auto-schweiz
/ Schlagwort(e): Jahresergebnis
Jahresmedienkonferenz 2026 Zürich, 20. Januar 2026 An ihrer heutigen Jahresmedienkonferenz fordert auto-schweiz eine deutliche Kurskorrektur in der Schweizer Automobilitäts- und Klimapolitik. Es gilt, die Überregulierung rasch zu beenden, Mobilität wieder bezahlbar zu machen, und die politischen Rahmenbedingungen zu verbessern. Nur so lassen sich die Schweizer Klimaziele mit den Bedürfnissen der Branche und der Konsumenten vereinbaren. Der Schweizer Personenwagenmarkt befindet sich in einem historischen Tief. Die knapp 234'000 Neuzulassungen im Jahr 2025 entsprechen dem tiefsten Stand seit 25 Jahren, abgesehen von der Corona-Pandemie. Während sich die europäischen Märkte schrittweise erholen, verharrt die Schweiz klar unter dem Vor-Pandemie-Niveau von über 300'000 Fahrzeugen pro Jahr. Diese Entwicklung ist hausgemacht: Eine realitätsferne Regulierung, hohe Energiepreise und fehlende marktwirtschaftliche Anreize bremsen die Nachfrage. Dabei hat die Automobilimportwirtschaft geliefert: Die Automobilhersteller investieren Jahr für Jahr mehr als 80 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung, mehr als jede andere Branche in Europa. Die Kunden können zwischen rund 300 elektrifizierten Personenwagen-, 70 Lieferwagen sowie 45 Lastwagen in allen Preis- und Nutzungskategorien wählen. Trotz dieses breiten Angebots verläuft der Hochlauf emissionsarmer Fahrzeuge nur schleppend. Der Marktanteil der Steckerfahrzeuge lag 2025 bei rund 34 Prozent und damit deutlich unter den politischen Zielwerten. Die 50 Prozent-Zielmarke der Roadmap des Bundes wird klar verfehlt; die Ausbreitung der Elektromobilität braucht mehr Zeit als von der Politik erwartet. Das Problem liegt bei den politisch gesetzten Rahmenbedingungen und den zu ambitionierten Fristen: hohe Strompreise, ungenügende städtische Ladeinfrastruktur, regulatorische Unsicherheit sowie neue Steuer- und Abgabenpläne verunsichern Private ebenso wie Firmenkunden. auto-schweiz-Präsident Peter Grünenfelder sagt: «Die Politik muss aufhören, die Automobilwirtschaft zu drangsalieren und die Mobilität für Private und Firmen zu verteuern. Stattdessen braucht es ein funktionierendes Ökosystem für die Elektromobilität, Investitionssicherheit und verlässliche politische Signale für Autonutzerinnen und -nutzer. Davon profitieren alle: Private, Unternehmen, unser Wirtschaftssektor und das Klima». Bezahlbare Mobilität und bessere Rahmenbedingungen sind der Schlüssel zum Erfolg Die acht Forderungen von auto-schweiz: 1. Autowirtschaft deregulieren
E-Abgabe ist aufzuschieben Überarbeitung der Schwerverkehrsabgabe Keine Zweckentfremdung der Finanzmittel von den Automobilisten Infrastrukturprogramm «Verkehr '45» aus Schieflage befreien Medienmitteilung als PDF Download Ende der Medienmitteilungen |
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