Berlin (ots) -
Die heute vom Statistischen Bundesamt veröffentlichten Zahlen für die Baugenehmigungen im November 2025 kommentiert Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer Zentralverband Deutsches Baugewerbe:
"Die Behörden haben im November 20.100 Wohnungen genehmigt - 12,5 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Insgesamt liegen wir bis November bei 215.500 genehmigten Wohnungen, 11,3 Prozent mehr als im Vorjahr. Das sind gute Nachrichten. Der zarte Aufschwung der vergangenen Monate nimmt weiter Fahrt auf.
Wir warnen aber eindringlich davor, sich von den Zahlen blenden zu lassen: Noch immer klafft eine riesige Lücke zwischen Genehmigungen und Bedarf im Land. In diesem Jahr werden voraussichtlich nur 225.000 Wohnungen fertiggestellt - angesichts des massiven Wohnungsbedarfs ist das dramatisch wenig. Wir dürfen uns an den Wohnungsmangel nicht gewöhnen.
Die neue EH 55-Plus-Förderung ist ein wichtiger Schritt. Aber: Bauherren brauchen verlässliche Perspektiven, keine jährlichen Förderprogramme mit unsicherem Ausgang. Wer heute plant, muss wissen, dass die Unterstützung auch übermorgen noch steht. Deshalb muss die EH 55-Plus-Förderung verstetigt und die Beschränkung auf den Bauüberhang aufgehoben werden. Nur mit langfristig angelegten Rahmenbedingungen verwandeln wir die Stabilisierung in einen echten Wohnungsbauschwung."
Pressekontakt:
Iris Rabe
Leiterin Abteilung Kommunikation und Presse
Zentralverband Deutsches Baugewerbe
Kronenstr. 55-58
10117 Berlin
Telefon 030-20314-409, Fax 030-20314-420
eMail rabe@zdb.de
Original-Content von: ZDB Zentralverband Dt. Baugewerbe, übermittelt durch news aktuell
Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/33001/6197526
Die heute vom Statistischen Bundesamt veröffentlichten Zahlen für die Baugenehmigungen im November 2025 kommentiert Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer Zentralverband Deutsches Baugewerbe:
"Die Behörden haben im November 20.100 Wohnungen genehmigt - 12,5 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Insgesamt liegen wir bis November bei 215.500 genehmigten Wohnungen, 11,3 Prozent mehr als im Vorjahr. Das sind gute Nachrichten. Der zarte Aufschwung der vergangenen Monate nimmt weiter Fahrt auf.
Wir warnen aber eindringlich davor, sich von den Zahlen blenden zu lassen: Noch immer klafft eine riesige Lücke zwischen Genehmigungen und Bedarf im Land. In diesem Jahr werden voraussichtlich nur 225.000 Wohnungen fertiggestellt - angesichts des massiven Wohnungsbedarfs ist das dramatisch wenig. Wir dürfen uns an den Wohnungsmangel nicht gewöhnen.
Die neue EH 55-Plus-Förderung ist ein wichtiger Schritt. Aber: Bauherren brauchen verlässliche Perspektiven, keine jährlichen Förderprogramme mit unsicherem Ausgang. Wer heute plant, muss wissen, dass die Unterstützung auch übermorgen noch steht. Deshalb muss die EH 55-Plus-Förderung verstetigt und die Beschränkung auf den Bauüberhang aufgehoben werden. Nur mit langfristig angelegten Rahmenbedingungen verwandeln wir die Stabilisierung in einen echten Wohnungsbauschwung."
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