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MÄRKTE USA/Streit um Grönland belastet Aktien, Dollar und Anleihen

DJ MÄRKTE USA/Streit um Grönland belastet Aktien, Dollar und Anleihen

DOW JONES--An den US-Börsen geht es am Dienstag deutlich nach unten. Der Dow-Jones-Index fällt gegen Mittag (Ortszeit New York) um 1,1 Prozent auf 48.813 Punkte. Der S&P-500 verliert 1,3 Prozent und der Nasdaq-Composite 1,5 Prozent. Da in den USA am Montag der Handel wegen eines Feiertags ruhte, können die dortigen Anleger erst jetzt auf die Eskalation des Streits um Grönland reagieren. US-Präsident Donald Trump erhebt Anspruch auf die zu Dänemark gehörende Insel. Am Wochenende drohte der Präsident jenen europäischen Nato-Ländern Strafzölle an, die zur Unterstützung Dänemarks Soldaten nach Grönland entsandt hatten. Die EU kündigte harte Gegenmaßnahmen an.

Die Blicke sind nun auf das Weltwirtschaftsforum im schweizerischen Davos gerichtet. Dort soll Trump am Mittwoch sprechen. Am Dienstag trat dort schon EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen auf. Sie bezeichnete in ihrer Rede die geplanten US-Strafzölle als Fehler und die Souveränität und Integrität Grönlands und Dänemarks als nicht verhandelbar.

Unterdessen hat der Oberste Gerichtshof der USA seine Entscheidung zu den globalen Zöllen von US-Präsident Donald Trump vertagt. Das Gericht prüft, ob Trump seine Befugnisse überschritten hat, indem er durch die Ausrufung eines Nationalen Notstandes den Kongress umging und den "International Emergency Economic Powers Act" (IEEPA) aus dem Jahr 1990 anwandte. Auf Grundlage dieses Gesetzes wurden Zölle auf nahezu jedes Land der Welt sowie separate Abgaben auf Kanada, Mexiko und China wegen Fentanyl-Schmuggels erhoben.

Derweil ziehen sich die Anleger nicht nur aus Aktien, sondern auch aus dem Dollar und US-Staatsanleihen zurück, die normalerweise als "sichere Häfen" in Krisenzeiten gelten. Der Dollarindex fällt um 1 Prozent. Sinkende Kurse treiben die Rendite zehnjähriger Anleihen um 5 Basispunkte auf 4,28Prozent nach oben.

Sicherheit suchen die Investoren in Edelmetallen. Die Preise für Gold und Silber stiegen zwischenzeitlich auf neue Rekordstände.

Die Ölpreise ziehen kräftig an, gestützt vom schwächeren Dollar. Übergeordnet bremse jedoch die Befürchtung einer Konjunkturschwäche als Folge eines neuen Zollstreits den Preisanstieg, heißt es aus dem Handel.

Die Bilanzsaison spielt am Montag eine untergeordnete Rolle angesichts der politischen Großwetterlage. Unter anderem hat 3M über den Verlauf des vierten Quartals berichtet. Umsatz und Ergebnis übertrafen die Konsensschätzungen von Analysten. Allerdings schrumpfte die Marge im Quartal stärker als erwartet. Für das laufende Jahr stellt 3M ein beschleunigtes Wachstum in Aussicht. Die Aktie kann sich der negativen Stimmung nicht entziehen und fällt um 7,8 Prozent.

Nach Handelsschluss wird Netflix Geschäftszahlen vorlegen. Zunächst gilt das Interesse hier aber dem Bieterkampf mit Paramount Skydance um Warner Bros Discovery. Netflix hat die bisherige Offerte durch ein reines Barangebot für die Film- und Fernsehstudios und das Streaming-Geschäft von Warner ersetzt. Warner wiederum bevorzugt das Netflix-Gebot, unter anderem weil seine Aktionäre Anteile an dem Teil des Unternehmens behalten würden, den der Streaminganbieter nicht kauft. Paramount hingegen hat erklärt, dass dieser Teil des Unternehmens seiner Meinung nach keinen Wert habe. Der Kurs von Netflix steigt um 0,7 Prozent. Warner klettern um 0,6 Prozent, während Paramount um 1 Prozent sinken.

=== 
INDEX           zuletzt    +/- %  absolut   +/- % YTD 
DJIA          48.812,63    -1,1%  -546,70     +2,7% 
S&P-500         6.850,39    -1,3%   -89,62     +1,4% 
NASDAQ Comp       23.159,93    -1,5%  -355,46     +1,2% 
NASDAQ 100       25.201,34    -1,3%  -327,92     +1,1% 
 
DEVISEN          zuletzt    +/- %    0:00 Mo, 17:20 Uhr  % YTD 
EUR/USD          1,1741    +0,8%   1,1646     1,1644  -0,9% 
EUR/JPY          185,38    +0,7%   184,13     184,11  -0,0% 
EUR/CHF          0,9261    -0,3%   0,9287     0,9281  -0,2% 
EUR/GBP          0,8717    +0,5%   0,8674     0,8671  -0,5% 
USD/JPY          157,90    -0,1%   158,11     158,12  +0,8% 
GBP/USD          1,3468    +0,3%   1,3427     1,3428  -0,3% 
USD/CNY          6,9947    -0,0%   6,9962     6,9964  -0,4% 
USD/CNH          6,9538    -0,0%   6,9562     6,9561  -0,3% 
AUS/USD          0,6744    +0,5%   0,6714     0,6714  +0,6% 
Bitcoin/USD       90.287,00    -2,4% 92.529,70   93.049,90  +4,7% 
 
ROHOEL          zuletzt VT-Settlem.   +/- %    +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex          60,40    59,26   +1,9%      1,14  +3,7% 
Brent/ICE          64,96    63,94   +1,6%      1,02  +5,2% 
 
METALLE          zuletzt    Vortag   +/- %    +/- USD  % YTD 
Gold           4.753,96   4.671,23   +1,8%     82,73  +8,1% 
Silber           94,04    94,72   -0,7%     -0,69 +32,9% 
Platin          2.062,62   2.041,09   +1,1%     21,53 +16,4% 
Kupfer            5,78     5,91   -2,2%     -0,13  +2,4% 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
(Angaben ohne Gewähr) 
=== 

Kontakt: maerkte.de@dowjones.com

DJG/cln/cbr

(END) Dow Jones Newswires

January 20, 2026 12:25 ET (17:25 GMT)

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