog aber die Befürchtung eines Überangebots, nachdem die wöchentlichen Daten zu den US-Ölvorräten wider Erwarten einen Aufbau gezeigt hatten. Auch die nun wieder beschwichtigerenden Töne Trumps zur Lage im Iran drückten die Preise.

=== 
INDEX           zuletzt    +/- %  absolut   +/- % YTD 
DJIA          49.149,63    -0,1%   -42,36     +2,3% 
S&P-500         6.926,60    -0,5%   -37,14     +1,7% 
NASDAQ Comp       23.471,75    -1,0%  -238,12     +2,0% 
NASDAQ 100       25.465,94    -1,1%  -276,01     +1,9% 
 
DEVISEN          zuletzt    +/- %    0:00 Di, 20:40 Uhr  % YTD 
EUR/USD          1,1644    -0,0%   1,1645     1,1648  -0,9% 
EUR/JPY          184,63    -0,4%   185,31     185,36  +0,6% 
EUR/CHF          0,9319    -0,1%   0,9327     0,9328  +0,2% 
EUR/GBP          0,8667    -0,1%   0,8674     0,8672  -0,6% 
USD/JPY          158,56    -0,4%   159,13     159,13  +1,5% 
GBP/USD          1,3434    +0,1%   1,3423     1,3432  -0,3% 
USD/CNY          7,0087    +0,0%   7,0076     7,0094  -0,3% 
USD/CNH          6,9711    -0,0%   6,9745     6,9747  -0,0% 
AUS/USD          0,6684    -0,1%   0,6689     0,6681  +0,2% 
Bitcoin/USD       97.504,05    +1,9% 95.666,20   94.004,60  +6,6% 
 
ROHOEL          zuletzt VT-Settlem.   +/- %    +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex          60,13    61,15   -1,7%     -1,02  +6,3% 
Brent/ICE          64,48    65,47   -1,5%     -0,99  +7,5% 
 
METALLE          zuletzt    Vortag   +/- %    +/- USD  % YTD 
Gold           4.630,64   4.586,75   +1,0%     43,89  +6,2% 
Silber           93,05    86,95   +7,0%      6,10 +21,9% 
Platin          2.069,41   1.997,66   +3,6%     71,75 +13,9% 
Kupfer            6,10     6,02   +1,4%      0,08  +5,0% 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
(Angaben ohne Gewähr) 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/cln

(END) Dow Jones Newswires

January 14, 2026 16:12 ET (21:12 GMT)

Copyright (c) 2026 Dow Jones & Company, Inc.

© 2026 Dow Jones News
Renditeturbo 2026 - 5 Aktien mit Potenzial
2025 neigt sich dem Ende zu, ohne klassische Jahresendrallye, aber mit einem DAX, der viele Kritiker Lügen gestraft hat. Über 21 Prozent Kursplus seit Jahresbeginn, stärker als der US-Markt. Wer hätte das noch vor Monaten erwartet?

Genau solche Entwicklungen machen den Reiz der Börse aus. Denn auch 2026 dürfte wieder alles anders kommen als gedacht. Während viele Analysten weiter steigende Kurse erwarten, rückt eine zentrale Frage in den Fokus: Wo entstehen im kommenden Jahr echte Überraschungen, und wie kann man davon profitieren?

Unser aktueller Spezialreport beleuchtet fünf Entwicklungen, mit denen kaum jemand rechnet, die aber enormes Renditepotenzial bergen. Vom Comeback der Ölwerte über unterschätzte Plattform-Aktien bis hin zur möglichen Wachablösung im KI-Sektor: Wer 2026 überdurchschnittlich abschneiden will, muss antizyklisch denken und frühzeitig Position beziehen.

Im kostenlosen Report stellen wir 5 Aktien vor, die 2026 im Zentrum solcher Wendepunkte stehen könnten. Solide bewertet, gut positioniert und mit überraschend starkem Momentum.

Jetzt kostenlos herunterladen! Bevor andere erkennen, wo die Chancen wirklich liegen!

Dieses exklusive PDF ist nur für kurze Zeit verfügbar.
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.