Berlin (ots) -
Man muss konstatieren, dass der Mangel an strategischer Voraussicht in Europa diesen Streit überhaupt erst möglich gemacht hat. Dass infolge des Klimawandels das Eis der Arktis taut und daher mehr Schiffsverkehr über die Transarktis-Passage möglich werden wird, ist nicht erst seit gestern bekannt. Ebenso wenig die Begehrlichkeiten des Arktis-Anrainers Russlands, diese Route auch zu nutzen. Auch China hat auf diese Route ein Auge geworfen, da sie die Handelswege in Richtung Europa und Amerika deutlich verkürzt. Wer die Kontrolle über Grönland hat, hat die Kontrolle über die Wege durch die Arktis. Es ist daher unwahrscheinlich, dass Trump einen Rückzieher macht. Das Problem: Nähmen sich die USA Grönland gegen den Willen des Nato-Partners Dänemark, dann wäre die Nato tot. Dafür müsste nicht einmal ein Schuss fallen
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