Berlin (ots) -
Ein geplanter Vorstoß von Ernährungs- und Landwirtschaftsminister Alois Rainer (CSU) sorgt für massive Kritik. Unter dem Vorwand einer Änderung der Tabakerzeugnisverordnung plant das Ministerium (https://www.welt.de/politik/plus6971f2cabcde554af96b6272/bundesregierung-will-menthol-in-e-zigaretten-verbieten-was-das-fuer-raucher-jetzt-bedeutet.html), Menthol sowie 13 weitere Inhalts- und Kühlstoffe für E-Zigaretten zu verbieten. Da Menthol in fast allen gängigen E-Liquids enthalten ist, warnt die World Vapers' Alliance (WVA) vor einem faktischen Aromaverbot durch die Hintertür.
Besonders brisant ist der Weg der Umsetzung: Der Eingriff soll per Verordnung und damit ohne eine umfassende Debatte im Parlament erfolgen. Für Millionen von erwachsenen Rauchern sind Aromen jedoch das entscheidende Argument für den Umstieg auf weniger schädliche Alternativen.
Michael Landl, Direktor der World Vapers' Alliance, findet deutliche Worte: "Dieser Vorstoß von Minister Rainer ignoriert die Realität. Aromen sind kein Lifestyle-Zusatz, sondern der Hauptgrund, warum Erwachsene der Zigarette dauerhaft den Rücken kehren können. Anstatt durch Verbote den ohnehin blühenden Schwarzmarkt weiter zu befeuern, sollte die Bundesregierung lieber Nikotin-Pouches endlich legalisieren und auf Aromenvielfalt setzen, um das Rauchen effektiv zu bekämpfen. Wer den legalen Markt attackiert, spielt direkt der organisierten Kriminalität in die Hände."
Wissenschaftliche Daten stützen diese Warnung. Laut dem Eurobarometer bevorzugen 68 % der Dampfer Frucht- oder Süßgeschmacksrichtungen, während Tabakaromen nur für 38 % relevant sind. Erfahrungen aus anderen Ländern zeigen, dass Verbote das Problem lediglich in die Illegalität verschieben. In den USA führten lokale Verbote sogar nachweislich zu einem Anstieg der Raucherquoten.
Schon heute wird der Anteil illegaler Produkte am Markt auf rund 50 % geschätzt. Ein Verbot von Menthol und Kühlstoffen würde diesen Trend massiv verschärfen und Konsumenten unregulierten Produkten aus dem Schwarzmarkt aussetzen. Die WVA fordert Minister Rainer daher auf, diesen verbraucherfeindlichen Kurs zu stoppen.
Pressekontakt:
Michael Landl
Leiter, World Vapers' Alliance
michael.landl@worldvapersalliance.com
Original-Content von: World Vapers' Alliance, übermittelt durch news aktuell
Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/160037/6202085
Ein geplanter Vorstoß von Ernährungs- und Landwirtschaftsminister Alois Rainer (CSU) sorgt für massive Kritik. Unter dem Vorwand einer Änderung der Tabakerzeugnisverordnung plant das Ministerium (https://www.welt.de/politik/plus6971f2cabcde554af96b6272/bundesregierung-will-menthol-in-e-zigaretten-verbieten-was-das-fuer-raucher-jetzt-bedeutet.html), Menthol sowie 13 weitere Inhalts- und Kühlstoffe für E-Zigaretten zu verbieten. Da Menthol in fast allen gängigen E-Liquids enthalten ist, warnt die World Vapers' Alliance (WVA) vor einem faktischen Aromaverbot durch die Hintertür.
Besonders brisant ist der Weg der Umsetzung: Der Eingriff soll per Verordnung und damit ohne eine umfassende Debatte im Parlament erfolgen. Für Millionen von erwachsenen Rauchern sind Aromen jedoch das entscheidende Argument für den Umstieg auf weniger schädliche Alternativen.
Michael Landl, Direktor der World Vapers' Alliance, findet deutliche Worte: "Dieser Vorstoß von Minister Rainer ignoriert die Realität. Aromen sind kein Lifestyle-Zusatz, sondern der Hauptgrund, warum Erwachsene der Zigarette dauerhaft den Rücken kehren können. Anstatt durch Verbote den ohnehin blühenden Schwarzmarkt weiter zu befeuern, sollte die Bundesregierung lieber Nikotin-Pouches endlich legalisieren und auf Aromenvielfalt setzen, um das Rauchen effektiv zu bekämpfen. Wer den legalen Markt attackiert, spielt direkt der organisierten Kriminalität in die Hände."
Wissenschaftliche Daten stützen diese Warnung. Laut dem Eurobarometer bevorzugen 68 % der Dampfer Frucht- oder Süßgeschmacksrichtungen, während Tabakaromen nur für 38 % relevant sind. Erfahrungen aus anderen Ländern zeigen, dass Verbote das Problem lediglich in die Illegalität verschieben. In den USA führten lokale Verbote sogar nachweislich zu einem Anstieg der Raucherquoten.
Schon heute wird der Anteil illegaler Produkte am Markt auf rund 50 % geschätzt. Ein Verbot von Menthol und Kühlstoffen würde diesen Trend massiv verschärfen und Konsumenten unregulierten Produkten aus dem Schwarzmarkt aussetzen. Die WVA fordert Minister Rainer daher auf, diesen verbraucherfeindlichen Kurs zu stoppen.
Pressekontakt:
Michael Landl
Leiter, World Vapers' Alliance
michael.landl@worldvapersalliance.com
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