Anzeige
Mehr »
Freitag, 03.04.2026 - Börsentäglich über 12.000 News

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
651 Leser
Artikel bewerten:
(2)

MÄRKTE EUROPA/DAX geht vor Trump-Rede in Deckung

DJ MÄRKTE EUROPA/DAX geht vor Trump-Rede in Deckung

DOW JONES--Die europäischen Aktienmärkte geraten am Mittwochmittag stärker unter Druck. Der DAX gibt um 1,0 Prozent auf 24.456 Zähler nach, der Euro-Stoxx-50 verliert 0,8 Prozent auf 5.845 Punkte. Das Weltwirtschaftsforum in Davos steht am Nachmittag im Rampenlicht, wenn US-Präsident Donald Trump ans Rednerpult tritt. Auch wenn er zuletzt konziliantere Töne anschlug und sich zuversichtlich für das Erreichen einer Lösung in der Grönland-Frage zeigte, bleiben die Anleger skeptisch. Der sichere Hafen Gold ist einmal mehr gesucht, für die Feinunze werden mit 4.862 Dollar momentan 2 Prozent mehr auf den Tisch gelegt. Während viele Auguren für Ende des Jahres ein Kursziel von 5.000 Dollar ausriefen, scheint es nun per Ende Januar in greifbare Nähe zu rücken. Anleihen treten erneut auf der Stelle, scheinen sie doch momentan Teil des Problems und nicht Teil der Lösung zu sein. Denn gerade der jüngste Rendite-Anstieg in Japan wie auch in den USA verursachte bei einigen Anlegern Kopfschmerzen. Der Euro handelt derweil mit 1,1770 Dollar seitwärts.

Stur, sturer, Trump

Die Teilnehmer des Weltwirtschaftsforums warten gespannt auf die Ankunft von Donald Trump. Auch Marktstratege Christian Henke von ig.com fragt sich, was der US-Präsident im Gepäck hat. Nach einer Einsicht, geschweige eine Einigung sehe es im Augenblick nicht aus. Das Weiße Haus bleibe bei der Forderung, Grönland zu kaufen um die Sicherheit der Vereinigten Staaten gewährleisten zu können. Um ein neuerliches Einknicken der Europäischen Union zu erzwingen, droht Trump ab dem 1. Februar mit Zöllen. Bei Zöllen und Gegenzöllen gebe es bekanntlich keine Gewinner. Die von Donald Trump ab dem 1. Februar in Aussicht gestellten Zölle würde die EU und vor allem Deutschland empfindlich treffen, die Folgen wären fatal. Besonders davon betroffen wären die Wirtschaftssektoren Automobil, Maschinenbau, Pharma und Chemie. Aber auch die USA wären Verlierer. Laut dem Kieler Instituts für Weltwirtschaft werden etwa 96 Prozent der Zolllast faktisch von US-Importeuren und Verbrauchern getragen, was die Inflation weiter anheizen könnte. Und dies könnte dann die Federal Reserve wieder auf den Plan rufen.

Qiagen steht im Schaufenster

Im DAX springen Qiagen um 3,2 Prozent auf 45,55 Euro. Die Analysten von Jefferies sehen bei Qiagen den Grund in einem Bloomberg-Bericht, wonach der Biopharmakonzern strategische Optionen - einschließlich eines Verkaufs - prüfe. Auch wenn sich das Unternehmen nicht dazu geäußert habe, falle der Zeitpunkt günstig aus - nach dem jüngsten Ausscheiden des CEO. Das Portfolio von Qiagen betrachten die Analysten als hochgradig differenziert und potenziell unterstützend für einen Übernahmepreis von rund 60 US-Dollar oder eben 51,20 Euro je Aktie.

Daneben gab es erste Eckdaten zur Geschäftsentwicklung in 2025 von Traton (+2,9%) und Continental (-2,1%) . "Anleger hatten schwächere Daten erwartet", so ein Marktteilnehmer mit Blick auf die Traton-Daten. Positiv hebt er zum einen hervor, dass der Netto-Cashflow mit 1,643 Milliarden Euro oberhalb der Zielspanne von 1,0 bis 1,5 Milliarden Euro ausgefallen sei. Zum anderen habe aber auch die Marge nicht negativ überrascht.

Bei Continental wiederum lag im vierten Quartal das bereinigte EBIT 7 Prozent unter dem Bloomberg-Konsens und um 3 Prozent unter den Schätzungen von JP Morgan. Dies sei vor allem auf eine schwächere Volumenentwicklung als erwartet bei Contitech zurückzuführen, die Umsätze seien hier im vierten Quartal die niedrigsten aller Quartale 2025 gewesen.

Kursgewinner in Europa ist der Rohstoffsektor, der um 3,2 Prozent zulegt. Treiber sind starke Geschäftszahlen von Rio Tinto (+5,3%). Der Bergbaukonzern meldete für das vierte Quartal 2025 Ergebnisse, die die Konsensschätzungen übertrafen, wobei die Kupferproduktion 10 Prozent über der Konsensschätzung lag. Der Kupferpreis ist in den zurückliegenden Wochen auf Rekordstände geklettert. Der große Goldförderer Endeavour Mining gewinnt 2,8 Prozent.

Danone brechen um 5 Prozent ein. Nach der Deutschen Bank am Dienstag hat sich nun auch die Bank of America skeptisch geäußert. Von der Deutschen Bank hieß es, dass sich das Wachstum der chinesischen Importe von Babynahrung verlangsamt habe. Die Veröffentlichung der chinesischen Regierung, wonach die Geburtenrate im vergangenen Jahr um 17 Prozent auf ein Rekordtief von ca. 7,92 Millionen Geburten gesunken sei, verstärke die Sorge, dass Unternehmen im Bereich Säuglingsnahrung mit China-Geschäft neu bewertet werden sollten. Gleichzeitig verlangsamten sich die Suchanfragen für das EDP-Geschäft des Unternehmens rapide - und das zu einem kritischen Zeitpunkt, an dem viele neue Gesundheits-"Routinen" für das Jahr festgelegt würden.

Beim Schokoladenhersteller Barry Callebaut in der Schweiz geht es dagegen 2,6 Prozent höher, obwohl der Absatz wegen hoher Schokoladenpreise um fast 10 Prozent eingebrochen ist. Positiv wirkt der Ausblick, der nun von sinkenden Preisen für Kakaobohnen ausgeht. Zudem hat Barry Callebaut den früheren Unilever-Chef Hein Schumacher zu seinem neuen CEO ernannt.

Alstom verlieren nach ihrem Quartalsbericht 0,4 Prozent. Das organische Wachstum lag im dritten Quartal des laufenden Geschäftsjahres mit 5,9 Prozent über der Schätzung von JP Morgan. Positiv sei besonders der Auftragseingang, der die Wachstumserwartungen stütze.

=== 
INDEX           zuletzt    +/- %  absolut   +/- % YTD 
Euro-Stoxx-50      5.844,89    -0,8%   -47,19     +1,7% 
Stoxx-50         4.992,65    -0,7%   -35,22     +2,2% 
DAX           24.456,45    -1,0%  -246,67     +0,9% 
MDAX          30.681,01    -0,4%  -122,22     +0,6% 
TecDAX          3.607,21    -1,1%   -39,62     +0,7% 
SDAX          17.478,68    -0,9%  -153,73     +2,7% 
CAC           8.039,65    -0,3%   -22,93     -1,1% 
SMI           13.096,72    -0,6%   -73,24     -0,7% 
ATX           5.352,52    -0,3%   -18,33     +0,8% 
 
DEVISEN          zuletzt    +/- %    0:00 Di, 17:15 Uhr  % YTD 
EUR/USD          1,1728    +0,1%   1,1721     1,1733  -0,2% 
EUR/JPY          185,13    -0,1%   185,38     185,31  +0,7% 
EUR/CHF          0,9260    +0,0%   0,9259     0,9268  -0,5% 
EUR/GBP          0,8739    +0,2%   0,8719     0,8717  -0,0% 
USD/JPY          157,85    -0,2%   158,17     157,94  +0,9% 
GBP/USD          1,3420    -0,2%   1,3444     1,3460  -0,2% 
USD/CNY          6,9951    -0,0%   6,9966     6,9959  -0,4% 
USD/CNH          6,9565    +0,0%   6,9558     6,9553  -0,3% 
AUS/USD          0,6764    +0,5%   0,6734     0,6743  +0,9% 
Bitcoin/USD       88.394,00    +0,1% 88.340,40   90.682,50  +1,0% 
 
ROHOEL          zuletzt VT-Settlem.   +/- %    +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex          60,51    60,36   +0,2%      0,15  +4,6% 
Brent/ICE          65,12    64,92   +0,3%      0,20  +5,9% 
 
METALLE          zuletzt    Vortag   +/- %    +/- USD  % YTD 
Gold           4.866,54   4.763,50   +2,2%     103,04 +10,3% 
Silber           94,52    94,60   -0,1%     -0,08 +32,7% 
Platin          2.113,65   2.105,12   +0,4%      8,53 +20,1% 
Kupfer            5,86     5,81   +0,8%      0,05  +1,8% 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
(Angaben ohne Gewähr) 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/thl/cln

(END) Dow Jones Newswires

January 21, 2026 07:36 ET (12:36 GMT)

Copyright (c) 2026 Dow Jones & Company, Inc.

© 2026 Dow Jones News
Energiepreisschock - Diese 3 Werte könnten langfristig abräumen!
Die Eskalation im Iran-Konflikt hat die Energiepreise mit voller Wucht nach oben getrieben. Was zunächst nach einer kurzfristigen Reaktion aussah, entwickelt sich zunehmend zu einem strukturellen Problem: Die Straße von Hormus ist blockiert, wichtige LNG- und Ölanlagen stehen still oder werden gezielt angegriffen. Eine schnelle Entspannung ist nicht in Sicht – im Gegenteil, die Lage spitzt sich weiter zu.

Für die Weltwirtschaft bedeutet dies wachsende Risiken. Steigende Energiepreise erhöhen den Inflationsdruck, gefährden Zinssenkungen und bringen die ohnehin hoch bewerteten Aktienmärkte ins Wanken. Doch wo Risiken entstehen, ergeben sich auch Chancen.

Denn von einem dauerhaft höheren Energiepreisniveau profitieren nicht nur Öl- und Gasunternehmen. Auch Versorger, erneuerbare Energien sowie ausgewählte Rohstoff- und Agrarwerte rücken in den Fokus. In diesem Umfeld könnten gezielt ausgewählte Unternehmen überdurchschnittlich profitieren – unabhängig davon, ob die Krise anhält oder nicht.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir drei Aktien vor, die genau dieses Profil erfüllen: Krisenprofiteure mit solidem Geschäftsmodell, attraktiver Bewertung und langfristigem Potenzial.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – und Ihr Depot auf den Energiepreisschock vorbereiten!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.