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MORNING BRIEFING - USA/Asien

DJ MORNING BRIEFING - USA/Asien

Der Markt-Überblick am Morgen, zusammengestellt von Dow Jones Newswires:

FEIERTAGSHINWEIS

MONTAG: In den USA bleiben die Börsen wegen des Feiertages Martin Luther King Day geschlossen.

TAGESTHEMA

Die USA und Taiwan haben ein Handelsabkommen unterzeichnet, das die amerikanische Halbleiterproduktion ankurbeln soll. Im Gegenzug werden Zölle gesenkt, was die Bemühungen der Trump-Regierung unterstützt, kritische Industrien zurück in die USA zu holen. Im Rahmen der Vereinbarung wird TSMC ihre Fertigung in Arizona um mehrere neue Fabriken erweitern. Dies sei Teil einer Gesamtinvestition von 250 Milliarden Dollar in den USA, teilte das Handelsministerium mit. Im Gegenzug senken die USA die Zölle auf Importe aus Taiwan von 20 auf 15 Prozent. Taiwanische Chipunternehmen, die wie TSMC verstärkt in Amerika investieren, werden von Zöllen ausgenommen.

TAGESTHEMA II

Laut Japans Finanzministerin Satsuki Katayama ist die Regierung bereit, gegen übermäßige Yen-Bewegungen vorzugehen. Die Währung schwächelt derzeit und nähert sich Niveaus, die eine Intervention auslösen könnten. "Ich habe wiederholt erklärt, dass wir bereit sind, entschlossene Maßnahmen zu ergreifen", sagte Katayama. Dabei gehe es um "alle verfügbaren Optionen". Sie fügte hinzu, dass eine Währungsintervention eine Option sei, die in den Vereinbarungen mit den USA vorgesehen sei. Der Yen erreichte in dieser Woche gegenüber dem US-Dollar den schwächsten Wert seit Juli 2024. Damals hatte Japan zuletzt durch den Kauf von Yen und den Verkauf von Dollar in den Devisenmarkt eingegriffen.

AUSBLICK KONJUNKTUR

- US 
  15:15 Industrieproduktion und Kapazitätsauslastung Dezember 
     Industrieproduktion 
     PROGNOSE: +0,1% gg Vm 
     zuvor:   +0,2% gg Vm 
     Kapazitätsauslastung 
     PROGNOSE: 76,0% 
     zuvor:   76,0% 
 

ÜBERSICHT INDIZES

INDEX            zuletzt +/- % 
E-Mini-Future S&P-500   7.003,00 +0,3% 
E-Mini-Future Nasdaq-100 25.808,25 +0,4% 
S&P/ASX 200 (Sydney)    8.903,90 +0,5% 
Nikkei-225 (Tokio)    54.110,50 +0,0% 
Hang-Seng (Hongk.)    26.771,74 -0,6% 
Shanghai-Comp.       4.100,95 -0,3% 
Kospi (Seoul)       4.840,74 +0,9% 
 

FINANZMÄRKTE

OSTASIEN (VERLAUF)

An den Aktienmärkten setzt sich keine einheitliche Tendenz durch. Gefragt sind nach dem starken Ausblick von TSMC Techologiewerte. Davon profitiert der Kospi in Seoul, er markiert Allzeithochs. Tokio wird derweil vom festen Yen etwas ausgebremst. In Sydney stützen Gewinnen im Bankensektor. TSMC gewinnen 2,7 Prozent. Der Konzern hatte einen unerwartet starken Ausblick veröffentlicht. Das Angebot an modernen Chips von TSMC könnte für einige Zeit knapp bleiben, urteilen die Analysten der Citigroup. Sie haben das Kursziel angehoben. Samsung Electronics gewinnen in Seoul 3,3 Prozent, SK Hynix knapp 1 Prozent. Die erhöhten Investitionsausgaben von TSMC geben japanischen Herstellern von Wafer-Fab-Ausrüstung Rückenwind, wie Macquarie-Analyst Hiroshi Taguchi anmerkt. Tokyo Electron (-0,4%), Screen Holdings und Kokusai (-0,5%) legen zu. Der Anstieg der Investitionsquote von TSMC in den Bereichen Advanced Packaging, Testen und Maskenherstellung dürfte japanischen Unternehmen wie Advantest (+1,3%), Disco (+2,2%) und Ibiden (+3,4%) zugute kommen, heißt es.

WALL STREET

INDEX           zuletzt    +/- %  absolut   +/- % YTD 
DJIA          49.442,44    +0,6%   292,81     +2,3% 
S&P-500         6.944,47    +0,3%   17,87     +1,2% 
NASDAQ Comp       23.530,02    +0,2%   58,27     +1,0% 
NASDAQ 100       25.547,08    +0,3%   81,13     +0,9% 
 
Umsatzdaten 
           Donnerstag Mittwoch 
Umsatz NYSE (Aktien) 1,20 Mrd  1,31 Mrd 
Gewinner        1.864    1.775 
Verlierer         897     971 
Unverändert        74     83 
 

Etwas fester - Gestützt wurde die Stimmung von starken Wirtschaftsdaten und nachlassenden geopolitischen Spannungen sowie in der Folge deutlich gesunkenen Erdölpreisen. Sowohl der Philadelphia-Fed-Index als auch der Empire State Manufacturing Index waren deutlich besser als veranschlagt ausgefallen - allerdings sanken bei beiden Indizes die Beschäftigungskomponenten. Dies wurde aber durch besser als gedacht ausgefallene wöchentliche Arbeitsmarktdaten kompensiert. Derweil erteilten Fed-Vertreter Zinssenkungshoffnungen einen zusätzlichen Dämpfer, wodurch die Kurse ihre Gewinne deutlich verringerten. Die Präsidentin der Philadelpha Fed, Anna Paulson, und Fed-Präsident aus Kansas, Jeff Schmid, sprachen sich für stabile Zinsen aus. Der Technologiesektor und damit auch die technologielastige Nasdaq wurden durch Rekordumsätze der TSMC gestützt. Die Titel von Nvidia, deren Chips von TSMC gefertigt werden, gewannen 2,2 Prozent. Broadcom und AMD kletterten um 0,9 bzw. 1,9 Prozent. Die Aktien der TSMC-Zulieferer Applied Materials und Lam zogen um 5,7 und 4,2 Prozent an. Morgan Stanley (+5,8%) hatte im vierten Quartal die Markterwartungen übertroffen. Auch Goldman Sachs (+4,6%) und Blackrock (+6,1%) legten starke Geschäftszahlen vor.

US-ANLEIHEN

Anleihen waren nicht gefragt. Sinkende Kurse ließen die Zehnjahresrendite um 3 Basispunkte auf 4,17 Prozent steigen - gestützt von starken Wirtschaftsdaten, die keine Argumentation für Zinssenkungen lieferten.

DEVISEN

DEVISEN          zuletzt    +/- %   00:00 Do, 08:44  % YTD 
EUR/USD          1,1607    -0,0   1,1608   1,1629  -0,9% 
EUR/JPY          183,86    -0,2   184,14   184,29  +0,2% 
EUR/GBP          0,8674    -0,0   0,8676   0,8657  -0,6% 
GBP/USD          1,3381     0,0   1,3379   1,3432  -0,2% 
USD/JPY          158,41    -0,1   158,63   158,48  +1,1% 
USD/KRW         1.473,80     0,3  1.469,94  1.470,83  +1,6% 
USD/CNY          7,0061     0,1   7,0005   7,0048  -0,2% 
USD/CNH          6,9655     0,0   6,9633   6,9696  -0,1% 
USD/HKD          7,8000     0,0   7,7980   7,7978  +0,2% 
AUD/USD          0,6698    -0,0   0,6699   0,6683  +0,2% 
NZD/USD          0,5754     0,2   0,5740   0,5739  -0,2% 
BTC/USD         95.642,60     0,0 95.598,20 96.622,15 +10,1% 
 

Nachlassende Zinssenkungserwartungen stützten den Dollar. Der Dollarindex stieg um 0,2 Prozent.

Der Yen legt am Morgen im asiatisch geprägten Geschäft gegenüber anderen G10- und asiatischen Währungen zu, nachdem die japanische Finanzministerin Katayama Interventionen am Devisenmarkt zugunsten des Yen in Aussicht gestellt hatte.

++++ ROHSTOFFE +++++

METALLE

METALLE          zuletzt   Vortag   +/- %  +/- USD  % YTD 
Gold           4.607,05  4.616,95   -0,2%   -9,90  +7,1% 
Silber           90,80   92,416   -1,8%   -1,62 +30,7% 
Platin          2.014,53  2.079,07   -3,1%   -64,54 +17,2% 
Kupfer            5,87    5,99   -2,0%   -0,12  +4,6% 
YTD bezogen auf Schlusskurs des Vortags 
(Angaben ohne Gewähr) 
 

Bei Edelmetallen kam es nach dem jüngsten Höhenflug zu kleineren Gewinnmitnahmen, auch bedingt durch das geringere Sicherheitsbedürfnis der Anleger und den etwas festeren Dollar. Die Feinunze Gold ermäßigte sich um 0,3 Prozent auf 4.614 Dollar. Der Silberpreis sank um 0,9 Prozent.

ÖL

ROHÖL           zuletzt VT-Schluss   +/- %  +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex          59,07    59,19   -0,2%   -0,12  +8,4% 
Brent/ICE          63,52    63,76   -0,4%   -0,24  +4,4% 
 

Die Ölpreise fielen deutlich, nachdem US-Präsident Trump einen geplanten Militärschlag gegen den Iran vorerst verneint hatte. Eine Angebotsverknappung dürfte daher zunächst nicht zu erwarten sein. Der Preis für das Barrel WTI fiel um 4,6 Prozent auf 59,19 Dollar. Allerdings waren die Ölpreise in den vergangenen Tagen um rund 10 Prozent gestiegen. Die "Iran-Prämie" sei nun ausgepreist worden, hieß es.

MELDUNGEN SEIT VORTAG, 20.00 UHR

US-GELDPOLITIK

Die Präsidentin der Philadelphia Fed, Anna Paulson, sieht keine Eile für weitere Zinssenkungen. Sie erwarte, dass die Inflation bis zum Jahresende deutliche Fortschritte beim Rückgang auf das 2-Prozent-Ziel der Zentralbank machen werde, fühle sich aber wohl dabei, die Zinsen bei der kommenden Fed-Sitzung am 27. und 28. Januar stabil zu halten, sagte sie in einem Interview. Paulson sagte jedoch, sie könnte eine leichte Zinssenkung im späteren Verlauf des Jahres befürworten - entweder nachdem Inflationsdaten ihre Erwartung bestätigen, dass der Preisdruck nachlässt, oder wenn sich Hinweise ergeben, dass sich die Bedingungen am Arbeitsmarkt unerwartet verschlechtern.

Der Präsident der Federal Reserve von Kansas, Jeff Schmid, hat seine Ansicht bekräftigt, dass der Inflationsdruck in der Wirtschaft nach wie vor zu deutlich spürbar sei und die Zinsen daher unverändert bleiben sollten.

MITSUBISHI

erwirbt Schiefergas-Anteile von Aethon in Texas und Louisiana für 5,2 Milliarden US-Dollar. Die Akquisition ist die bislang größte in der Geschichte des japanischen Handelshauses.

VERIZON

hat die letzten erforderlichen Genehmigungen für den Kauf des Glasfaser-Breitbandanbieters Frontier Communications erhalten. Das US-Unternehmen machte zuvor einige Zugeständnisse gegenüber den kalifornischen Regulierungsbehörden, darunter eine Verpflichtung zu Ausgaben zugunsten kleiner Unternehmen. Verizon hatte der Übernahme von Frontier im September 2024 für 9,6 Milliarden Dollar zugestimmt, doch gestaltete sich der Weg zum Abschluss der Transaktion schwierig.

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/cln/flf

(END) Dow Jones Newswires

January 16, 2026 01:37 ET (06:37 GMT)

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