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Lenzing und Energie AG Umwelt Service verlängern RVL-Partnerschaft bis 2040
Lenzing, Januar 20, 2026 - Die Lenzing AG und die Energie AG Umwelt Service haben ihre erfolgreiche Kooperation in der Reststoffverwertung Lenzing (RVL) langfristig abgesichert: Mit der Neufassung des Rahmenvertrages wird die Partnerschaft bis Ende 2040 fortgeführt. Die Vereinbarung schafft Planungssicherheit für beide Unternehmen und setzt klare Impulse für Klimaschutz und Versorgungssicherheit am Industriestandort Lenzing.
Die RVL zählt zu den größten industriellen Reststoffverwertungsanlagen Österreichs und ist seit über 25 Jahren ein zentraler Bestandteil der Energiezentrale der Lenzing AG. Mit einem Durchsatz von rund 900 Tonnen pro Tag wandelt die Kesselanlage jährlich über 300.000 Tonnen Abfälle in Strom und Dampf um. Damit ersetzt sie bis zu 85 Millionen Nm³ Erdgas - ein entscheidender Beitrag zur Dekarbonisierung und zur Reduktion fossiler Energieträger.
"Die RVL steht seit mehr als einem Vierteljahrhundert für Versorgungssicherheit. Wir machen aus Reststoffen verlässlich Energie und reduzieren dabei den Einsatz fossiler Ressourcen. Mit der Neufassung des Rahmenvertrages sichern wir diesen Erfolgspfad langfristig ab", erklärt Georg Kasperkovitz, Vorstandsmitglied der Lenzing AG.
Die Vereinbarung umfasst ein Retrofit-Programm für 2026/27, das höhere Anlagenverfügbarkeit der Kesselanlage garantiert. Zudem schafft die Neufassung des Rahmenvertrages klare Regeln für die Behandlung von Emissionskosten und sichert die Einhaltung aller regulatorischen Vorgaben - darunter die 2024 aktualisierte Abfallverbrennungsverordnung mit strengeren Anforderungen an Emissionen, Monitoring und nachhaltige Reststoffbehandlung.
"Diese Partnerschaft mit einem der größten Industriebetriebe Oberösterreichs steht für eine verlässliche Energiegewinnung aus Reststoffen, hohe Umweltstandards und einen wichtigen Beitrag zur Dekarbonisierung der Energieversorgung", betont Alexander Kirchner, Vorstandsmitglied der Energie AG. "Die Möglichkeit, Reststoffe auch per Bahn anzuliefern, stärkt zudem ein klimaschonendes Logistikkonzept", ergänzt Kirchner.
Die Vereinbarung bietet beiden Partnern maximale Planungssicherheit, stärkt die industrielle Wertschöpfung in der Region und ist ein klares Bekenntnis zum Standort Lenzing. Sie unterstützt zudem die Transformationsstrategie der Lenzing Gruppe - von Dekarbonisierung über Effizienzsteigerung bis hin zur Kreislaufwirtschaft und bleibt ein Eckpfeiler für die nachhaltige Entwicklung des Standorts.
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20.01.2026 CET/CEST Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch EQS Group |
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