Frankfurt (ots) -
Den EU-Staaten bleibt im Streit mit US-Präsident Donald Trump um Grönland nach dessen Zolldrohungen gegen acht europäische Länder nichts mehr anderes übrig, als robust zu antworten. Sie müssen sich dabei trotz aller Abhängigkeiten von den USA nicht kleiner machen, als sie sind. Auch die Vereinigten Staaten haben ökonomisch in einem Zwist mit dem wichtigsten Handelspartner einiges zu verlieren. Politisch finden die Europäer zudem nicht nur die oppositionellen US-Demokraten, sondern auch einige der sonst Trump treuen Republikaner sowie die Mehrheit der US-Bevölkerung an ihrer Seite. Trump scheint mit seinem Vorgehen beim Thema Grönland erstmals die beiden verfeindeten politischen Lager geeint zu haben. Und die Beispiele China und Brasilien zeigen, dass Trump bei jenen nachgibt, die beharrlich und druckvoll verhandeln. Die Zeit des Schmeichelns sollte jedenfalls vorbei sein.
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