Die Stahlindustrie steht vor einer Zerreißprobe, die in den ESG-Berichten oft verschwiegen wird. Während Politiker, Medien und Zukunftsforscher vom grünen Wasserstoff träumen, kollidiert diese Vision mit der harten Realität: Stahl, der Grundstoff unserer modernen Zivilisation, lässt sich in den bestehenden Anlagen nicht ohne festen Kohlenstoff herstellen. Er dient nicht nur als Energieträger, sondern als chemisches Reduktionsmittel, um dem Eisenerz den Sauerstoff zu entziehen und als Stützgerüst im Ofen. Vor diesem Hintergrund wird deutlich: Die Dekarbonisierung kann nicht durch einen kompletten Verzicht auf Kohlenstoff gelingen, sondern nur durch den Ersatz seines fossilen Ursprungs. In diesem milliardenschweren Markt positioniert sich das kanadische Unternehmen Char Technologies als entscheidender Problemlöser. Während der etablierte Platzhirsch SunCoke Energy noch auf fossile Kohle setzt und zunehmend unter Margendruck gerät, liefert Char mit seiner Biokohle die einzige sofort verfügbare, klimaneutrale Lösung. Parallel dazu zeigt der Erfolg von Verbio in Europa, dass die Skalierung von Reststoffen zu Energie funktioniert - eine Logik, die Char nun auf den Stahlsektor überträgt.Den vollständigen Artikel lesen ...
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