Berlin/Bonn (ots) -
Mit Blick auf das Treffen zwischen den USA, Russland und der Ukraine in Abu Dhabi sagte der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses im Bundestag, Armin Laschet (CDU), die EU sei "selbst schuld", wenn sie bei Gesprächen nicht involviert sei. "Wir erarbeiten hier im Bundeskanzleramt - der Bundeskanzler gemeinsam mit europäischen Regierungschefs, mit Präsident Selenskyj und den Amerikanern - Punktepläne für den Frieden. Überbracht nach Moskau werden sie dann aber durch Herrn Kushner und Herrn Witkoff, also amerikanische Geschäftsleute. Das ist eine absurde Situation", sagte Laschet im Gespräch mit dem Fernsehsender phoenix. Europa rede selbst nicht mit Russland, "und deshalb muss man sich nicht wundern, wenn man nicht am Tisch sitzt".
Zwar sei es positiv, "dass nach über einem halben Jahr die Ukraine und Russland wieder direkt miteinander reden", die Rolle der EU sei jedoch geprägt von einer "Verabschiedung aus der internationalen Politik, indem man einfach nicht redet", so Laschet weiter.
Der Vorschlag seitens Frankreichs und Italien, über einen Gipfel mit Russland und der Ukraine zu einem Gesprächsformat mit Russland zurückzufinden, sei prinzipiell richtig, "die EU sollte das tun", so der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses weiter. Dabei sei erstmal unwichtig, auf welcher Ebene solche Formate stattfinden: "Es muss nicht gleich Putin sein", so Laschet im Interview mit phoenix.
Das gesamte Interview finden Sie hier: https://www.phoenix.de/phoenix-tagesgespraech-a-5168407.html?ref=aktuelles
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Original-Content von: PHOENIX, übermittelt durch news aktuell
Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/6511/6202581
Mit Blick auf das Treffen zwischen den USA, Russland und der Ukraine in Abu Dhabi sagte der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses im Bundestag, Armin Laschet (CDU), die EU sei "selbst schuld", wenn sie bei Gesprächen nicht involviert sei. "Wir erarbeiten hier im Bundeskanzleramt - der Bundeskanzler gemeinsam mit europäischen Regierungschefs, mit Präsident Selenskyj und den Amerikanern - Punktepläne für den Frieden. Überbracht nach Moskau werden sie dann aber durch Herrn Kushner und Herrn Witkoff, also amerikanische Geschäftsleute. Das ist eine absurde Situation", sagte Laschet im Gespräch mit dem Fernsehsender phoenix. Europa rede selbst nicht mit Russland, "und deshalb muss man sich nicht wundern, wenn man nicht am Tisch sitzt".
Zwar sei es positiv, "dass nach über einem halben Jahr die Ukraine und Russland wieder direkt miteinander reden", die Rolle der EU sei jedoch geprägt von einer "Verabschiedung aus der internationalen Politik, indem man einfach nicht redet", so Laschet weiter.
Der Vorschlag seitens Frankreichs und Italien, über einen Gipfel mit Russland und der Ukraine zu einem Gesprächsformat mit Russland zurückzufinden, sei prinzipiell richtig, "die EU sollte das tun", so der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses weiter. Dabei sei erstmal unwichtig, auf welcher Ebene solche Formate stattfinden: "Es muss nicht gleich Putin sein", so Laschet im Interview mit phoenix.
Das gesamte Interview finden Sie hier: https://www.phoenix.de/phoenix-tagesgespraech-a-5168407.html?ref=aktuelles
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