Berlin/Bonn (ots) -
Sven Schulze (CDU) kritisiert den Vorstoß der Ministerpräsidenten von Bayern und Hessen sowie des baden-württembergischen CDU-Spitzenkandidaten für die anstehende Landtagswahl, den Länderfinanzausgleich grundlegend zu ändern. Der am Dienstag zum Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt gewählte Nachfolger von Reiner Haseloff sagte im Interview mit dem Fernsehsender phoenix: "Ich habe den Kollegen aus Hessen, aus Bayern und auch aus Baden-Württemberg schon sehr klar gesagt, dass wir auch Geberland sind, Geberland gewesen sind. In der Vergangenheit sind viele sehr gut ausgebildete Menschen aus meiner Heimat Sachsen-Anhalt gerade in den 90er Jahren nach Bayern, nach Baden-Württemberg gegangen, weil es bei uns die Arbeitsplätze nicht gab." Er selbst habe dort auch als Ingenieur gearbeitet. "Das heißt, wir helfen uns ein Stück weit auch schon gegenseitig." Auf der einen Seite brauche Sachsen-Anhalt auch in Zukunft die finanzielle Unterstützung. "Auf der anderen Seite sollte man nicht so tun, als wäre das nur einseitig. Auch wir sind in der Lage, dort an der ein oder anderen Stelle zu helfen."
Mit Blick auf die im September anstehende Landtagswahl in Sachsen-Anhalt warnte der Ministerpräsident vor einer AfD-Regierung. Die AfD im Land habe keine Kontakte nach Berlin oder Brüssel, um dort Unterstützung für Sachsen-Anhalt zu organisieren. "Und wenn ich dann hier in Berlin höre, dass die Bundesführung der AfD große Bedenken hat, wenn in Sachsen-Anhalt die Landes-AfD regieren würde, dass sie diese Bundesland in ein Chaos führen würde, dass dieses Chaos dazu beitragen würde, dass man 2029 als Bundes-AfD schlechtere Chancen für die Bundestagswahl hat - das ist doch eine klare Aussage", so Sven Schulze.
Das komplette Interview sehen sie in Kürze auf www.phoenix.de
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Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/6511/6207579
Sven Schulze (CDU) kritisiert den Vorstoß der Ministerpräsidenten von Bayern und Hessen sowie des baden-württembergischen CDU-Spitzenkandidaten für die anstehende Landtagswahl, den Länderfinanzausgleich grundlegend zu ändern. Der am Dienstag zum Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt gewählte Nachfolger von Reiner Haseloff sagte im Interview mit dem Fernsehsender phoenix: "Ich habe den Kollegen aus Hessen, aus Bayern und auch aus Baden-Württemberg schon sehr klar gesagt, dass wir auch Geberland sind, Geberland gewesen sind. In der Vergangenheit sind viele sehr gut ausgebildete Menschen aus meiner Heimat Sachsen-Anhalt gerade in den 90er Jahren nach Bayern, nach Baden-Württemberg gegangen, weil es bei uns die Arbeitsplätze nicht gab." Er selbst habe dort auch als Ingenieur gearbeitet. "Das heißt, wir helfen uns ein Stück weit auch schon gegenseitig." Auf der einen Seite brauche Sachsen-Anhalt auch in Zukunft die finanzielle Unterstützung. "Auf der anderen Seite sollte man nicht so tun, als wäre das nur einseitig. Auch wir sind in der Lage, dort an der ein oder anderen Stelle zu helfen."
Mit Blick auf die im September anstehende Landtagswahl in Sachsen-Anhalt warnte der Ministerpräsident vor einer AfD-Regierung. Die AfD im Land habe keine Kontakte nach Berlin oder Brüssel, um dort Unterstützung für Sachsen-Anhalt zu organisieren. "Und wenn ich dann hier in Berlin höre, dass die Bundesführung der AfD große Bedenken hat, wenn in Sachsen-Anhalt die Landes-AfD regieren würde, dass sie diese Bundesland in ein Chaos führen würde, dass dieses Chaos dazu beitragen würde, dass man 2029 als Bundes-AfD schlechtere Chancen für die Bundestagswahl hat - das ist doch eine klare Aussage", so Sven Schulze.
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