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MÄRKTE USA/Wall Street startet etwas fester - Technologiewerte bleiben gefragt

DJ MÄRKTE USA/Wall Street startet etwas fester - Technologiewerte bleiben gefragt

DOW JONES--Mit kleinen Kursgewinnen starten die US-Börsen in den letzten Handelstag der Woche. Der Dow-Jones-Index steigt um 8 Punkte auf 49.450. Der S&P-500 rückt um 0,2 Prozent vor. Der Nasdaq-Composite verbessert sich um 0,5 Prozent, erneut gestützt von Zahlen und Ausblick des taiwanischen Chipauftragsfertigers TSMC. Die optimistischen Erwartungen des Unternehmens haben die Furcht vor einer KI-Blase vorerst zerstreut.

Etwas gebremst werden könnten die Kurse von der geopolitischen Lage. Am Vortag hatte die Aussage von US-Präsident Donald Trump, dass die Spannungen im Iran nachließen, zwar die Anleger an den Aktienmärkten etwas beruhigt und die Ölpreise auf Talfahrt geschickt, doch schwelt der Konflikt um Grönland weiter. Einige Nato-Mitglieder haben Soldaten auf die zu Dänemark gehörende Insel entsandt, auf die Trump Anspruch erhebt. Der Präsident argumentiert, dass die USA aus Gründen der nationalen Sicherheit Grönland kontrollieren müssen, weil es andernfalls China oder Russland täten.

An der Börse sind erneut Aktien mit Bezug zu TSMC oder zum Thema KI gesucht. Dazu gehört Nvidia, für die TSMC Chips fertigt. Die Nvidia-Aktie steigt um 1,2 Prozent. Advanced Micro Devices (AMD) legen um 1,2 Prozent zu und Broadcom um 1,6 Prozent. Micron verteuern sich um 6,4 Prozent, nachdem TSMC-Co-CEO Mark Liu Aktien des Speicherchipherstellers gekauft hat. In den Blick rückten nun die anstehenden Quartalsergebnisse der Branchenunternehmen, merkt Swissquote an. Für die Anleger stünden nach wie vor Bedenken wegen zirkulärer Geschäftsmodelle, Verschuldung und verzögerter Renditen von Investitionen im Vordergrund.

Die Bilanzsaison legt am Freitag eine Pause ein. Zu den wenigen Unternehmen, die Zahlen veröffentlicht haben, gehört der Logistiker J.B. Hunt Transport. Die Aktie fällt um 1,9 Prozent, nachdem das Unternehmen einen Umsatzrückgang aufgrund eines niedrigeren Frachtkaufkommens im transkontinentalen Geschäft gemeldet hat. Die Aktie des Düngemittelkonzerns Mosaic gibt um 3,9 Prozent nach. Das Unternehmen hat enttäuschende vorläufige Zahlen zum vierten Quartal veröffentlicht.

Konjunkturseitig ist die US-Industrieproduktion im Dezember stärker gestiegen als von Volkswirten vorhergesagt. Auch die Kapazitätsauslastung war etwas höher als angenommen. Zudem wurden die November-Daten leicht nach oben revidiert. Daneben stehen Auftritte einiger Vertreter der US-Notenbank auf der Agenda, die Aufschluss über den geldpolitischen Kurs der Federal Reserve geben könnten.

Der Dollar kommt nach seinem Anstieg vom Vortag leicht zurück. Der Dollarindex sinkt um 0,1 Prozent. Am Anleihemarkt geht es mit den Renditen dagegen leicht nach oben, was Marktteilnehmer mit nachlassender Zinssenkungsfantasie erklären. Mehrere Vertreter der US-Notenbank hatten sich jüngst gegen eine Zinssenkung im laufenden Monat ausgesprochen. Die Zehnjahresrendite steigt um 3 Basispunkte auf 4,19 Prozent.

Die Ölpreise tendieren in einer Gegenbewegung auf die Talfahrt vom Donnerstag nunmehr fest. Die Preise waren unter Druck geraten, nachdem Präsident Trump die Möglichkeit eines bevorstehenden US-Militärschlags gegen den Iran heruntergespielt hatte. Beobachter sprachen vom Auspreisen einer Risikoprämie, die weiter schrumpfen dürfte, je mehr Zeit ohne ein militärisches Eingreifen vergehe. Dann dürfte wieder die Befürchtung eines Überangebots in den Vordergrund treten.

Der Goldpreis zeigt sich nach seinem jüngsten Höhenflug etwas leichter. Auch hier verweisen Marktteilnehmer auf entweichende Zinssenkungsfantasie. Am Donnerstag hatten Daten zu den Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe gezeigt, dass die Lage auf dem US-Arbeitsmarkt besser ist als angenommen.

=== 
INDEX           zuletzt    +/- %  absolut +/- % YTD 
DJIA          49.450,20    +0,0%    7,76   +2,8% 
S&P-500         6.961,55    +0,2%   17,08   +1,4% 
NASDAQ Comp       23.646,44    +0,5%   116,42   +1,2% 
NASDAQ 100       25.707,35    +0,6%   160,28   +1,1% 
 
DEVISEN          zuletzt    +/- %    0:00 Do, 17:20  % YTD 
EUR/USD          1,1615    +0,1%   1,1608   1,1606  -1,2% 
EUR/JPY          183,54    -0,3%   184,14   183,95  -0,0% 
EUR/CHF          0,9311    -0,2%   0,9326   0,9321  +0,2% 
EUR/GBP          0,8670    -0,1%   0,8676   0,8668  -0,5% 
USD/JPY          158,02    -0,4%   158,63   158,50  +1,2% 
GBP/USD          1,3396    +0,1%   1,3379   1,3389  -0,7% 
USD/CNY          7,0048    +0,1%   7,0005   7,0007  -0,4% 
USD/CNH          6,9651    +0,0%   6,9633   6,9620  -0,2% 
AUS/USD          0,6687    -0,2%   0,6699   0,6708  +0,4% 
Bitcoin/USD       95.254,90    -0,4% 95.598,20 96.390,70  +8,0% 
 
ROHOEL          zuletzt VT-Settlem.   +/- %  +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex          59,99    59,19   +1,4%    0,80  +8,4% 
Brent/ICE          64,73    63,76   +1,5%    0,97  +4,4% 
 
METALLE          zuletzt    Vortag   +/- %  +/- USD  % YTD 
Gold           4.604,99   4.616,95   -0,3%   -11,97  +6,9% 
Silber           89,50    92,42   -3,2%   -2,92 +29,6% 
Platin          1.993,98   2.079,07   -4,1%   -85,09 +18,6% 
Kupfer            5,82     5,99   -2,9%   -0,18  +4,6% 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
(Angaben ohne Gewähr) 
=== 

Kontakt: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/cln/mgo

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January 16, 2026 09:52 ET (14:52 GMT)

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Tech-Aktien schwanken – 3 Versorger mit Rückenwind
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