FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Fielmann-Aktien haben am Dienstag ihre deutlichen Anfangsgewinne im Handelsverlauf ein gutes Stück weit wieder abgegeben. Zunächst hatte eine Empfehlung durch die Privatbank Berenberg für kräftigen Rückenwind gesorgt, bevor die chartechnisch immer noch angeschlagenen Papiere von Chart-Widerständen ausgebremst wurden.
Zum Handelsstart waren die Papiere der Optikerkette um bis zu 6 Prozent gestiegen, hatten dabei die 21-Tage-Durchschnittslinie knapp überschritten und waren bis an die 50-Tage-Linie herangelaufen, die den kurz- bis mittelfristigen Trend signalisieren. Danach bröckelten die Gewinne jedoch rasch ab. Zuletzt notierte das Papier noch 1,4 Prozent im Plus bei 40,90 Euro.
Damit waren die Titel aber dennoch zweitbester Wert im leicht schwächeren Index der mittelgroßen Werte, dem MDax . Die Tendenz seit Jahresbeginn jedoch ist mit minus 6 Prozent negativ.
Zuvor hatte Berenberg die Bewertung von Fielmann mit "Buy" aufgenommen und ein Kursziel von 56 Euro genannt. Trotz überlegener Margen, Kapitalrenditen und Wachstumsraten sowie der höchsten Dividendenrendite werde die Aktie derzeit nahe ihres Zehnjahrestiefs und mit einem Branchenabschlag gehandelt, begründete Analyst Harrison Woodin-Lygo seine Einschätzung. Da der deutsche Markt gesättigt sei, werde das Wachstum der Optikerkette zunehmend von der internationalen Expansion angetrieben./edh/la/mis




