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MÄRKTE EUROPA/Kaum verändert - Trumps Zoll-Rückzieher ausgepreist

DJ MÄRKTE EUROPA/Kaum verändert - Trumps Zoll-Rückzieher ausgepreist

DOW JONES--Die europäischen Börsen sind am Freitag meist wenig verändert aus dem Handel gegangen. Händler sprachen von einem orientierungslosen Geschäft. Nach dem Weltwirtschaftsforum in Davos und dem Rückzieher von US-Präsident Donald Trump beim Thema Grönland und Zusatzzöllen sei der Markt auf Richtungssuche, hieß es. "Das große, übergeordnete Thema ist jetzt erstmal weg", erläuterte ein Händler. Der Markt müsse sich erst wieder umstellen auf Konjunkturthemen und Einzelunternehmen in der Berichtssaison. Dies sei aufwendig und dürfte einige Tage dauern. Dazu komme die Unklarheit, welche Details zum Thema Grönland ausgehandelt worden seien.

Der DAX schloss 0,2 Prozent höher bei 24.901 Punkten, der Euro-Stoxx-50 sank um 0,1 Prozent auf 5.948 Zähler. Als "verdächtig" wurde dabei der weiterhin hohe Goldpreis genannt, der am Freitag ein neues Rekordhoch erreichte und sich der Marke von 5.000 Dollar je Feinunze näherte. Dies zeige, dass es weiter Bedarf an sicheren Häfen gebe, meinte Analystin Kathleen Brooks von XTB. Die Hoffnungen auf Fortschritte bei den Friedensgesprächen zwischen Russland und der Ukraine bremsten den Preis des Edelmetalls aber.

Auch die Einkaufsmanagerindizes lieferten kaum Impulse. Aus Frankreich wurde kein einheitliches Bild gemeldet, die Industrie schnitt etwas besser, der Dienstleistungssektor dagegen schwächer als gedacht ab. In Deutschland zeigten sich beide Bereiche etwas besser als veranschlagt, der Industrie-Index verharrte gleichwohl unter der Expansion anzeigenden Schwelle. Gleichwohl sprachen Händler von einer kleinen freudigen Überraschung. Im Januar sei man doch nicht so drastisch schlecht in das Jahr gestartet wie befürchtet, heißt es. Ein steigender Optimismus dürfte die Bereitschaft der Anleger treiben, höhere Bewertungen für Aktien zu zahlen, hieß es perspektivisch.

Keine echte Belastung für den europäischen Technologiesektor sahen Händler nach den schwachen Geschäftszahlen von Intel. "Das geht alles auf hauseigene Probleme und Produkte zurück", sagt ein Händler. Der kräftige Abschlag der Aktie von 16 Prozent im Verlauf in den USA korrigiere daher nur Vorschusslorbeeren, die die Börse seit dem US-Staatseinstieg verteilt habe. Der Sektorindex im Stoxx drehte sogar ins Plus und notierte zum Handelsende 0,5 Prozent höher.

Die schwächer als erwartet ausgefallenen bereinigten Ergebnisse von BASF für das vierte Quartal dürften zu Senkungen des Konsens führen, urteilte JP Morgan. Der deutsche Chemiekonzern habe keine Aufschlüsselung nach Segmenten vorgelegt, so dass unklar sei, woher die Gewinnverfehlung stamme, so die Analysten. Das bereinigte EBITDA liege 14 Prozent unter der Schätzung von JP Morgan und 10 Prozent unter Konsens und sei im Jahresvergleich um 25 Prozent gefallen. Einen Ausblick habe BASF nicht geliefert, die Geschäftszahlen deuteten jedoch auf einen schwächeren Start in das neue Jahr und damit Druck auf die Konsenserwartungen hin, ergänzt Jefferies. Der Kurs verfiel um 0,9 Prozent.

Als überraschend stark werteten Händler in ersten Einschätzungen die Geschäftszahlen von Netzwerkausrüster Ericsson im vierten Quartal. "Man hat die Margenstärke und die Konjunktur unterschätzt", kommentierte ein Händler. Unter dem Strich habe dies zu deutlich höheren Gewinnkennziffern geführt. Auch den Anstieg des organischen Absatzes um 4 Prozent im Quartal habe man aufgrund der konjunkturellen Investititionszurückhaltung nicht erwartet. Dazu kämen noch eine Dividendenerhöhung und ein großer Aktienrückkauf als "Sahnehäubchen". Der Umsatz des vierten Quartals lag um 2,7 Prozent über der Prognose von JP Morgan. Der Kurs schoss in Stockholm um 10 Prozent nach oben.

Adidas rutschten nach einer Abstufung durch RBC um 5,7 Prozent ab. Die Prognose für das Geschäftsjahr 2026 werde wahrscheinlich unter dem Konsens liegen, mutmaßten die Analysten. Siemens Energy stiegen dagegen um 3,1 Prozent nach einer doppelten Hochstufung durch die UBS auf "Kaufen". Die UBS begründet ihre positive Sicht mit weiterem Wachstum bei Gasturbinenaufträgen 2026.

Der erste Handelstag der Aktien der Czechoslovak Group (CSG) in Amsterdam verlief äußerst erfolgreich. Die Aktie des tschechischen Herstellers gepanzerter Fahrzeuge und Munition schloss 31 Prozent im Plus. Rheinmetall, Renk und Hensoldt gewannen zwischen 2,2 und 4,7 Prozent. MWB hatte sich überdies positiv zur Renk geäußert und den Titel hochgestuft.

Die Aumovio-Aktie (+4,2%) werde weiterhin im Vergleich zu den diversifizierten EU-Zulieferern mit einem Abschlag gehandelt, urteilte Jefferies im Rahmen einer Hochstufung. Wacker Neuson brachen um fast 22 Prozent ein. Händler verwiesen auf den Abbruch der Übernahmegespräche mit der südkoreanischen Doosan.

=== 
Index          Schluss Entwicklung in % Seit Jahresbeginn* 
Euro-Stoxx-50      5.948,20       -0,1%        +2,8% 
Stoxx-50        5.058,98       +0,1%        +2,8% 
Stoxx-600         608,34       -0,1%        +2,8% 
XETRA-DAX       24.900,71       +0,2%        +1,5% 
FTSE-100 London    10.150,05       k.A.        +2,0% 
CAC-40 Paris      8.143,05       -0,1%        -0,0% 
AEX Amsterdam      1.000,12       -0,0%        +5,1% 
ATHEX-20 Athen     5.752,97       -0,6%        +8,1% 
BEL-20 Bruessel     5.316,43       -0,3%        +5,0% 
BUX Budapest     125.061,81       -0,1%        +9,3% 
OMXH-25 Helsinki    5.852,30       -0,7%        +3,3% 
ISE NAT. 30 Istanbul  12.992,71       k.A.       +14,1% 
OMXC-20 Kopenhagen   1.776,32       -0,1%       +10,5% 
PSI 20 Lissabon     8.557,86       -0,5%        +4,1% 
IBEX-35 Madrid     17.544,40       -0,7%        +0,8% 
FTSE-MIB Mailand    44.831,60       -0,6%        +0,4% 
OBX Oslo        1.645,20       +0,5%        +2,4% 
PX Prag        2.718,95       -0,2%        +1,4% 
OMXS-30 Stockholm    3.013,63       +0,4%        +4,2% 
WIG-20 Warschau     3.299,55       -1,3%        +5,0% 
ATX Wien        5.519,17       -0,5%        +4,1% 
SMI Zuerich      13.147,13       -0,6%        -0,3% 
*bezogen auf Vortagesschluss 
 
DEVISEN          zuletzt    +/- %    0:00 Do, 17:20 Uhr  % YTD 
EUR/USD          1,1776    +0,2%   1,1757     1,1749  +0,1% 
EUR/JPY          185,46    -0,4%   186,22     185,97  +1,1% 
EUR/CHF          0,9273    -0,1%   0,9281     0,9281  -0,3% 
EUR/GBP          0,8663    -0,5%   0,8706     0,8705  -0,2% 
USD/JPY          157,49    -0,6%   158,40     158,29  +1,0% 
GBP/USD          1,3593    +0,7%   1,3503     1,3497  +0,2% 
USD/CNY          6,9953    +0,0%   6,9921     6,9975  -0,5% 
USD/CNH          6,9590    -0,1%   6,9656     6,9684  -0,2% 
AUS/USD          0,6880    +0,6%   0,6840     0,6831  +2,5% 
Bitcoin/USD       90.010,70    +0,8% 89.281,50   88.701,00  +0,8% 
 
ROHOEL          zuletzt VT-Settlem.   +/- %    +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex          61,09    59,36   +2,9%      1,73  +3,2% 
Brent/ICE          65,87    64,06   +2,8%      1,81  +5,1% 
 
METALLE          zuletzt    Vortag   +/- %    +/- USD  % YTD 
Gold           4.982,70   4.935,98   +0,9%     46,72 +14,3% 
Silber           100,73    96,18   +4,7%      4,56 +34,9% 
Platin          2.334,88   2.242,32   +4,1%     92,56 +27,9% 
Kupfer            5,94     5,78   +2,7%      0,16  +1,5% 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
(Angaben ohne Gewähr) 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/cln/cbr

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January 23, 2026 12:09 ET (17:09 GMT)

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