Berlin (ots) -
Immer mehr Menschen in Deutschland sind pflegebedürftig. Fachkräftemangel und veränderte Familienstrukturen stellen die Langzeitpflege zusätzlich vor große Herausforderungen. Wie sieht eine an Würde, Selbstbestimmung und Wohlergehen orientierte Pflege unter diesen Voraussetzungen aus? Für seine aktuelle Stellungnahme hört der Deutsche Ethikrat am 22. Januar Expertinnen und Experten an.
"Die Reform der Pflege drängt und betrifft alle in der Gesellschaft, nicht nur bei Fragen der Finanzierung. Jeder kann einmal pflegebedürftig, Pflegende oder Pflegender werden", sagt Annette Riedel, Sprecherin für die Stellungnahme im Ethikrat. "Die zentrale Frage ist: Wie wollen wir in Zukunft die Langzeitpflege in einer humanen Gesellschaft organisieren - und welche ethischen Maßstäbe sollen dabei gelten?"
Am 22. Januar hat der Rat Sachverständige eingeladen, um sich mit ihnen über ihre Erkenntnisse, die ethischen Herausforderungen, aber auch über Lösungsansätze und Best-Practice-Beispiele auszutauschen. Die Ergebnisse werden in die Stellungnahme zur Langzeitpflege einfließen. "Wichtig ist uns dabei, verschiedene Perspektiven einzubeziehen", betont Annette Riedel. Neben Vertreterinnen und Vertretern der Pflegefachpersonen, der zu Pflegenden und ihrer An- und Zugehörigen sind ein Ökonom und ein Einrichtungsleiter aus der Altenhilfe eingeladen.
Sachverständige:
- Brigitte Bührlen - Vorsitzende, WIR! Stiftung pflegender Angehöriger
- Georg Cremer - Professor für Volkswirtschaftslehre, Universität Freiburg
- Vera Lux - Präsidentin, Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe
- Manfred Schmidt - Vorsitzender des Heimbeirates, Altenzentrum Eben-Ezer
- Bernd Trost - Regionalleitung, Franziska Schervier Altenhilfe
- Christine Vogler - Präsidentin, Deutscher Pflegerat
Die Anhörung ist öffentlich und wird unter www.ethikrat.org/live gestreamt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Öffentliche Anhörung
Ethische Herausforderungen in der häuslichen und stationären Langzeitpflege
Wann: 22. Januar 2026 von 13 bis 17 Uhr
Wo: www.ethikrat.org/live
Das Programm sowie die Veranstaltungsbroschüre mit allen Informationen zu den Referentinnen und Referenten finden Sie auf https://ots.de/k4mpf7 .
Pressekontakt:
Katrin Arnholz
Deutscher Ethikrat
Jägerstraße 22/23
D-10117 Berlin
Tel: +49/30/20370-246
Fax: +49/30/20370-252
E-Mail: presse@ethikrat.org
URL: www.ethikrat.org
Original-Content von: Deutscher Ethikrat, übermittelt durch news aktuell
Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/42978/6196911
Immer mehr Menschen in Deutschland sind pflegebedürftig. Fachkräftemangel und veränderte Familienstrukturen stellen die Langzeitpflege zusätzlich vor große Herausforderungen. Wie sieht eine an Würde, Selbstbestimmung und Wohlergehen orientierte Pflege unter diesen Voraussetzungen aus? Für seine aktuelle Stellungnahme hört der Deutsche Ethikrat am 22. Januar Expertinnen und Experten an.
"Die Reform der Pflege drängt und betrifft alle in der Gesellschaft, nicht nur bei Fragen der Finanzierung. Jeder kann einmal pflegebedürftig, Pflegende oder Pflegender werden", sagt Annette Riedel, Sprecherin für die Stellungnahme im Ethikrat. "Die zentrale Frage ist: Wie wollen wir in Zukunft die Langzeitpflege in einer humanen Gesellschaft organisieren - und welche ethischen Maßstäbe sollen dabei gelten?"
Am 22. Januar hat der Rat Sachverständige eingeladen, um sich mit ihnen über ihre Erkenntnisse, die ethischen Herausforderungen, aber auch über Lösungsansätze und Best-Practice-Beispiele auszutauschen. Die Ergebnisse werden in die Stellungnahme zur Langzeitpflege einfließen. "Wichtig ist uns dabei, verschiedene Perspektiven einzubeziehen", betont Annette Riedel. Neben Vertreterinnen und Vertretern der Pflegefachpersonen, der zu Pflegenden und ihrer An- und Zugehörigen sind ein Ökonom und ein Einrichtungsleiter aus der Altenhilfe eingeladen.
Sachverständige:
- Brigitte Bührlen - Vorsitzende, WIR! Stiftung pflegender Angehöriger
- Georg Cremer - Professor für Volkswirtschaftslehre, Universität Freiburg
- Vera Lux - Präsidentin, Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe
- Manfred Schmidt - Vorsitzender des Heimbeirates, Altenzentrum Eben-Ezer
- Bernd Trost - Regionalleitung, Franziska Schervier Altenhilfe
- Christine Vogler - Präsidentin, Deutscher Pflegerat
Die Anhörung ist öffentlich und wird unter www.ethikrat.org/live gestreamt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Öffentliche Anhörung
Ethische Herausforderungen in der häuslichen und stationären Langzeitpflege
Wann: 22. Januar 2026 von 13 bis 17 Uhr
Wo: www.ethikrat.org/live
Das Programm sowie die Veranstaltungsbroschüre mit allen Informationen zu den Referentinnen und Referenten finden Sie auf https://ots.de/k4mpf7 .
Pressekontakt:
Katrin Arnholz
Deutscher Ethikrat
Jägerstraße 22/23
D-10117 Berlin
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