Anzeige
Mehr »
Samstag, 14.02.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Die Kommerzialisierung der räumlichen Intelligenz in Billionen-Märkten beginnt jetzt
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
551 Leser
Artikel bewerten:
(2)

MÄRKTE EUROPA/Weiter abwärts - Trump drückt die Kurse

DJ MÄRKTE EUROPA/Weiter abwärts - Trump drückt die Kurse

DOW JONES--An den europäischen Aktienmärkten geht es bis zum Dienstagmittag weiter abwärts. Der DAX fällt um 1,5 Prozent auf 24.589 Punkte, und mit dem Euro-Stoxx-50 geht es um 1,2 Prozent auf 5.852 Punkte nach unten. Gedrückt wird die Stimmung nach wie vor von den Zolldrohungen des US-Präsidenten Donald Trump. "Trump zeigt einmal mehr, dass er völlig unberechenbar ist, und das sorgt für einen nachhaltigen Vertrauensverlust", so ein Marktteilnehmer. In diesem Zusammenhang drücken auch ein schwacher Dollar und steigende US-Renditen auf die Stimmung.

Auf dem Weg nach Davos wiederholte Trump seine Rhetorik zu Grönland auf Truth Social und schrieb in einem Beitrag, das Gebiet sei "unerlässlich für die nationale und weltweite Sicherheit". In dem Beitrag vom Dienstag sagte Trump, er habe ein "sehr gutes" Telefonat mit Nato-Generalsekretär Mark Rutte über Grönland geführt und zugestimmt, sich in Davos mit "verschiedenen Parteien" zu treffen. Das CIO-Büro von Lombard Odier urteilt zur aktuellen Entwicklung, dass der europäische Block anders als im August 2025, als die EU einen Rahmen für ein Zollabkommen akzeptierte, nun über einen größeren Hebel verfüge: Die US-Zwischenwahlen stünden bevor und die Drohungen bezüglich Grönland einten die europäische Meinung wahrscheinlich.

Derweil erreichen Gold und Silber neue Rekordhöhen. Der Volatilatilitätsindex des DAX, auch Angstbarometer genannt, hatte am Montag seinen größten Tagesanstieg seit August 2025 verzeichnet. Das zeigt Thomas Altmann, Portfoliomanager bei QC Partners, wie groß die Verunsicherung unter den Investoren ist. Die Entwicklung offenbare aber auch, dass mit einer längeren Phase erhöhter Kursschwankungen gerechnet werde. Volatilitätsanstiege in der Größenordnung des Vortages gab es im vergangenen Jahr nur dreimal, im Jahr 2024 sogar nur zweimal.

Die Angst vor einer neuerlichen Zollspirale lasse auf der anderen Seite die Zinsen wieder steigen. In den USA sind die Renditen 10-jähriger Staatsanleihen an einer spannenden und möglicherweise entscheidenden Stelle angekommen. Erstmals seit Anfang August liegt die 10-Jahresrendite über der 200-Tagelinie. Nun wird spannend, ob das Überschreiten der 200-Tagelinie zu weiteren Verkäufen von US-Staatsanleihen führt. "Dies dürfte auch US-Präsident Trump verfolgen", so ein Marktteilnehmer zum aktuellen Zinsanstieg. Denn nichts fürchte Trump mehr als steigende Zinsen, auch im Hinblick auf die Midterm-Wahlen in diesem Jahr. Derweil dauert der Ausverkauf japanischer Staatsanleihen über Nacht an.

Berichtssaison rückt in den Fokus

Die Nachrichtenlage von Unternehmensseite ist extrem dünn. So führt Henkel (-0,3%) Gespräche über einen Erwerb des niederländischen Chemieunternehmens Stahl Holdings, das sich auf Beschichtungen und Oberflächenbehandlungen für Materialien wie Leder, Kunststoffe und Textilien spezialisiert hat. Mit Blick auf den Umsatz wäre es ein kleinerer und strategisch sinnvoller Zukauf, wenn er denn stattfinde, heißt es im Handel.

Hypoport verlieren nach Zahlenausweis 14 Prozent. Vor allem das um 1 Prozent geschrumpfte Volumen der Plattform Europace im vierten Quartal stößt Anlegern sauer auf. "Die Perspektiven für Immobilienwerte werden ja nicht besser angesichts der steigenden langfristigen Renditen", sagt ein Händler. Daher könnte der Markt das vierte Quartal als Wendepunkt beim Wachstum interpretieren und überproportional negativ reagieren. Das Gesamtjahr verlief indes gut. Anaylstenkommentare belasten Aktien wie Carl Zeiss Meditec, FMC und Douglas. Docmorris geben nach Zahlenausweis 7,2 Prozent ab, im Sog fallen Redcare um 3 Prozent.

=== 
INDEX           zuletzt    +/- %  absolut   +/- % YTD 
Euro-Stoxx-50      5.851,81    -1,2%   -74,01     +2,3% 
Stoxx-50         4.995,47    -1,3%   -66,87     +2,9% 
DAX           24.589,08    -1,5%  -369,98     +1,9% 
MDAX          30.739,30    -2,1%  -646,27     +2,5% 
TecDAX          3.611,87    -1,7%   -62,03     +1,4% 
SDAX          17.627,36    -2,1%  -383,53     +4,9% 
CAC           8.021,68    -1,1%   -90,34     -0,5% 
SMI           13.116,78    -1,2%  -160,26     +0,1% 
ATX           5.334,94    -2,0%  -106,63     +2,2% 
 
DEVISEN          zuletzt    +/- %    0:00 Mo, 17:20 Uhr  % YTD 
EUR/USD          1,1740    +0,8%   1,1646     1,1644  -0,9% 
EUR/JPY          185,18    +0,6%   184,13     184,11  -0,0% 
EUR/CHF          0,9266    -0,2%   0,9287     0,9281  -0,2% 
EUR/GBP          0,8726    +0,6%   0,8674     0,8671  -0,5% 
USD/JPY          157,74    -0,2%   158,11     158,12  +0,8% 
GBP/USD          1,3454    +0,2%   1,3427     1,3428  -0,3% 
USD/CNY          6,9928    -0,0%   6,9962     6,9964  -0,4% 
USD/CNH          6,9525    -0,1%   6,9562     6,9561  -0,3% 
AUS/USD          0,6732    +0,3%   0,6714     0,6714  +0,6% 
Bitcoin/USD       91.072,30    -1,6% 92.529,70   93.049,90  +4,7% 
 
ROHOEL          zuletzt VT-Settlem.   +/- %    +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex          59,89    59,26   +1,1%      0,63  +3,7% 
Brent/ICE          64,44    63,94   +0,8%      0,50  +5,2% 
 
METALLE          zuletzt    Vortag   +/- %    +/- USD  % YTD 
Gold           4.727,89   4.671,23   +1,2%     56,67  +8,1% 
Silber           95,28    94,72   +0,6%      0,56 +32,9% 
Platin          2.049,92   2.041,09   +0,4%      8,83 +16,4% 
Kupfer            5,87     5,91   -0,6%     -0,03  +2,4% 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
(Angaben ohne Gewähr) 
=== 

DJG/hru/cln

(END) Dow Jones Newswires

January 20, 2026 07:35 ET (12:35 GMT)

Copyright (c) 2026 Dow Jones & Company, Inc.

© 2026 Dow Jones News
Favoritenwechsel - diese 5 Werte sollten Anleger im Depot haben!
Das Börsenjahr 2026 ist für viele Anleger ernüchternd gestartet. Tech-Werte straucheln, der Nasdaq 100 tritt auf der Stelle und ausgerechnet alte Favoriten wie Microsoft und SAP rutschen zweistellig ab. KI ist plötzlich kein Rückenwind mehr, sondern ein Belastungsfaktor, weil Investoren beginnen, die finanzielle Nachhaltigkeit zu hinterfragen.

Gleichzeitig vollzieht sich an der Wall Street ein lautloser Favoritenwechsel. Während viele auf Wachstum setzen, feiern Value-Titel mit verlässlichen Cashflows ihr Comeback: Telekommunikation, Industrie, Energie, Pharma – die „Cashmaschinen“ der Realwirtschaft verdrängen hoch bewertete Hoffnungsträger.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir fünf Aktien vor, die genau in dieses neue Marktbild passen: solide, günstig bewertet und mit attraktiver Dividende. Werte, die nicht nur laufende Erträge liefern, sondern auch bei Marktkorrekturen Sicherheit bieten.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor der Value-Zug 2026 endgültig abfährt!

Dieses exklusive PDF ist nur für kurze Zeit gratis verfügbar.
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.