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MÄRKTE USA/Gut behauptet - Vor dem Wochenende überwiegt Vorsicht

DJ MÄRKTE USA/Gut behauptet - Vor dem Wochenende überwiegt Vorsicht

DOW JONES--Im Verlauf des Freitagshandels setzt sich unter den Anlegern an den US-Börsen Vorsicht durch. Die Indizes geben den Großteil ihrer anfänglichen Gewinne ab. Denn in den USA steht ein langes Wochenende bevor: Am Montag bleiben die dortigen Börsen wegen des Feiertags Martin Luther King Day geschlossen.

Der Dow-Jones-Index verliert gegen Mittag (Ortszeit New York) 0,1 Prozent auf 49.419 Punkte. Der S&P-500 steigt um 0,1 Prozent. Der Nasdaq-Composite notiert ebenfalls 0,1 Prozent höher. Etwas Unterstützung kommt von ermutigenden Daten zur Industrieproduktion, die im Dezember stärker gestiegen ist als erwartet. Als Stimmungsdämpfer wirkt vor allem die geopolitische Lage. Am Vortag hatte die Aussage von US-Präsident Donald Trump, dass die Spannungen im Iran nachließen, zwar die Anleger an den Aktienmärkten etwas beruhigt und die Ölpreise auf Talfahrt geschickt, einen US-Militärschlag gegen den Iran hat der Präsident indessen nicht ganz ausgeschlossen. Beobachter erinnern daran, dass die US-Invasion in Venezuela an einem Samstag stattfand.

Gleichzeitig schwelt der Konflikt um Grönland weiter. Einige Nato-Mitglieder haben Soldaten auf die zu Dänemark gehörende Insel entsandt, auf die Trump Anspruch erhebt. Der Präsident argumentiert, dass die USA aus Gründen der nationalen Sicherheit Grönland kontrollieren müssen, weil es andernfalls China oder Russland täten. Trump droht nun jenen Ländern mit Strafzöllen, die sich seinen Plänen für eine Übernahme Grönlands widersetzen.

Gesucht sind erneut Aktien mit Bezug zu TSMC oder zum Thema KI, nachdem der taiwanische Chipauftragsfertiger mit starken Geschäftszahlen und einem optimistischen Ausblick die Furcht vor einer KI-Blase vorerst zerstreut hat. Unter anderem steigt die Aktie von Nvidia, für die TSMC Chips fertigt, um 0,6 Prozent. Advanced Micro Devices (AMD) legen um 1,9 Prozent zu und Broadcom um 1,1 Prozent. Micron verteuern sich um 5,1 Prozent, nachdem TSMC-Co-CEO Mark Liu Aktien des Speicherchipherstellers gekauft hat. In den Blick rückten nun die anstehenden Quartalsergebnisse der Branchenunternehmen, merkt Swissquote an. Für die Anleger stünden nach wie vor Bedenken wegen zirkulärer Geschäftsmodelle, Verschuldung und verzögerter Renditen von Investitionen im Vordergrund.

Die Bilanzsaison legt am Freitag eine Pause ein. Zu den wenigen Unternehmen, die Zahlen veröffentlicht haben, gehört der Logistiker J.B. Hunt Transport. Die Aktie tendiert gut behauptet, nachdem das Unternehmen einen Umsatzrückgang aufgrund eines niedrigeren Frachtkaufkommens im transkontinentalen Geschäft gemeldet hat. Die Aktie des Düngemittelkonzerns Mosaic gibt um 4,4 Prozent nach. Das Unternehmen hat enttäuschende vorläufige Zahlen zum vierten Quartal veröffentlicht.

Der Dollarindex legt um 0,1 Prozent zu. Präsident Trump hat sich dahingehend geäußert, dass Kevin Hassett in seinem Amt als Vorsitzender der Nationalen Wirtschaftsrats verbleiben könnte. Er galt bislang neben Kevin Warsh als Top-Kandidat für die Nachfolge von Fed-Chairman Jerome Powell. Hassett gilt als treuer Verfechter der Wirtschaftspolitik von Trump, der seit längerem Zinssenkungen durch die US-Notenbank fordert, um das Wachstum anzukurbeln.

Am Anleihemarkt geht es mit den Renditen dagegen nach oben, was Marktteilnehmer mit nachlassender Zinssenkungsfantasie erklären. Mehrere Vertreter der US-Notenbank hatten sich jüngst gegen eine Zinssenkung im laufenden Monat ausgesprochen. Die Zehnjahresrendite steigt um 4 Basispunkte auf 4,20 Prozent.

Die Ölpreise tendieren in einer Gegenbewegung auf die Talfahrt vom Donnerstag nunmehr fester. Die Preise waren unter Druck geraten, nachdem Präsident Trump die Möglichkeit eines bevorstehenden US-Militärschlags gegen den Iran heruntergespielt hatte. Beobachter sprachen vom Auspreisen einer Risikoprämie, die weiter schrumpfen dürfte, je mehr Zeit ohne ein militärisches Eingreifen vergehe. Dann dürfte wieder die Befürchtung eines Überangebots in den Vordergrund treten.

Der Goldpreis zeigt sich nach seinem jüngsten Höhenflug leichter. Auch hier verweisen Marktteilnehmer auf entweichende Zinssenkungsfantasie nach den soliden Konjunkturdaten.

=== 
INDEX           zuletzt    +/- %  absolut +/- % YTD 
DJIA          49.419,02    -0,0%   -23,42   +2,8% 
S&P-500         6.952,49    +0,1%    8,02   +1,4% 
NASDAQ Comp       23.548,54    +0,1%   18,52   +1,2% 
NASDAQ 100       25.555,85    +0,0%    8,77   +1,1% 
 
DEVISEN          zuletzt    +/- %    0:00 Do, 17:20  % YTD 
EUR/USD          1,1602    -0,1%   1,1608   1,1606  -1,2% 
EUR/JPY          183,41    -0,4%   184,14   183,95  -0,0% 
EUR/CHF          0,9309    -0,2%   0,9326   0,9321  +0,2% 
EUR/GBP          0,8668    -0,1%   0,8676   0,8668  -0,5% 
USD/JPY          158,08    -0,3%   158,63   158,50  +1,2% 
GBP/USD          1,3385    +0,0%   1,3379   1,3389  -0,7% 
USD/CNY          7,0019    +0,0%   7,0005   7,0007  -0,4% 
USD/CNH          6,9667    +0,0%   6,9633   6,9620  -0,2% 
AUS/USD          0,6682    -0,3%   0,6699   0,6708  +0,4% 
Bitcoin/USD       94.758,80    -0,9% 95.598,20 96.390,70  +8,0% 
 
ROHOEL          zuletzt VT-Settlem.   +/- %  +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex          59,91    59,19   +1,2%    0,72  +8,4% 
Brent/ICE          64,47    63,76   +1,1%    0,71  +4,4% 
 
METALLE          zuletzt    Vortag   +/- %  +/- USD  % YTD 
Gold           4.585,53   4.616,95   -0,7%   -31,42  +6,9% 
Silber           88,57    92,42   -4,2%   -3,85 +29,6% 
Platin          1.985,95   2.079,07   -4,5%   -93,12 +18,6% 
Kupfer            5,82     5,99   -2,8%   -0,17  +4,6% 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
(Angaben ohne Gewähr) 
=== 

Kontakt: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/cln/mgo

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January 16, 2026 12:32 ET (17:32 GMT)

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