Linz (www.anleihencheck.de) - Die japanische Wirtschaft ist immer noch stark angeschlagen, so Oberbank in ihrem aktuellen Tageskommentar zu den internationalen Finanzmärkten.Positiv sei, dass die jährliche Inflation im Zuge der gestrigen Veröffentlichung auf 2,1% gefallen sei und sich im späteren Verlauf des Jahres wieder im Zielniveau von unter 2% einpendeln werde. Die Bank of Japan plane trotzdem mindestens zwei Zinserhöhungen im Laufe dieses Jahres. Ein zentraler Faktor würden mit Sicherheit auch der stetige Verfall des JPY und die kontinuierlich steigenden Renditen auf Staatsanleihen sein. Für das Niedrigzinsland Japan könnte sich, auch im Zuge der neuen Regierung, über die nächsten Jahre ein volkswirtschaftlicher Kulturwechsel ergeben. Insbesondere die Renditen auf 10-jährige und 30-jährige Staatsanleihen seien in den letzten zwölf Monaten um über 50% gestiegen und würden der Politik und Bank of Japan große Sorgen bereiten. Der JPY habe allein in den letzten zwölf Monaten fast 20% an Wert verloren, was zeitraumbezogen sehr stark mit dem Verfall des USD gegenüber dem EUR korreliere. In einer fünfjährigen Kursbetrachtung sei EUR/JPY-Kurs von ca. 130 auf nun über 185 gestiegen, was einem Kursverlust von über 40% entspreche. (23.01.2026/alc/a/a) ...Den vollständigen Artikel lesen ...
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