Anzeige
Mehr »
Freitag, 13.02.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Die Kommerzialisierung der räumlichen Intelligenz in Billionen-Märkten beginnt jetzt
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
1.092 Leser
Artikel bewerten:
(2)

MÄRKTE USA/Leichter - Inflationsdaten belasten Aktienkurse

DJ MÄRKTE USA/Leichter - Inflationsdaten belasten Aktienkurse

DOW JONES--Die US-Börsen bauen im Verlauf des Freitagshandels ihre Verluste aus. Grund dafür sind die im Dezember überraschend stark gestiegenen Erzeugerpreise, die Inflationssorgen schüren und Hoffnungen auf baldige Zinssenkungen einen Dämpfer versetzen. Gegen Mittag (Ortszeit New York) sinkt der Dow-Jones-Index um 1,1 Prozent auf 48.526 Punkte. Der S&P-500 fällt um 0,8 Prozent, der Nasdaq-Composite gibt um 1,0 Prozent nach. Im Blick steht ferner eine Personalie an der Fed-Spitze. Denn US-Präsident Donald Trump hat Kevin Warsh als Nachfolger von US-Notenbankgouverneur Jerome Powell nominiert. Auf Warsh hatten die Märkte als aussichtsreichsten Kandidaten gesetzt. Trump hatte ihn bereits in seiner ersten Amtszeit für den Vorsitz in Betracht gezogen, sich damals aber für den jetzigen Amtsinhaber Jerome Powell entschieden. "In jüngerer Zeit hat Warsh für die Notwendigkeit niedrigerer Zinssätze plädiert, aber früher in seiner Karriere hat er sich als Inflationsfalke einen Namen gemacht", sagt SEB-Volkswirt Johan Javeus.

Für Kaufzurückhaltung am Aktienmarkt sorgen die steigenden Spannungen zwischen den USA und dem Iran. Es gebe Erwartungen eines US-Angriffs auf den Iran am Wochenende, mutmaßt IG-Analyst Chris Beauchamp. "Die Anzeichen deuteten darauf hin, dass die USA eine größere und längere Kampagne starten könnten, was unweigerlich die Befürchtung aufkommen lasse, dass Teheran Vergeltung üben werde", fügt der Chefmarktanalyst hinzu. Händler sprechen daher von einem hohen Schlagzeilenrisiko am Wochenende. Deshalb mieden Anleger risikoreiche Vermögenswerte wie Aktien.

Dass ein neuerlicher Regierungsstillstand offenbar in letzter Sekunde vermieden wird, stützt die Börsen nicht. Konjunkturseitig wurde neben den Erzeugerpreisen der Einkaufsmanagerindex für die Region Chicago veröffentlicht. Er stieg im Januar überraschend kräftig und überwand dabei auch die Wachstumsschwelle.

In dieser Gemengelage gerät der Geschäftsausweis von Apple ein wenig in den Hintergrund. Der Technologiegigant legte bessere Geschäftszahlen als erwartet vor, schafft es aber nicht, die aktuell etwas gedrückte Stimmung für den Technologiesektor aufzuhellen nach dem Einbruch von Microsoft am Vortag. Apple hat im ersten Geschäftsquartal dank boomender iPhone-Verkäufe einen Rekordgewinn verbucht. Investoren interessieren sich aber besonders für die Kostenprognosen des Unternehmens. Die neue Nachfrage nach KI-Servern und -Geräten hat jüngst zu einem starken Preisanstieg bei Vorprodukten geführt, die in Apple-Geräten verbaut werden. Besonders stark waren die Preisanstiege bei Speicherkomponenten und -medien. Es wird erwartet, dass sich die höheren Kosten später im Jahr auf Apple auswirken werden, wenn Zulieferer die Preiserhöhungen durchsetzen. Die Aktie verliert 1,5 Prozent.

Die Renditen von US-Staatsanleihen zeigen sich zweigeteilt. Während sie am kurzen Ende des Marktes leicht nachgeben, steigen sie am langen Ende. Die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen gewinnt 2 Basispunkte auf 4,25 Prozent. Die Nominierung Warshs könnte kurzfristig den Weg zu Zinssenkungen ebnen, heißt es im Handel.

Der US-Dollar steigt mit der Fed-Personalie - der Dollar-Index legt um 0,6 Prozent zu. ING-Analyst Francesco Pesole erinnert an die falkenhaften Ansichten Warshs in der Vergangenheit - "insbesondere was den Bilanzabbau betrifft". Die Wahl von Warsh dürfte dazu beitragen, den Dollar etwas zu stabilisieren und das asymmetrische Risiko einer tiefen, andauernden Dollarschwäche zu verringern (...)", ergänzt Analystin Krishna Guha von Evercore ISI und verweist ebenfalls auf den falkenhaften Ruf Warshs. Zudem stehe er für die Unabhängigkeit der Fed.

Gold und Silber stürzen nach ihrer jüngsten Rally ab. Damit kommt es nach der jüngsten Rekordjagd, die Gold bis knapp an die Marke von 5.600 Dollar je Feinunze geführt hat, zu kräftigen Gewinnmitnahmen. Bei Öl tut sich derweil wenig - Erdöl war aber bereits in den vergangenen Tagen wegen der Iran-Spannungen kräftig gestiegen.

Am Aktienmarkt steigen Verizon Communications um 9,7 Prozent. Der Telekommunikationskonzern hat im vierten Quartal ein kräftiges Kundenwachstum verzeichnet. Nach positivem Geschäftsausweis steigen Chevron um 1,7 Prozent, Exxon Mobil geben dagegen um 1 Prozent ab. Die Zahlen seien solide, aber manche Anleger hätten auf mehr gehofft, heißt es. American Express (-3,7%) verfehlte die Gewinnschätzungen des Marktes, auch Visa (-2,8%) verlieren nach Geschäftsausweis. Sandisk schnellen um 11,4 Prozent empor, der Anbieter von Speichermedien pulverisierte die Gewinnerwartungen des Marktes.

=== 
INDEX           zuletzt    +/- %  absolut   +/- % YTD 
DJIA          48.526,06    -1,1%  -545,50     +2,1% 
S&P-500         6.912,27    -0,8%   -56,74     +1,8% 
NASDAQ Comp       23.456,79    -1,0%  -228,33     +1,9% 
NASDAQ 100       25.584,11    -1,2%  -300,19     +2,5% 
 
DEVISEN          zuletzt    +/- %    0:00 Mi, 17:15 Uhr  % YTD 
EUR/USD          1,1876    -0,8%   1,1969     1,1938  +1,9% 
EUR/JPY          183,42    +0,2%   183,13     183,42  -0,6% 
EUR/CHF          0,9164    +0,1%   0,9153     0,9190  -1,7% 
EUR/GBP          0,8664    -0,0%   0,8667     0,8664  -0,6% 
USD/JPY          154,45    +0,9%   153,00     153,65  -2,4% 
GBP/USD          1,3707    -0,7%   1,3810     1,3780  +2,5% 
USD/CNY          6,9769    -0,1%   6,9829     6,9753  -0,6% 
USD/CNH          6,9544    +0,1%   6,9449     6,9465  -0,4% 
AUS/USD          0,6978    -1,0%   0,7049     0,6994  +5,6% 
Bitcoin/USD       82.568,05    -2,2% 84.399,80   89.190,60  -4,6% 
 
ROHOEL          zuletzt VT-Settlem.   +/- %    +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex          65,63    65,42   +0,3%      0,21 +13,8% 
Brent/ICE          70,83    70,71   +0,2%      0,12 +14,3% 
 
METALLE          zuletzt    Vortag   +/- %    +/- USD  % YTD 
Gold           4.928,87   5.380,15   -8,4%    -451,29 +24,5% 
Silber           91,57    115,64   -20,8%     -24,07 +62,2% 
Platin          1.836,28   2.205,78   -16,8%    -369,50 +25,8% 
Kupfer            5,95     6,20   -4,2%     -0,26  +7,5% 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
(Angaben ohne Gewähr) 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/cln/mgo

(END) Dow Jones Newswires

January 30, 2026 12:23 ET (17:23 GMT)

Copyright (c) 2026 Dow Jones & Company, Inc.

© 2026 Dow Jones News
Favoritenwechsel - diese 5 Werte sollten Anleger im Depot haben!
Das Börsenjahr 2026 ist für viele Anleger ernüchternd gestartet. Tech-Werte straucheln, der Nasdaq 100 tritt auf der Stelle und ausgerechnet alte Favoriten wie Microsoft und SAP rutschen zweistellig ab. KI ist plötzlich kein Rückenwind mehr, sondern ein Belastungsfaktor, weil Investoren beginnen, die finanzielle Nachhaltigkeit zu hinterfragen.

Gleichzeitig vollzieht sich an der Wall Street ein lautloser Favoritenwechsel. Während viele auf Wachstum setzen, feiern Value-Titel mit verlässlichen Cashflows ihr Comeback: Telekommunikation, Industrie, Energie, Pharma – die „Cashmaschinen“ der Realwirtschaft verdrängen hoch bewertete Hoffnungsträger.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir fünf Aktien vor, die genau in dieses neue Marktbild passen: solide, günstig bewertet und mit attraktiver Dividende. Werte, die nicht nur laufende Erträge liefern, sondern auch bei Marktkorrekturen Sicherheit bieten.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor der Value-Zug 2026 endgültig abfährt!

Dieses exklusive PDF ist nur für kurze Zeit gratis verfügbar.
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.