Wien (www.anleihencheck.de) - Die politischen Umwälzungen unter Präsident Trump prägen das Jahr 2026 und haben für einige Überraschungen gesorgt, von der Militäraktion in Venezuela bis zur Eskalation um Grönland, so die Analysten der Raiffeisen Bank International AG (RBI).An den Zins- und Währungsmärkten sei die Grönland-Saga nur von kurzer Dauer gewesen. Trotzdem sehe es so aus, als ob in einigen Bereichen die Risikobereitschaft noch nicht ganz zurückgekehrt sei. Der US-Dollar sei weiterhin schwächer als zuvor, und Benchmark-Renditen würden höher als vor einer Woche handeln. Die Risikobereitschaft gegenüber US-Anleihen werde offenbar seitens europäischer Investoren überprüft, was zumindest teilweise die Wiederbelebung des TACO-Handels infrage stelle. Mit Blick auf die Anleihemärkte müsse man aber betonen, dass Trump letzte Woche nicht das einzige Thema gewesen sei. In Japan seien vorgezogene Neuwahlen angekündigt worden. Es gebe Befürchtungen, dass Japan eine lockerere Fiskalpolitik verfolgen könnte, wenn die aktuelle Premierministerin mehr Macht erhalte. Die Renditen japanischer Staatsanleihen seien als Reaktion deutlich gestiegen, was auch auf andere globale Benchmark-Zinskurven Aufwärtsdruck ausgeübt habe. Dies stelle ein weiteres Beispiel dafür dar, dass Duration global unter Druck stehe, weil sich die öffentlichen Finanzen in vielen Ländern als angespannt erweisen würden. ...Den vollständigen Artikel lesen ...
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