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Mit zusätzlichem Rig will Formation Metals die laufenden 14.000 Meter der Bohrphase 1 zügiger abschließen. Ziel ist eine erste Ressourcenschätzung im dritten Quartal 2026 - basierend auf fast 70.000 Metern Bohrdaten.
Formation Metals Inc. (CSE: FOMO; Deutschland: VF1) hat ein zweites Bohrgerät auf sein Flaggschiffprojekt, das N2 Gold Project ("N2"), in Québec mobilisiert. Damit will Formation das laufende Bohrprogramm beschleunigen, das insgesamt auf 30.000 Meter ausgelegt und nach Unternehmensangaben vollständig finanziert ist. Der Schritt zielt darauf ab, die aktuell laufende Phase 1 mit rund 14.000 Metern schneller umzusetzen und damit die Grundlage für die nächste wichtige Projektstufe zu legen: eine erste, nach NI 43-101 erstellte Ressourcenschätzung schon im dritten Quartal 2026!
Nach Angaben von Formation Metals verfügt das Unternehmen über ein Betriebskapital von rund 12,1 Mio. CAD und ist schuldenfrei. Unter Berücksichtigung von Steueranreizen der Provinz Québec beziffert Formation Metals das Explorationsbudget für 2025/2026 auf rund 8,1 Mio. CAD, sodass dem angekündigten, aggressiveren Bohrprogramm nichts im Weg steht. In den kommenden Wochen sollen zudem erste Analyseergebnisse (Assays) aus den bisherigen Bohrungen veröffentlicht werden; diese erwartet das Unternehmen ab der kommenden Woche.
Formation Metals setzt auf dem Goldprojekt N2 Gold auf Tempo und Datenbasis
Die Entscheidung für ein zweites Bohrgerät fällt nicht nur in ein Umfeld extrem hoher Edelmetallpreise, sondern auch in eine Phase, in der Formation Metals bereits einen Teil des Winterprogramms abgeschlossen hat. Bislang wurden 15 Bohrlöcher mit insgesamt 4.348 Metern niedergebracht. Im Mittelpunkt stehen dabei nach Unternehmensangaben breite, oberflächennahe mineralisierte Abschnitte. Beispielhaft nennt Formation Metals Bohrloch N2-25-008, in dem 208,8 Meter Zielmineralisierung ab 28,6 Metern Bohrlochtiefe durchschnitten wurden. Bohrloch N2-25-011 brachte demnach 166,8 Meter Zielmineralisierung ab 60,0 Metern Tiefe. Zudem verweist das Unternehmen darauf, dass neun von 13 Bohrlöchern Zielmineralisierung bereits innerhalb der ersten 25 Meter angetroffen haben und zehn Bohrlöcher jeweils mehr als 80 kumulierte Meter Zielmineralisierung lieferten.
Wichtig ist dabei: Die genannten Abschnitte basieren auf Beobachtungen und der Definition von "target mineralization" im Rahmen des Programms; belastbare Gehalte sollen über die ausstehenden Analysen bestätigt werden. Formation Metals betont in diesem Zusammenhang, dass die visuell beobachtete Quarz-Carbonat-Aderung und Sulfidmineralisierung mit Material vergleichbar sei, das in historischen Bohrungen lange Goldintervalle lieferte. Als Referenz wird ein historisches Bohrloch genannt, das 1,7 g/t Gold über 35,0 Meter abschnitt.
Mit dem zweiten Bohrgerät will Formation Metals jetzt priorisierte Ziele in den Zonen "A" und "RJ" systematisch testen. Das Unternehmen spricht von mehr als acht Kilometern Streichlänge, über die entlang des Korridors gebohrt werden soll. Parallel sollen mehrere Entdeckungsziele geprüft werden, die aus früheren Datensätzen und geophysikalischen Arbeiten abgeleitet wurden. CEO Deepak Varshney erklärt, die Bohrungen in der A-Zone liefen gut, und man sei ermutigt von dem, was bislang in den Bohrkernen zu beobachten sei. Vor dem Hintergrund der "visuellen Kontinuität" sei die Beschleunigung der Phase 1 durch ein zweites Bohrgerät eine naheliegende Entscheidung gewesen.

Phase 1 als Grundlage für Ressourcenschätzung und konzeptuelles Tagebauszenario
Phase 1 des Programms ist laut Formation Metals klar strukturiert: Zum einen soll durch Infill-Bohrungen die Datendichte in oberflächennahen Bereichen erhöht werden, um das Vertrauen in die Modellierung zu verbessern und gegebenenfalls Kategorien zu konvertieren. Zum anderen sind Step-outs entlang des Streichens - insbesondere nach Westen jenseits historischer Ressourcengrenzen - sowie Tests in Fallrichtung (down-dip) vorgesehen, um potenzielle Erweiterungen der Mineralisierung zu untersuchen. Ein dritter Schwerpunkt betrifft die Metallurgie: Aus repräsentativen Kernen sollen Proben für Bestätigungsarbeiten gewonnen werden, um Ausbeuten und Verarbeitungsannahmen zu überprüfen.
Formation Metals richtet das Programm auf eine "konzeptuelle" Tagebau-Ressource aus. In diesem Rahmen soll die erste Ressourcenschätzung nach Abschluss der Phase 1 erstellt werden. Eingearbeitet werden sollen dabei nahezu 70.000 Meter an Bohrungen - bestehend aus umfangreichen historischen Daten (nach Unternehmensangaben 55.517 Meter) und den neuen Bohrungen der aktuellen Kampagne. Der Ansatz zielt darauf, die historische Grundlage zu aktualisieren und durch neue Bohrungen eine konsistentere Datenbasis zu schaffen.
Das N2 Gold Project verfügt über eine globale historische Ressource von rund 871.000 Unzen Gold. Diese setzt sich aus etwa 18 Mio. Tonnen mit 1,4 g/t Gold (rund 810.000 Unzen) in vier Zonen (A, East, RJ-East und Central) sowie 243.000 Tonnen mit 7,82 g/t Gold (rund 61.000 Unzen) in der RJ-Zone zusammen. Für die A-Zone verweist Formation Metals zudem auf eine historische Teilgröße von rund 522.900 Unzen bei 1,52 g/t Gold; in der RJ-Zone werden rund 61.100 Unzen bei 7,82 g/t Gold genannt, inklusive historischer hochgradiger Kurzintervalle.
Lage in der Abitibi-Region und zusätzliche Zielrichtungen inklusive Basismetalle
Geografisch liegt das Projekt in der Abitibi-Subprovinz im Nordwesten Québecs. Formation Metals beschreibt N2 als aus 87 Claims bestehend, mit einer Gesamtfläche von rund 4.400 Hektar. Die Liegenschaft befindet sich rund 25 Kilometer südlich der Bergbaustadt Matagami und liegt entlang des berühmten Casa-Berardi-Trends. In der Mitteilung wird außerdem die Nähe zur ehemaligen Vezza-Mine (rund 1,5 Kilometer östlich) hervorgehoben, die zwischen 2013 und 2019 in Betrieb war.
Neben dem Goldfokus verweist Formation Metals auch auf das Basismetallpotenzial auf N2. Eine Neubewertung historischer Daten habe Kupfer- und Zinkabschnitte in Bohrlöchern mit signifikanten Goldgehalten (>1 g/t Au) aufgezeigt. Die genannten Analysewerte reichen demnach von 200 bis 4.750 ppm für Kupfer und von 203 bis 6.700 ppm für Zink. Das Unternehmen beschreibt die Geologie projektweit als Abfolge aus vulkanischen und sedimentären Gesteinen, die in regionale Faltenstrukturen eingebunden sind; mehrere Deformationsstrukturen gelten als maßgebliche Kontrollen der Mineralisierung.
Mit der Mobilisierung des zweiten Bohrgeräts stellt Formation Metals die Weichen für ein schnelleres Vorankommen im Winterprogramm. Entscheidend für die nächste Stufe bleiben aber die anstehende Bohrergebnisse: Diese sollen laut Unternehmen kurzfristig folgen und dürften die Grundlage für weitere Updates zum Goldprojekt N2. Wir sind sehr gespannt!
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