Der Marktbericht Börse zeigt heute deutliche Bewegungen an den internationalen Finanzmärkten. Besonders der Goldpreis sorgt erneut für Schlagzeilen: Das Edelmetall ist auf neue Rekordstände gestiegen und hat erstmals die Marken von 5.400 und 5.500 US-Dollar je Unze überschritten. In der Spitze erreichte Gold 5.580 US-Dollar. Auf Tagesbasis ergibt sich ein Plus von rund 3 - während die Performance im Jahresvergleich mittlerweile bei beeindruckenden 29 - liegt - der stärkste Jahresauftakt seit mehr als 30 Jahren.
Auch andere Edelmetalle profitieren von der starken Nachfrage. Silber legt ebenfalls rund 3 - zu und steigt über 120 US-Dollar je Unze. Platin gewinnt 3,5 - Palladium steigt um 2,3 - Mehrere Großbanken diskutieren inzwischen Szenarien von 6.000 US-Dollar je Unze für das Jahr 2026. Die Deutsche Bank sieht in einem optimistischen Szenario sogar Kurse bis 6.900 US-Dollar, während Société Générale ein Ziel von 6.000 US-Dollar als eher konservativ einstuft.
Devisenmarkt: US-Dollar unter Druck, AUD führt G10 an
An den Devisenmärkten zeigt sich Börse Aktuell eine erneute Schwäche des US-Dollars nach der jüngsten Fed-Entscheidung. Der Dollar-Index verliert rund 0,3 - EUR/USD steigt um 0,26 - während USD/JPY um 0,25 - nachgibt.
Die stärkste G10-Währung ist heute der australische Dollar. AUD legt gegenüber den meisten Vergleichswährungen um 0,30 bis 0,40 - zu. Treiber sind steigende Zinserwartungen an die Reserve Bank of Australia sowie positive Konjunktursignale aus China. Der zentrale makroökonomische Anker bleibt die Kerninflation (Trimmed Mean) von 0,9 - q/q, die die Zinserhöhungsdebatte weiter befeuert.
Alle vier großen australischen Banken rechnen inzwischen mit einer Zinserhöhung um 25 Basispunkte in der kommenden Woche. Goldman Sachs und die Deutsche Bank erwarten hingegen unveränderte Zinsen und verweisen darauf, dass der Inflationsanstieg nicht eindeutig genug sei.
Zusätzliche Unterstützung erhält der AUD durch verbesserte Handelsdaten: Australiens Exportpreise stiegen um 3,2 - q/q (nach zuvor -0,9 - Importpreise legten um 0,9 - q/q zu. Die verbesserten Terms of Trade wirken traditionell positiv auf die Währung.
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