Anzeige
Mehr »
Mittwoch, 28.01.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Warum Kupfer und Silber aus Nevada plötzlich wieder im Fokus stehen könnten
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
388 Leser
Artikel bewerten:
(1)

MÄRKTE USA/Börse tritt vor Fed-Entscheid auf der Stelle - S&P-500 auf Allzeithoch

DJ MÄRKTE USA/Börse tritt vor Fed-Entscheid auf der Stelle - S&P-500 auf Allzeithoch

DOW JONES--Die US-Börsen setzen ihren Anstieg am Mittwoch fort - angeführt von Technologiewerten. Der marktbreite S&P-500 stieg im frühen Verlauf erstmals über 7.000 Punkte. Die positive Stimmung im Technologiesektor wird gestützt vom Nvidia-Zulieferer SK Hynix aus Südkorea. Der Konzern hat im Schlussquartal 2025 ein Rekordergebnis erzielt. Der weltweite KI-Boom heizt die starke Nachfrage nach Speicherchips weiter an. Dazu gesellen sich auch aus Europa positive Sektorschlagzeilen, denn ASML überzeugte mit Geschäftsausweis und Ausblick.

Zudem befeuert im Halbleitersegment Texas Instruments die optimistische Stimmung mit einem starken Ausblick - der Kurs steigt um 9,1 Prozent. Anleger sehen daher handfeste Gründe, auf eine Fortdauer des KI-Booms zu setzen. Diese Hoffnung könnte mit den Zahlenausweisen von Meta Platforms, IBM und Microsoft neue Nahrung erhalten, wobei die drei Technologieriesen erst nach der Schlussglocke über den Geschäftsverlauf berichten.

Gegen Mittag (Ortszeit New York) kommen die Kurse von ihren Tageshochs zurück. Der Dow-Jones-Index tendiert kaum verändert bei 49.014 Punkte, S&P-500 und Nasdaq-Composite liegen je 0,1 Prozent im Minus. Mit dem Näherrücken des Zinsentscheids der US-Notenbank agieren die Anleger zusehends vorsichtiger. Eine Änderung des Zinsniveaus gilt indessen als nahezu ausgeschlossen. Aber US-Notenbankgouverneur Jerome Powell könnte zum Ende seiner Amtszeit die sonst übliche politische Zurückhaltung ablegen und klare Worte finden zum weiteren Zinspfad und vielleicht auch zur Wirtschaftspolitik von US-Präsident Donald Trump.

Die Renditen von US-Staatsanleihen steigen vor allem am langen Ende des Marktes, im Zehnjahresbereich um 3 Basispunkte auf 4,26 Prozent. Die Erwartungen konzentrierten sich weiterhin auf zwei Zinssenkungen von jeweils 25 Basispunkten vor Jahresende, merkt Analyst Abdelaziz Albogdady von FXEM mit Blick auf die mehr oder weniger stagnierenden Renditen am kurzen Ende des Marktes an.

Derweil stabilisiert sich der US-Dollar auf ganz tiefem Niveau. Der Dollar-Index stagniert nach seiner jüngsten Talfahrt. US-Präsident Donald Trump hat den aktuellen Dollar-Ausverkauf als "großartig" bezeichnet. Der Greenback verbucht gerade die heftigste Viertagesabwertung, seit Trump die umfangreichen reziproken Zölle im April 2025 verhängt hatte. Auch zuletzt schwache Daten und der drohende neuerliche Regierungsstillstand belasten den Greenback. "All diese Faktoren trugen zu bereits bestehenden Bedenken bei, die den Dollar nach unten drückten, einschließlich Fragen zur Unabhängigkeit der Fed, der Unsicherheit in der Zollpolitik und der haushaltspolitischen Entwicklung", erläutert Makrostratege Henry Allen von der Deutschen Bank die Dollar-Schwäche.

Die Hausse im Goldpreis setzt sich fort. Die Feinunze markiert weitere Allzeithochs und verteuert sich um über 2 Prozent. Auch in Euro ist sie so teuer wie nie. Damit ist das Edelmetall bereits den meisten Jahresprognosen enteilt. Die Deutsche Bank hält nun einen Anstieg auf 6.000 Dollar noch in diesem Jahr für möglich - genauso Nigel Green von DeVere. Während Trump niedrige Zinsen in Aussicht stellt, wird am Markt unter anderem die polnische Notenbank als Käufer ausgemacht.

Die Ölpreise ziehen mit wachsenden Spannungen zwischen dem Iran und den USA leicht an. Trump teilte auf Truth Social mit, eine riesige Armada befinde sich auf dem Weg zum Iran. "Der Transport von US-Militärausrüstung in Richtung Iran hat mindestens 1 bis 1,50 US-Dollar an Georisiko in die Rohöl-Futures gepumpt, während der mangelnde Fortschritt bei einem Waffenstillstand oder Friedensabkommen zwischen der Ukraine und Russland weiterhin für eine grundlegende Unterstützung sorgt", urteilt Ritterbusch. Unterstützung erhalten die Preise auch von den jüngsten Lagerbestandsdaten der staatlichen Energy Information Administration. Demnach haben sich die Ölvorräte der USA in der vergangenen Woche verringert.

Weiter gute Nachrichten aus dem Technologiesektor

Die positiven Schlagzeilen reißen indes nicht ab. China hat erstmals Käufe von Nvidias beliebtem KI-Chip H200 genehmigt und mehreren chinesischen Kunden des Unternehmens die entsprechende Autorisierung erteilt, wie mit der Angelegenheit vertraute Personen berichten. Der Kurs steigt um 1,3 Prozent. Seagate Technology schnellen um 19,5 Prozent empor, der Laufwerkanbieter hat Analystenschätzungen im vierten Quartal geschlagen. Der Konzern hofft, auch zukünftig von der Nachfrage durch KI-Datenzentren zu profitieren.

Die Wettbewerbertitel Western Digital ziehen um 11 Prozent an - Sandisk um 8,5 Prozent, Micron Technology um 5,2 Prozent. F5 steigen um 5,7 Prozent, die Cloud-Software-Gesellschaft überzeugt mit starken Geschäftszahlen und einem verbesserten Ausblick. Gegen den Trend im Sektor brechen Qorvo um 6,5 Prozent ein - der Hersteller von speziellen Halbleitern verschreckte mit einem schwachen Ausblick.

GE Vernova klettern um 0,9 Prozent, die Gesellschaft hat nach soliden Geschäftszahlen den Ausblick für das kommende Jahr angehoben. Das Windsegment schnitt jedoch schwach ab, zudem warnte das Unternehmen vor einem Stopp von Offshore-Windprojekten. AT&T legen um 5,7 Prozent zu, der Telekommunikationskonzern hat die Markterwartungen in der Schlussperiode 2025 überboten.

Amazon (-1%) streicht erneut Stellen. Der Einzelhandelsgigant trennt sich von rund 16.000 Mitarbeitern in der Verwaltung. Im Oktober hatte Amazon bereits den Abbau von 14.000 Stellen angekündigt. Johnson & Johnson (+1,2%) hat von der US-Gesundheitsbehörde FDA die Zulassung für eine Behandlung bestimmter Patienten mit multiplem Myelom erhalten - einer unheilbaren Form von Blutkrebs.

=== 
INDEX           zuletzt    +/- %  absolut   +/- % YTD 
DJIA          49.013,95    +0,0%   10,54     +2,0% 
S&P-500         6.969,36    -0,1%   -9,24     +1,9% 
NASDAQ Comp       23.797,83    -0,1%   -19,27     +2,5% 
NASDAQ 100       25.989,82    +0,2%   50,08     +2,7% 
 
DEVISEN          zuletzt    +/- %    0:00 Mo, 17:20 Uhr  % YTD 
EUR/USD          1,1937    -0,9%   1,2042     1,1883  +2,5% 
EUR/JPY          183,30    -0,1%   183,41     183,01  -0,4% 
EUR/CHF          0,9189    +0,2%   0,9170     0,9210  -1,5% 
EUR/GBP          0,8661    -0,4%   0,8697     0,8673  -0,2% 
USD/JPY          153,55    +0,8%   152,30     154,00  -2,8% 
GBP/USD          1,3783    -0,5%   1,3847     1,3701  +2,8% 
USD/CNY          6,9784    +0,2%   6,9638     6,9865  -0,9% 
USD/CNH          6,9470    +0,2%   6,9334     6,9502  -0,5% 
AUS/USD          0,6993    -0,2%   0,7009     0,6928  +5,1% 
Bitcoin/USD       89.307,20    +0,2% 89.151,10   87.394,20  +0,5% 
 
ROHOEL          zuletzt VT-Settlem.   +/- %    +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex          62,71    62,39   +0,5%      0,32  +8,3% 
Brent/ICE          67,81    67,57   +0,4%      0,24 +10,5% 
 
METALLE          zuletzt    Vortag   +/- %    +/- USD  % YTD 
Gold           5.297,38   5.176,95   +2,3%     120,43 +19,9% 
Silber           114,54    112,18   +2,1%      2,36 +57,3% 
Platin          2.201,14   2.198,89   +0,1%      2,25 +25,5% 
Kupfer            5,92     5,86   +1,0%      0,06  +2,6% 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
(Angaben ohne Gewähr) 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/cln/brb

(END) Dow Jones Newswires

January 28, 2026 12:46 ET (17:46 GMT)

Copyright (c) 2026 Dow Jones & Company, Inc.

© 2026 Dow Jones News
Gold & Silber auf Rekordjagd
Kaum eine Entwicklung war 2025 so eindrucksvoll wie der Höhenflug der Edelmetalle. Allen voran Silber: Angetrieben von einem strukturellen Angebotsdefizit, explodierte der Preis und übertrumpfte dabei den „großen Bruder“ Gold. Die Nachfrage aus dem Investmentsektor zieht weiter an, und ein Preisziel von 100 US-Dollar rückt in greifbare Nähe.

Auch Gold markierte neue Meilensteine. Mit dem Durchbruch über 3.000 und 4.000 US-Dollar pro Unze hat sich der übergeordnete Aufwärtstrend eindrucksvoll bestätigt. Rücksetzer bleiben möglich, doch der nächste Zielbereich bei 5.000 US-Dollar ist charttechnisch fest im Blick. Die fundamentalen Treiber sind intakt, eine nachhaltige Trendwende aktuell nicht in Sicht.

Für Anlegerinnen und Anleger bedeutet das: Jetzt ist die Zeit, um gezielt auf starke Produzenten zu setzen. In unserem neuen Spezialreport stellen wir fünf Gold- und Silberaktien vor, die trotz Rallye weiter attraktives Potenzial bieten, mit robusten Fundamentaldaten und starken Projekten in aussichtsreichen Regionen.

Jetzt den kostenlosen Report sichern und von der nächsten Welle im Edelmetall-Boom profitieren!

Dieses exklusive PDF ist nur für kurze Zeit verfügbar.
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.