Emittent / Herausgeber: SCHIRP & PARTNER Rechtsanwälte mbB
/ Schlagwort(e): Rechtssache/Research Update
Geldwäschefall "Juicy Fields": Schirp Schmidt-Morsbach Rechtsanwälte reichen weitere Zivilklagen gegen die zypriotische iSX-Bank ein. iSX versucht erfolglos, Schirp Schmidt-Morsbach gerichtlich zum Schweigen zu bringen
Im "Juicy Fields"-Skandal, dem größten Cannabis-Betrug aller Zeiten, tritt keine Ruhe ein. Wir erinnern uns: Über 186.000 Anleger haben 645 Mio. EURO in Cannabis-Pflanzen investiert. Am Ende stellt sich heraus, dass die Pflanzen nicht existierten und das Geld verloren war. Die Täter sind teils in Haft, teils auf der Flucht. Fazit: Ein riesiges Schneeballsystem. Die juristische Aufarbeitung gegen die zypriotische Firma iSX Financial EU Plc. nimmt Fahrt auf. Die iSX war der Zahlungsdienstleister, über den die "Juicy Fields"-Täter das Anlegergeld eingesammelt und aus der EU herausgeschafft haben. Die Anleger fordern nun Schadensersatz von iSX. Im Vordergrund steht dabei der Verdacht, dass sich iSX an Geldwäschehandlungen der Juicy Fields-Täter beteiligt hat oder diese Geldwäschehandlungen zumindest nicht unterbunden hat. Rechtsanwalt Dr. Wolfgang Schirp aus Berlin, dessen Kanzlei mehrere hundert Investoren vertritt: "Allein in dieser Woche haben wir vier weitere Schadensersatzklagen gegen iSX eingereicht. Deutsche Anleger können bei sich zuhause, an ihrem deutschen Heimatgericht die Klage erheben. Davon machen wir Gebrauch. Auf diese Weise ist es für die geschädigten deutschen Verbraucher sehr viel einfacher, ihre Rechte durchsetzen, als wenn sie in Zypern klagen müssen." Dr. Wolfgang Schirp weiter: "Die iSX - immerhin ein nach regulierter Zahlungsdienstleister - ist nach EU-Recht verpflichtet, strenge Geldwäscheüberprüfungen durchzuführen. Wenn dies nicht geschehen ist, dann haftet iSX gegenüber den Anlegern auf Schadensersatz. Hierauf richten sich unsere Klagen." Ein abschließendes Fazit von Dr. Schirp: "iSX hat versucht, uns zum Schweigen zu bringen, aber erfolglos. Vertreten durch die nach eigenen Angaben weltgrößte Anwaltskanzlei Dentons hat iSX versucht, uns zahlreiche Aussagen zu ihrer Verstrickung in den Juicy Fields-Skandal gerichtlich untersagen zu lassen (Aktenzeichen 2 O 471/25 eV des Landgerichts Berlin). Mit diesem Angriff ist iSX vollumfänglich gescheitert und muss nun die Kosten des Verfahrens tragen. Wir werden uns auch zukünftig durch derartige Angriffe nicht einschüchtern lassen, sondern die Aufklärung vorantreiben und die Rechte unserer Mandanten durchsetzen". Geschädigte können sich registrieren auf der Plattform www.juicyfieldsclaims.com. Videokonferenzen zur Information finden statt am 17.02.2026 (deutsche Sprache) und am 19.02.2026 (englische Sprache), jeweils um 17 Uhr. Für nähere Informationen stehen zur Verfügung: Rechtsanwalt Dr. Wolfgang Schirp und Sebastian Kowalczyk, LL.M. Kantstraße 149, D - 10623 Berlin, Tel. 0049-30-32761734 und 0049-179-5320213 mail: schirp@schirp.com oder kowalczyk@schirp.com, URL: www.schirp.com
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