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Krypto Analysten gespalten: O'Leary setzt auf Bitcoin und schießt gegen Altcoins

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Krypto Analysten gespalten: O'Leary setzt auf Bitcoin und schießt gegen Altcoins

Kevin O'Leary ist kein typischer Krypto-Influencer, sondern ein klassischer Investor mit TV-Reichweite und institutionellem Hintergrund. Wenn so jemand öffentlich sagt, dass für ihn im Grunde nur Bitcoin und Ethereum zählen, sorgt das sofort für Wellen. Seine jüngsten Aussagen, in denen er viele Altcoins pauschal als spekulativ abtut, treffen auf einen Markt, der ohnehin nervös ist. Genau deshalb verbreitet sich dieses Narrativ gerade so stark.

Wir befinden uns in einer Phase, in der Risiko neu bewertet wird. Kapital fließt selektiver, große Marktteilnehmer schauen stärker auf Liquidität und regulatorische Klarheit. In so einem Umfeld wirken große, etablierte Assets stabiler, zumindest im Vergleich zu kleineren Coins mit dünner Marktstruktur. O'Learys Aussagen sind also weniger ein isolierter Ausraster, sondern eher ein Spiegel der aktuellen Marktlogik. Das macht sie für Anleger relevant, auch wenn man seiner harten Wortwahl nicht zustimmen muss.

Die Analysten sind gespalten, und beide Seiten haben gute Punkte

Die Analysten sind gespalten, und beide Seiten haben gute Punkte

Im Markt haben sich klar zwei Lager gebildet. Das erste Lager setzt auf Sicherheit innerhalb von Krypto, also primär Bitcoin und mit Abstrichen Ethereum. Die Argumentation ist simpel, dort ist die meiste Liquidität, dort sitzen die großen Player, dort landen ETF-Gelder. Diese Analysten glauben, dass in unsicheren Phasen zuerst Kapital in die größten Assets zurückwandert.

Das zweite Lager widerspricht nicht komplett, sieht aber Chancen in ausgewählten Altcoins. Nicht mehr blindes Streuen über hunderte Tokens, sondern gezielte Wetten auf starke Narrative, aktive Communities oder klare Use Cases. Sie sagen, Altcoins sterben nicht, sie werden nur stärker aussortiert. Genau hier entsteht die Spannung. Während die einen Risiko runterfahren, suchen die anderen nach den wenigen Projekten, die trotz Gegenwind wachsen können. Das ist kein Schwarz-Weiß-Bild, sondern ein Markt, der gerade neu sortiert wird.

Die Zahlen dahinter, warum Kapital sich gerade konzentriert

Ein Blick auf die Marktdaten zeigt, warum die Diskussion so hitzig ist. Bitcoin-ETFs verzeichnen immer wieder starke Zu- und Abflüsse, was deutlich macht, wie sensibel institutionelles Geld auf Makro-Lage und Marktstimmung reagiert. Trotzdem bleibt klar, Bitcoin ist der Hauptkanal für reguliertes Krypto-Exposure. Allein die Bestände in US-Spot-Bitcoin-ETFs liegen im Milliardenbereich.

Parallel dazu zeigt sich, dass viele Midcap- und Smallcap-Altcoins deutlich schwächer laufen als Bitcoin. In Phasen mit Unsicherheit wird Liquidität enger, und kleinere Coins rutschen schneller durch. Ethereum bleibt eine Art Sonderfall, weil es als Infrastruktur-Asset wahrgenommen wird und weiterhin Aufmerksamkeit von größeren Investoren bekommt. Das Gesamtbild ist eindeutig, Kapital zieht sich nicht komplett aus Krypto zurück, sondern bündelt sich stärker in wenigen, großen Namen. Genau das füttert die Argumente der vorsichtigen Analysten.

Was das für Anleger heißt, Struktur schlägt Bauchgefühl

Für Anleger bedeutet diese Phase vor allem eines, mehr Disziplin. Einfach auf gut Glück Altcoins kaufen, weil sie billig aussehen, funktioniert in so einem Umfeld selten. Wer konservativer unterwegs ist, gewichtet große Coins höher und reduziert Exposure in sehr kleinen Projekten. Das Ziel ist nicht maximale Rendite um jeden Preis, sondern ein besseres Verhältnis zwischen Chance und Risiko.

Gleichzeitig heißt das nicht, dass man komplett auf kleinere Coins verzichten muss. Es geht um Größenordnung und Timing. Eine kleine, bewusst gewählte Position in einem starken Narrativ kann Sinn machen, solange man weiß, dass die Schwankungen brutal sein können. Klare Einstiege, feste Exit-Pläne und realistische Erwartungen sind entscheidend. Der Markt belohnt aktuell Strategie und Geduld deutlich mehr als reinen Hype.

Maxi Doge (MAXI): ein Beispiel für spekulative Rotation

Maxi Doge (MAXI): ein Beispiel für spekulative Rotation

Während sich institutionelles Kapital vor allem auf Bitcoin und teilweise Ethereum konzentriert, verschwindet risikofreudiges Kapital nicht, es verlagert sich. Genau hier kommen Meme-Projekte wie Maxi Doge (MAXI) ins Spiel. Solche Coins leben nicht von klassischen Fundamentaldaten, sondern von Dynamik, Community-Power und Aufmerksamkeit. Und genau diese Faktoren können in bestimmten Marktphasen extrem stark wirken.

Im Presale-Umfeld wurde zuletzt über rund 4.5 Millionen US-Dollar an eingesammeltem Kapital berichtet, begleitet von attraktiven Staking-Renditen, die besonders für aktive Krypto-Trader interessant sind. Das zeigt, dass MAXI bereits früh eine Community und Kapital anzieht, was im Meme-Segment oft ein entscheidender Treiber für Sichtbarkeit und Momentum ist. Wichtig ist dabei die richtige Einordnung, MAXI ist kein defensiver Langzeitwert, sondern ein High-Risk-High-Reward-Play. Genau das macht für viele Trader den Reiz aus. Wer Marktstimmung, Timing und Hype-Zyklen versteht, sieht in Projekten wie MAXI eine Chance auf überdurchschnittliche Bewegungen, wenn der Meme-Sektor Fahrt aufnimmt.

© 2026 cryptopr
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