Gestern ein weiterer Milliardendeal des ChatGPT-Entwicklers OpenAI und heute Morgen überraschend starke Zahlen des taiwanesischen Chipherstellers TSMC sorgen nach einer längeren Durststrecke zur Abwechslung mal wieder für gute Stimmung im Technologiesektor. In Kombination mit ebenfalls guten Konjunkturindizes aus den Regionen New York und Philadelphia und insgesamt überzeugenden Zahlen von Goldman Sachs, Morgan Stanley und Blackrock steht die Börsenampel an der Wall Street nach der kleinen Korrektur gestern heute wieder auf dunkelgrün.
Jetzt bleibt abzuwarten, ob die beiden Nachrichten bereits ausreichen, die Rotation raus aus dem Big-Tech-Sektor in andere, eher defensivere Branchen und Small Caps zu stoppen. Denn in den vergangenen Wochen wurden die Gewinne bei Nvidia & Co. schnell für Gewinnmitnahmen genutzt, weshalb unter dem Strich nur eine Seitwärtsbewegung des monatelang gehypten Sektors stand.
Seitwärts heißt es heute auch in Frankfurt, womit sich die Konsolidierung im DAX nach der Rekordjagd in den ersten Handelstagen des Jahres zunächst fortsetzt. Die für die heimische Wirtschaft veröffentlichte Konjunkturzahl ist auch weder als überraschend noch als stark zu bezeichnen. Positiv ist zumindest nach zwei Rezessionsjahren wieder das Vorzeichen, aber das Plus von 0,2 Prozent des Bruttoinlandsprodukts im vergangenen Jahr sorgte heute für keine Aktienkäufe aufgrund aufkommenden Konjunkturoptimismus.
Hier hat stattdessen die Hoffnung auf eine deutliche wirtschaftliche Belebung in diesem Jahr den DAX aus seiner Seitwärtsbewegung des vergangenen zweiten Halbjahres ausbrechen lassen. Doch über den Zeitpunkt, wann die Milliardeninvestitionen in Infrastruktur und Verteidigung ihre volle Wirkung entfalten, darf noch munter spekuliert werden. Sollten nicht zeitnah auch strukturelle Reformen in den Bereichen Energie, Bürokratisierung und Arbeitsmarkt eingeleitet werden, könnte aus dem Unwort "Sondervermögen" auch nur ein laues Konjunkturlüftchen hervorgehen. Dann wären die vielen Vorschusslorbeeren für den Aktienmarkt zu früh und zu reichlich verteilt worden und die Chancen für ein viertes starkes Börsenjahr in Folge würden trotz des guten Januar-Effekts wieder sinken.
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