Anzeige
Mehr »
Samstag, 28.03.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Das Netz reicht nicht mehr: Dieser Titel setzt auf Energie aus Wasser - bevor der Markt es versteht
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
490 Leser
Artikel bewerten:
(2)

MÄRKTE ASIEN/Keine klare Tendenz - Zwischen China-BIP und Zollsorgen

DJ MÄRKTE ASIEN/Keine klare Tendenz - Zwischen China-BIP und Zollsorgen

DOW JONES--Keine einheitliche Richtung hat es zu Wochenbeginn an den asiatischen Aktienmärkten gegeben. Im Blickpunkt standen unter anderem chinesische Wirtschaftsdaten. So hat sich das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im vierten Quartal um 4,5 Prozent erhöht, blieb damit aber knapp unter der Prognose einer Zunahme um 4,6 Prozent. Damit erreichte Peking allerdings sein offizielles Jahreswachstumsziel und knüpfte an das reale BIP-Wachstum von 5 Prozent aus dem Jahr 2024 an. Während es für den Shanghai-Composite um 0,3 Prozent aufwärts ging, verlor der Hang-Seng-Index in Hongkong im späten Handel 1,0 Prozent.

Auf die Stimmung drückten dagegen die angedrohten Zölle von US-Präsident Donald Trump, der im Zuge des Grönland-Streits insgesamt acht europäischen Ländern mit einem 10-prozentigen Zusatzzoll gedroht hat. Der Schritt hat das Zeug, ein wegweisendes Handelsabkommen zu kippen, das Trump im vergangenen Jahr mit der EU erzielt hatte und das darauf abzielt, Zölle auf viele US-Exporte zu senken. Dies schürte Sorgen vor einem erneuten Zollstreit.

Chinas Wirtschaftswachstum für 2026 dürfte mindestens etwas schwächer ausfallen als das von 2025, sagte Volkswirtin Zichun Huang von Capital Economics. Die Konjunkturdaten für Dezember deuteten darauf hin, dass das Produktionswachstum zum Jahresende an Dynamik gewonnen habe. Dies sei jedoch größtenteils auf robuste Exporte zurückzuführen. Obwohl Chinas Wirtschaftswachstum für 2025 mit 5,0 Prozent dem Ziel der Regierung entsprochen habe, würden die offiziellen Zahlen das Tempo der wirtschaftlichen Expansion um mindestens 1,5 Prozentpunkte überbewerten, ergänzte die Ökonomin. Die chinesische Notenbank (PBoC) habe signalisiert, dass Leitzinssenkungen bevorstünden, wobei ein Schritt möglicherweise bereits am Dienstag erfolgen könnte. Dennoch dürfte eine schrittweise Lockerung der Geldpolitik die Wirtschaft nicht ankurbeln.

In Tokio setzten sich die Abgaben nach den jüngst starken Gewinnen fort, der Nikkei-225 reduzierte sich um weitere 0,7 Prozent auf 53.584 Punkte. Anleger beobachteten aufmerksam alle Details zu den Parlamentswahlen sowie die Strategie von Premierministerin Sanae Takaichi, mit der sie die Wirtschaft ankurbeln und das Vertrauen der Öffentlichkeit gewinnen wolle, hieß es. Auto- und Elektronikwerte führten die Verliererliste in Tokio an. Toyota Motor fielen um 1,3 Prozent und Olympus büßten 2,4 Prozent ein.

An der Börse in Seoul setzte sich die jüngste Rally fort - der Kospi stieg den zwölften Handelstag in Folge und ging 1,3 Prozent höher aus dem Handel. Hier standen Chipwerte erneut auf der Kaufliste. Der US-Konzern Micron Technology will eine Produktionsstätte von der taiwanischen Powerchip Semiconductor Manufacturing Corp für rund 1,8 Milliarden Dollar übernehmen. In Seoul gewannen die Aktien von Samsung Electronics und SK Hynix bis zu 1,2 Prozent. Für die Aktien von Taiwan Semiconductor ging es in Taipeh um weitere 3,0 Prozent nach oben.

=== 
INDEX           zuletzt    +/- %   % YTD    Ende 
S&P/ASX 200 (Sydney)   8.874,50    -0,3%   +2,2%   06:00 
Nikkei-225 (Tokio)   53.583,57    -0,7%   +7,1%   07:00 
Kospi (Seoul)      4.904,66    +1,3%   +16,4%   07:30 
Shanghai-Comp.      4.114,00    +0,3%   +3,4%   08:00 
Hang-Seng (Hongk.)   26.572,45    -1,0%   +4,5%   09:00 
 
DEVISEN          zuletzt    +/- %   00:00 Fr, 09:09  % YTD 
EUR/USD          1,1640     0,5   1,1586   1,1612  -1,3% 
EUR/JPY          183,64     0,4   182,92   183,66  -0,5% 
EUR/GBP          0,8681     0,1   0,8675   0,8668  -0,7% 
GBP/USD          1,3410     0,4   1,3355   1,3396  -0,6% 
USD/JPY          157,76    -0,1   157,88   158,17  +1,0% 
USD/KRW         1.473,76     0,0  1.473,58  1.470,91  +2,3% 
USD/CNY          6,9969    -0,1   7,0016   7,0030  -0,3% 
USD/CNH          6,9575    -0,1   6,9671   6,9655  -0,1% 
USD/HKD          7,7963    -0,0   7,7980   7,7997  +0,3% 
AUD/USD          0,6698     0,4   0,6673   0,6703  +0,6% 
NZD/USD          0,5778     0,6   0,5744   0,5760  -0,1% 
BTC/USD         92.574,30    -3,0 95.455,70 95.614,80  +7,4% 
 
ROHÖL           zuletzt VT-Schluss   +/- %  +/- USD  % YTD 
Brent/ICE          63,64    64,13   -0,8%   -0,49  +5,4% 
 
METALLE          zuletzt   Vortag   +/- %  +/- USD  % YTD 
Gold           4.669,87  4.596,45   +1,6%   +73,42  +6,4% 
Silber           93,35   90,1495   +3,5%   +3,20 +26,4% 
Platin          2.023,76  2.018,86   +0,2%   +4,90 +15,0% 
Kupfer            5,89    5,83   +1,0%   +0,06  +2,4% 
YTD bezogen auf Schlusskurs des Vortags 
(Angaben ohne Gewähr) 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/ros/flf

(END) Dow Jones Newswires

January 19, 2026 02:24 ET (07:24 GMT)

Copyright (c) 2026 Dow Jones & Company, Inc.

© 2026 Dow Jones News
Energiepreisschock - Diese 3 Werte könnten langfristig abräumen!
Die Eskalation im Iran-Konflikt hat die Energiepreise mit voller Wucht nach oben getrieben. Was zunächst nach einer kurzfristigen Reaktion aussah, entwickelt sich zunehmend zu einem strukturellen Problem: Die Straße von Hormus ist blockiert, wichtige LNG- und Ölanlagen stehen still oder werden gezielt angegriffen. Eine schnelle Entspannung ist nicht in Sicht – im Gegenteil, die Lage spitzt sich weiter zu.

Für die Weltwirtschaft bedeutet dies wachsende Risiken. Steigende Energiepreise erhöhen den Inflationsdruck, gefährden Zinssenkungen und bringen die ohnehin hoch bewerteten Aktienmärkte ins Wanken. Doch wo Risiken entstehen, ergeben sich auch Chancen.

Denn von einem dauerhaft höheren Energiepreisniveau profitieren nicht nur Öl- und Gasunternehmen. Auch Versorger, erneuerbare Energien sowie ausgewählte Rohstoff- und Agrarwerte rücken in den Fokus. In diesem Umfeld könnten gezielt ausgewählte Unternehmen überdurchschnittlich profitieren – unabhängig davon, ob die Krise anhält oder nicht.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir drei Aktien vor, die genau dieses Profil erfüllen: Krisenprofiteure mit solidem Geschäftsmodell, attraktiver Bewertung und langfristigem Potenzial.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – und Ihr Depot auf den Energiepreisschock vorbereiten!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.