NEW YORK (dpa-AFX) - Robuste US-Konjunkturdaten haben den Euro am Donnerstag auf den tiefsten Stand seit Anfang Dezember gedrückt. Die Gemeinschaftswährung war im europäischen Handel bis auf 1,1593 US-Dollar abgerutscht und hatte damit wieder an ihren Abwärtstrend seit Ende letzten Jahres angeknüpft. Im US-Handel kostete ein Euro zuletzt 1,1613 Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,1624 (Mittwoch: 1,1651) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8603 (0,8582) Euro.
Auf dem US-Jobmarkt wurden in der Vorwoche überraschend weniger Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe gestellt. Zudem fielen von regionalen US-Notenbanken erhobene Daten besser aus als gedacht: Sowohl die Industriestimmung im Bundesstaat New York als auch das Geschäftsklima in der Region Philadelphia hellten sich unerwartet deutlich auf.
Die Konjunkturdaten aus den USA dämpften die Zinssenkungserwartungen mit Blick auf die US-Notenbank aber nur etwas. Am Markt sind weiterhin bis zum Ende des Jahres zwei Zinssenkungen um jeweils 0,25 Prozentpunkte eingepreist, wie aus Terminkontrakten am Geldmarkt hervorgeht./edh/la/nas
