Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Der Abwärtstrend ist vorerst gestoppt; nachdem der Japanische Yen über Monate hinweg unter Druck stand, setzte Ende Januar eine starke Gegenbewegung ein, so Samuel Will, Devisenstratege, Helaba.Seit der Amtseinführung von Premierministerin Sanae Takaichi im Oktober würden Befürchtungen über eine überbordende Verschuldung für eine Abwertung sorgen. Zuletzt seien die Erwartungen um steigende Staatsschulden durch vorgezogene Neuwahlen am 8. Februar verstärkt worden. Laut Prognosen werde die regierende Koalition dabei besser als zuvor abschneiden. Somit werde sie ihre Ausgabenpläne gut durchsetzen können. Die ohnehin schon hohe Staatsverschuldung berge Risiken, weshalb der Yen zunehmend als riskant angesehen werde. Steigende Fiskalausgaben - unter anderem für Rüstung und Industriepolitik - bei gleichzeitig versprochenen Steuerentlastungen hätten zudem zu stark steigenden Renditen japanischer Staatsanleihen geführt. Höhepunkt dieser Entwicklung sei Mitte Januar gewesen, als die Renditen 30-jähriger Staatsanleihen innerhalb von drei Handelstagen um fast 50 Basispunkte zugelegt hätten. ...Den vollständigen Artikel lesen ...
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