Osnabrück (ots) -
Osnabrück. Schlager-Star Ben Zucker, der im Herbst seine Alkoholsucht öffentlich gemacht hatte, hat über die Anfänge seiner Krankheit gesprochen. "Ich dachte immer, Wodka wäre ein Shot, den man kurz runterkippt und fertig", sagte Zucker der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (noz). "Dann wurde mir der Wodka mal in einem schönen Tumbler-Glas mit Eiswürfeln kredenzt und so ging es los."
Eine Sache stört den 42-Jährigen am gesellschaftlichen Umgang mit dem Thema in Deutschland gewaltig: "Wenn du als Mann nicht trinkst, heißt es, man hätte den Führerschein verloren. Trinken Frauen nicht, kommt schnell das Gerücht auf, dass sie schwanger sind. Es wirkt, als müsste man das Nicht-Trinken verteidigen oder erklären", so Zucker im Gespräch mit noz. Dabei seien in Deutschland viele Menschen dem Alkohol zugewandt.
Zucker kritisiert das Bild, dass seiner Meinung nach viele Menschen im Kopf haben: "Die Menschen denken, jemand, der ein Alkoholproblem hat, müsste morgens vorm Discounter stehen und sich in die Hosen machen. Aber das ist nicht so", erklärt Zucker, der als Kind mit seiner Familie aus Ost-Berlin in den Westen geflüchtet ist. "Ich stehe nicht morgens zitternd vorm Spiegel und denke:,Scheiße, was mache ich jetzt?', ergänzt der Musiker im Gespräch mit noz.
Zudem gebe es Phasen, in denen er sehr auf den Job fokussiert sei und nicht trinke. "Von den fast neun Jahren meiner Karriere habe ich ja auch vier Jahre nicht getrunken. Ich brauche die,Challenge' und habe immer Phasen, wo ich durchziehe und sage:,Jetzt nicht', so Zucker . Er bezeichnet seinen Alkoholkonsum daher als "Gewohnheitstrinken".
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Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/58964/6206921
Osnabrück. Schlager-Star Ben Zucker, der im Herbst seine Alkoholsucht öffentlich gemacht hatte, hat über die Anfänge seiner Krankheit gesprochen. "Ich dachte immer, Wodka wäre ein Shot, den man kurz runterkippt und fertig", sagte Zucker der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (noz). "Dann wurde mir der Wodka mal in einem schönen Tumbler-Glas mit Eiswürfeln kredenzt und so ging es los."
Eine Sache stört den 42-Jährigen am gesellschaftlichen Umgang mit dem Thema in Deutschland gewaltig: "Wenn du als Mann nicht trinkst, heißt es, man hätte den Führerschein verloren. Trinken Frauen nicht, kommt schnell das Gerücht auf, dass sie schwanger sind. Es wirkt, als müsste man das Nicht-Trinken verteidigen oder erklären", so Zucker im Gespräch mit noz. Dabei seien in Deutschland viele Menschen dem Alkohol zugewandt.
Zucker kritisiert das Bild, dass seiner Meinung nach viele Menschen im Kopf haben: "Die Menschen denken, jemand, der ein Alkoholproblem hat, müsste morgens vorm Discounter stehen und sich in die Hosen machen. Aber das ist nicht so", erklärt Zucker, der als Kind mit seiner Familie aus Ost-Berlin in den Westen geflüchtet ist. "Ich stehe nicht morgens zitternd vorm Spiegel und denke:,Scheiße, was mache ich jetzt?', ergänzt der Musiker im Gespräch mit noz.
Zudem gebe es Phasen, in denen er sehr auf den Job fokussiert sei und nicht trinke. "Von den fast neun Jahren meiner Karriere habe ich ja auch vier Jahre nicht getrunken. Ich brauche die,Challenge' und habe immer Phasen, wo ich durchziehe und sage:,Jetzt nicht', so Zucker . Er bezeichnet seinen Alkoholkonsum daher als "Gewohnheitstrinken".
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