Der Bitcoin-Markt fühlt sich momentan an wie ein zäher Kaugummi. Während wir Ende 2025 noch von neuen Allzeithochs geträumt haben, pendelt der Kurs heute, am 28. Januar 2026, eher unentschlossen um die Marke von 89.400 USD. Die Luft ist etwas raus, was vor allem an den massiven Abflüssen aus den US-Spot-ETFs liegt. Allein in der letzten Woche haben institutionelle Anleger über 700 Millionen Dollar aus den Bitcoin-Fonds abgezogen. Sogar Schwergewichte wie BlackRock haben ihre Positionen leicht reduziert, um Gewinne zu sichern oder in sicherere Häfen wie Gold umzuschichten, das gerade ein neues Rekordhoch markiert hat.
Diese "ETF-Apathie" sorgt für ein klassisches Sideways-Szenario. Die großen Player warten ab, was die US-Notenbank Fed als Nächstes plant. In den deutschen Krypto-Communities auf Telegram und Discord ist die Stimmung zwar neutral, aber man merkt, dass die Geduld der Retail-Anleger langsam auf die Probe gestellt wird. Wer jetzt blind auf "Moon" hofft, übersieht, dass der Markt gerade eine gesunde, wenn auch nervige Verschnaufpause einlegt. Die institutionelle Power, die uns über 100.000 USD bringen sollte, macht gerade eine Pause an der Seitenlinie.
Die On-Chain-Front am Realized Price
Wenn wir unter die Motorhaube von Bitcoin schauen, wird es technisch, aber extrem spannend. Der "Realized Price" ist aktuell die wichtigste Kennzahl, die du auf dem Schirm haben musst. Einfach erklärt: Das ist der Preis, zu dem alle Bitcoins im Durchschnitt zuletzt bewegt wurden - also quasi der "Einkaufspreis" des gesamten Marktes. Dieser liegt momentan im Bereich von 86.000 bis 88.000 USD. Solange wir über dieser Marke bleiben, sind wir technisch gesehen immer noch in einem Bullenmarkt.
Warum ist das so wichtig? Weil institutionelle Halter ungern unter ihren Einstandspreis rutschen. Wir sehen gerade einen massiven Kampf an dieser Support-Zone. Jedes Mal, wenn der Kurs Richtung 87.000 USD dippt, kommen Kaufaufträge rein, die den Preis stützen. Experten wie die Strategen von Bloomberg Intelligence warnen zwar vor einem tieferen Fall Richtung 50.000 USD, falls diese Zone bricht, aber die On-Chain-Daten von CryptoQuant zeigen, dass "Whale"-Wallets ihre Bestände eher aufstocken, während kleinere Anleger aus Panik verkaufen.
Es ist ein klassischer Transfer von schwachen zu starken Händen. Wenn der Realized Price hält, ist das Fundament für den nächsten Sprung stabil.

Bitcoin preis, 28. januar 2026 - Quelle: CoinMarketCap
Der Ausblick: Showdown im Februar 2026
Der Februar wird zum Schicksalsmonat für die 100.000-Dollar-Marke. Historisch gesehen ist der Januar oft ein eher flacher Monat, aber der Februar liefert oft den nötigen Impuls für das restliche Quartal. Damit die Reise Richtung sechsstelligem Bereich weitergeht, braucht Bitcoin einen klaren "Bounce". Wir müssen die Widerstandszone bei 92.000 bis 94.000 USD nachhaltig durchbrechen. Wenn uns das gelingt, kommt das FOMO (die Angst, etwas zu verpassen) bei den Institutionen zurück, und die 100.000 USD könnten schneller auf dem Display stehen, als viele Skeptiker glauben.
Falls wir den Februar jedoch unter 85.000 USD beenden, müssten wir das Ziel für das erste Halbjahr 2026 wahrscheinlich erst einmal begraben. Es ist ein echtes "Make or Break"-Szenario. Trader sollten vor allem auf die ETF-Zuflüsse achten; sobald die wieder ins Positive drehen, ist der Weg nach oben frei. Die aktuelle Seitwärtsphase ist für viele langweilig, aber im Krypto-Sektor ist Langeweile oft die Ruhe vor dem Sturm. Wer seine Hausaufgaben gemacht hat und die Support-Zonen kennt, bleibt entspannt.
Das neue Kraftpaket Bitcoin Hyper (HYPER)

Während das "digitale Gold" Bitcoin gerade etwas schwerfällig wirkt, zieht ein neues Projekt im Hintergrund alle Blicke auf sich: Bitcoin Hyper (HYPER). In der aktuellen Marktlage suchen Investoren händisch nach Projekten mit hohem "Beta" - also Coins, die sich stärker bewegen als der restliche Markt. HYPER liefert hier genau ab. Der Presale ist bereits ein voller Erfolg und hat die Marke von 30,8 Millionen US-Dollar geknackt. Das ist ein gewaltiges Statement und zeigt, dass das Interesse an Bitcoin-Layer-2-Lösungen riesig ist.
Was HYPER so attraktiv macht, ist die Kombination aus Bitcoins Sicherheit und der Geschwindigkeit der Solana Virtual Machine (SVM). Das löst das alte Problem der langsamen und teuren Bitcoin-Transaktionen. Während eine normale BTC-Überweisung manchmal nervtötend lange dauert, verspricht HYPER High-Speed-Transaktionen für DeFi und Micropayments.
Hinzu kommt ein saftiges Staking-Angebot für Early Adopters, das aktuell noch sehr hohe Renditen abwirft. Für alle, die nicht nur halten, sondern ihr Kapital aktiv arbeiten lassen wollen, ist Bitcoin Hyper momentan eine der spannendsten Storys im Sektor.