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1 Billion Dollar reichen nicht: Europas kritisches Rohstoffproblem
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WKN: 696960 | ISIN: DE0006969603 | Ticker-Symbol: PUM
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27.01.26 | 17:35
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Dow Jones News
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MÄRKTE EUROPA/Uneinheitlich - Puma hat nun chinesischen Großaktionär

DJ MÄRKTE EUROPA/Uneinheitlich - Puma hat nun chinesischen Großaktionär

DOW JONES--An den europäischen Aktienmärkten hat sich am Dienstag keine einheitliche Trendenz durchgesetzt. Während der DAX um 0,2 Prozent tiefer bei 24.894 Punkten schloss, stieg der Euro-Stoxx-50 um 0,6 Prozent auf 5.995 Punkte. Unter den Branchen in Europa standen Banken einen Tag vor der Zinsentscheidung der US-Notenbank mit 1,8 Prozent Plus ganz oben, der Sektor der Versorger legte um gut 1 Prozent zu. Nach drei Zinssenkungen in Folge signalisiert die Fed eine Phase der Stabilität.

Für die Januar-Sitzung der US-Notenbank erwartet Jörg Held, Head of Portfolio Management bei Ethenea, dass die Fed den Leitzins unverändert in der Spanne von 3,50 bis 3,75 Prozent belassen wird. Die Notenbanker betrachteten die aktuelle Geldpolitik als "gut positioniert" und würden eine "Wait-and-see"-Haltung einnehmen, um die Wirkung der bisherigen Lockerungen zu evaluieren. Mit Abgaben von 1,9 Prozent auf Sektor-Ebene zeigten sich die Medienwerte schwach, hier vor allem Publicis mit minus 4,7 und WPP mit minus 3,4 Prozent. Weiter intakt bleibt auch der "Sell America"-Trade, damit fließt Anlagekapital aus den USA in andere Regionen der Welt. Dies schwächt unter anderem den Dollar, der Euro stieg im Gegenzug auf knapp 1,20.

DAX geht nahe Rekordhoch die Puste aus

Die Kauflaune bei DAX-Investoren schwächelt aktuell. Ein wesentlicher Belastungsfaktor ist für Maximilian Wienke, Marktanalyst bei eToro, die hohe geopolitische Unsicherheit. Deutschland könnte grundsätzlich von einer Kapitalrotation weg von den USA profitieren, bleibe jedoch strukturell anfällig durch seine starke Exportabhängigkeit. Ein aktuell schwächerer Dollar signalisiere zwar nachlassendes Vertrauen in die USA, doch gleichzeitig wirke ein stärkerer Euro belastend für Exporte, da Produkte außerhalb des Euroraums teurer würden. Kurzfristig bleibe der Markt stark schlagzeilengetrieben, Rücksetzer seien jederzeit möglich. Anleger sollten sich auf eine erhöhte Volatilität einstellen, da langfristige Planung schwierig bleibe.

Puma mit neuem Großaktionär

Bei den Einzelaktien standen Puma mit Plus 9 Prozent auf 23,58 Euro im Fokus. Seit Tagen gab es Medienberichte, dass der chinesische Sportartikelhersteller Anta Sports den Einstieg plane. Nun ist es Fakt: Anta Sports übernimmt den Anteil von 29,06 Prozent an Puma von der Familie Pinault für 1,51 Milliarden Euro. Anta hat damit 35 Euro je Puma-Aktie bezahlt. Der chinesische Konzern will mit dem Kauf seine globale Markenpräsenz stärken. Nach dem Einstieg hoben die Analysten der Citi die Kernbotschaften der Telefonkonferenz von Anta hervor. Der Konzern besitze zum aktuellen Zeitpunkt keine Pläne, Puma von der Börse zu nehmen. Dies impliziere, dass keine weiteren Aktien erworben würden, da das deutsche Übernahmegesetz ein verpflichtendes Übernahmeangebot vorschreibe, wenn die Eigentumsschwelle von 30 Prozent erreicht oder überschritten werde. Ein Gebot an die "freien Aktionäre" wird an der Börse aktuell nicht erwartet.

Europäische Halbleiteraktien legten zu und folgten damit den Gewinnen ihrer asiatischen Pendants. Insbesondere die Aktie von SK Hynix sprang dort um 8,7 Prozent nach oben, nachdem Berichte über einen Deal mit Microsoft die Runde machten. Zudem verbesserte eine Ankündigung des US-Rivalen Micron Technology die Marktstimmung: Das Unternehmen plant, rund 24 Milliarden Dollar in Singapur zu investieren, um die rasant steigende Nachfrage nach Speicherchips zu bedienen. Die niederländischen Unternehmen ASML und ASM International, die beide SK Hynix beliefern, gewannen 3,4 bzw. 2 Prozent.

Die im Schweizer Leitindex SMI gelisteten Genussscheine von Roche sanken um 0,1 Prozent. Die Schweizer haben mit einer neuen Abnehmspritze in einer klinischen Phase-2-Studie positive Ergebnisse bei Patienten erzielt. Damit ist der Weg frei für den Start der ersten Studie des Schweizer Pharma-Konzerns zur Adipositas-Behandlung in der späten Phase. Derzeit dominieren die GLP-1-Medikamente von Eli Lilly und Novo Nordisk den Markt für Adipositas-Medikamente, aber große Pharmaunternehmen wie Roche, Pfizer und Amgen sowie kleinere Akteure versuchen, neue Behandlungsmethoden zu entwickeln, um ihnen Konkurrenz zu machen.

Positiv für Deutsche Post (+1,5%) wurden die Viertquartalszahlen der UPS an der Börse gewertet. Der US-Wettbewerber hat einen über den Erwartungen liegenden Gewinn und Umsatz erzielt, wie die Analysten von Raymond James schrieben. Sie hoben hervor, dass sowohl das Volumen am Heimatmarkt als auch die Margen im internationalen Geschäft die Erwartungen übertroffen und so das Wachstum angetrieben hätten.

Zu BASF hat sich JP Morgan skeptisch geäußert und die Einstufung auf "Underweight" belassen. Das Kursziel wurde zudem auf 36 von 40 Euro gesenkt. BASF sei einer der teuersten Zykliker, hieß es zur Begründung. Die Aktien fielen um 0,5 Prozent auf 46,10 Euro.

=== 
Index          Schluss Entwicklung in % Seit Jahresbeginn* 
Euro-Stoxx-50      5.994,59       +0,6%        +2,9% 
Stoxx-50        5.106,24       +0,7%        +3,1% 
Stoxx-600         613,11       +0,6%        +2,9% 
XETRA-DAX       24.894,44       -0,2%        +1,8% 
FTSE-100 London    10.148,85       k.A.        +2,2% 
CAC-40 Paris      8.152,82       +0,3%        -0,2% 
AEX Amsterdam      1.001,68       +0,3%        +5,0% 
ATHEX-20 Athen     5.892,90       +1,7%        +8,3% 
BEL-20 Bruessel     5.396,81       +1,2%        +5,0% 
BUX Budapest     127.493,86       +0,7%       +12,6% 
OMXH-25 Helsinki    5.944,77       +0,7%        +3,5% 
ISE NAT. 30 Istanbul  13.106,99       k.A.       +17,0% 
OMXC-20 Kopenhagen   1.776,29       -0,1%       +10,6% 
PSI 20 Lissabon     8.654,25       +0,9%        +3,8% 
IBEX-35 Madrid     17.804,10       +0,7%        +2,2% 
FTSE-MIB Mailand    45.440,44       +1,1%        +0,3% 
OBX Oslo        1.655,87       +0,4%        +3,3% 
PX Prag        2.783,17       +1,5%        +2,1% 
OMXS-30 Stockholm    3.043,95       +0,7%        +4,9% 
WIG-20 Warschau     3.365,46       +0,3%        +5,4% 
ATX Wien        5.619,76       +1,7%        +3,7% 
SMI Zuerich      13.216,23       +0,6%        -0,9% 
*bezogen auf Vortagesschluss 
 
DEVISEN          zuletzt    +/- %    0:00 Mo, 17:20 Uhr  % YTD 
EUR/USD          1,1980    +0,9%   1,1878     1,1883  +1,1% 
EUR/JPY          183,34    +0,1%   183,13     183,01  -0,6% 
EUR/CHF          0,9183    -0,5%   0,9233     0,9210  -0,8% 
EUR/GBP          0,8694    +0,1%   0,8686     0,8673  -0,4% 
USD/JPY          153,04    -0,7%   154,16     154,00  -1,7% 
GBP/USD          1,3781    +0,8%   1,3676     1,3701  +1,5% 
USD/CNY          6,9818    -0,1%   6,9874     6,9865  -0,5% 
USD/CNH          6,9446    -0,1%   6,9487     6,9502  -0,4% 
AUS/USD          0,6978    +1,0%   0,6910     0,6928  +3,6% 
Bitcoin/USD       88.328,60    +0,3% 88.042,20   87.394,20  -0,6% 
 
ROHOEL          zuletzt VT-Settlem.   +/- %    +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex          61,92    60,63   +2,1%      1,29  +5,4% 
Brent/ICE          66,90    65,59   +2,0%      1,31  +7,6% 
 
METALLE          zuletzt    Vortag   +/- %    +/- USD  % YTD 
Gold           5.084,20   5.011,05   +1,5%     73,15 +16,0% 
Silber           107,28    103,86   +3,3%      3,42 +45,7% 
Platin          2.112,84   2.172,77   -2,8%     -59,93 +23,9% 
Kupfer            5,87     6,02   -2,5%     -0,15  +4,8% 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
(Angaben ohne Gewähr) 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/thl/cln

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January 27, 2026 12:08 ET (17:08 GMT)

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Gold & Silber auf Rekordjagd
Kaum eine Entwicklung war 2025 so eindrucksvoll wie der Höhenflug der Edelmetalle. Allen voran Silber: Angetrieben von einem strukturellen Angebotsdefizit, explodierte der Preis und übertrumpfte dabei den „großen Bruder“ Gold. Die Nachfrage aus dem Investmentsektor zieht weiter an, und ein Preisziel von 100 US-Dollar rückt in greifbare Nähe.

Auch Gold markierte neue Meilensteine. Mit dem Durchbruch über 3.000 und 4.000 US-Dollar pro Unze hat sich der übergeordnete Aufwärtstrend eindrucksvoll bestätigt. Rücksetzer bleiben möglich, doch der nächste Zielbereich bei 5.000 US-Dollar ist charttechnisch fest im Blick. Die fundamentalen Treiber sind intakt, eine nachhaltige Trendwende aktuell nicht in Sicht.

Für Anlegerinnen und Anleger bedeutet das: Jetzt ist die Zeit, um gezielt auf starke Produzenten zu setzen. In unserem neuen Spezialreport stellen wir fünf Gold- und Silberaktien vor, die trotz Rallye weiter attraktives Potenzial bieten, mit robusten Fundamentaldaten und starken Projekten in aussichtsreichen Regionen.

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