DJ PRESSESPIEGEL/Zinsen, Konjunktur, Kapitalmärkte, Branchen
Die wirtschaftsrelevanten Themen aus den Medien, zusammengestellt von Dow Jones Newswires.
SCHULDENBREMSE - Die von der schwarz-roten Koalition eingesetzte Kommission zur Reform der Schuldenbremse kommt bisher nur schleppend voran. Ein entsprechender Zwischenstand wurde am Mittwochabend von den drei Kommissionsvorsitzenden dem Koalitionsausschuss mitgeteilt, wie das Handelsblatt aus Teilnehmerkreisen erfuhr. Von einer Einigung seien die Experten noch "meilenweit entfernt", hieß es. Es sei deutlich geworden, dass es bei zentralen Punkten einen Dissens gebe, hieß es in Koalitionskreisen. Die Kommission werde voraussichtlich im März, nach der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz, mit ihrer Arbeit fertig. Ob sie am Ende einen gemeinsamen Reformvorschlag präsentieren könne oder nur verschiedene Optionen aufzeigen werde, sei noch vollkommen offen. (Handelsblatt)
GRÖNLAND - Grönlands Wirtschaftsministerin Naaja Nathanielsen hat den Darstellungen von US-Präsident Donald Trumps zu einer konkreten Rahmenvereinbarung, die den USA neue Rechte in Grönland einräumt, widersprochen. "Es gibt keine Rahmenvereinbarung", sagte die Ministerin der FAZ. Der Dialog müsse erst beginnen. "Im Moment haben wir nichts Konkretes dazu gehört, welche Themen die Amerikaner besprechen wollen", sagte Nathanielsen. Sie rechne mit Gesprächen auf Nato-Ebene über verstärkte militärische Präsenz im hohen Norden. Zudem stehe ein trilateraler Dialog mit Grönland, der US-Regierung und Dänemark über Verteidigung, nationale Sicherheit und die Aktualisierung eines Abkommens von 1951 über militärische Präsenz an. (FAZ)
EU-WACHSTUMSFONDS - Der Europäische Innovationsrat (European Innovation Council, EIC) sucht nach einem Manager für seinen neuen milliardenschweren Wachstumsfonds. Mehreren mit dem Bewerbungsprozess vertrauten Personen zufolge ist das Interesse an dem Job für den Scaleup-Europe-Fonds groß. Die Zahl der Aspiranten soll im hohen zweistelligen Bereich liegen. Vier Insidern zufolge sollen der schwedische Finanzinvestor EQT, der britische Risikokapitalgeber (VC) Atomico sowie Eurozeo aus Frankreich mit von der Partie sein. Mindestens zwei Kandidaten aus Deutschland sollen ebenfalls Bewerbungen eingereicht haben: Der Deeptech-Investor Vsquared Ventures aus München soll sich bei der Bewerbung mit dem internationalen Risikokapitalgeber Headline zusammengetan haben. Zudem soll der VC HV Capital Interesse an dem Job des Scaleup-Fonds-Managers haben. (Handelsblatt)
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January 30, 2026 00:27 ET (05:27 GMT)
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