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MÄRKTE ASIEN/Schwache Tech-Werte setzen Börsen unter Druck

DJ MÄRKTE ASIEN/Schwache Tech-Werte setzen Börsen unter Druck

DOW JONES--Ein Kursrutsch bei den Technologie-Werten hat zu Wochenbeginn an den asiatischen Aktienmärkten für kräftige Verluste gesorgt. Teilnehmer verwiesen auf neue Zweifel an der KI-Branche. So ist Nvidias Plan, bis zu 100 Milliarden Dollar in OpenAI zu investieren ins Stocken geraten, nachdem einige Personen innerhalb des Chip-Herstellers Zweifel an dem Geschäft geäußert haben, sagten mit der Angelegenheit vertraute Personen. Schon in der Vorwoche hatte Microsoft von steigenden Kosten im Zusammenhang mit KI gesprochen und einen schwächeren Umsatz-Ausblick der Azure-Cloud-Sparte als angenommen prognostiziert. Im Wochenverlauf gibt es zudem die Ergebnisse von Amazon und Alphabet, die als Wegweiser für Cloud-Computing und KI-bezogene Nachfrage gelten.

Mit der positiven Entwicklung der Börsen seit Jahresbeginn sei es vor diesem Hintergrund nun zu verstärkten Gewinnmitnahmen gekommen, hieß es. Dazu kamen schwache Vorgaben von der Wall Street sowie ein weiter allgemein unsicheres Umfeld.

Einen regelrechten Kursrutsch gab es in Seoul: Der Handel im Kospi war wegen der starken Verluste kurzzeitig sogar unterbrochen. Zum Handelsende verzeichnete der Index einen Abschlag von 5,3 Prozent. Es war der größte Tagesverlust seit dem 7. April 2025. Hier standen vor allem die zuletzt gut gelaufenen Werte aus dem Technologie-Sektor unter Abgabedruck. So fielen die Aktien von Samsung Electronics und SK Hynix um 6,3 bzw. 8,7 Prozent.

Auch an den chinesischen Börsen ging es abwärts. Der Shanghai-Composite verlor 2,5 Prozent, der Hang-Seng-Index in Hongkong knickte im späten Handel um 2,8 Prozent ein - auch hier belasteten Abgaben im Technologie-Sektor. Vor diesem Hintergrund setzten leicht positive Konjunkturdaten keinen Impuls. In China verbesserte sich der Einkaufsmanagerindex von RatingDog deutlicher über die Wachstumsschwelle auf 50,3 von 50,1 Punkten. Der Grund für das bessere Umfeld seien vor allem die Aufträge aus dem Ausland gewesen, so Yao Yu, Gründer von RatingDog.

Für den Nikkei-225 ging es um 1,3 Prozent auf 52.655 Punkte abwärts. Hier sorgte Ministerpräsidentin Sanae Takaichi mit Aussagen zur Wechselkursentwicklung offenbar für - zumindest kurzzeitige - Unsicherheit. Takaichi stellte in sozialen Medien eigene Äußerungen während einer Wahlkampfrede klar, die einige Marktteilnehmer als Signal für eine Toleranz gegenüber einem schwächeren Yen interpretierten. Am Wochenende hatte Takaichi gesagt, ein schwacher Yen stütze die Gewinne der Exporteure im Ausland. Anschließend schrieb sie in einem X-Post, dass ihre Absichten von einigen Medien missverstanden worden seien. Sie werde weder einen stärkeren noch einen schwächeren Yen befürworten, sondern stattdessen eine starke Wirtschaft aufbauen, die "widerstandsfähig gegenüber Wechselkursschwankungen" sei. Mit der schnellen Klarstellung dürfte sie versucht haben, die Märkte vor der vorgezogenen Wahl am 8. Februar zu beruhigen.

Negative Vorzeichen gab es auch in Australien, wo der S&P/ASX 200 in Sydney 1 Prozent verlor. Im Fokus vieler Marktteilnehmer stand die Reserve Bank of Australia, die in den kommenden Tagen bei ihrer Sitzung wegen Sorgen über eine hartnäckig hohe Inflation zum ersten Mal seit mehr als zwei Jahren die Zinsen anheben dürfte.

=== 
INDEX           zuletzt    +/- %   % YTD    Ende 
S&P/ASX 200 (Sydney)   8.778,60    -1,0%   +1,8%   06:00 
Nikkei-225 (Tokio)   52.655,18    -1,3%   +5,9%   07:00 
Kospi (Seoul)      4.949,67    -5,3%   +17,5%   07:30 
Shanghai-Comp.      4.015,75    -2,5%   +3,8%   08:00 
Hang-Seng (Hongk.)   26.622,70    -2,8%   +6,9%   09:00 
 
DEVISEN          zuletzt    +/- %   00:00 Fr, 08:37  % YTD 
EUR/USD          1,1857     0,0   1,1852   1,1925  +1,2% 
EUR/JPY          183,56    -0,3   184,12   183,62  -0,4% 
EUR/GBP          0,8668     0,1   0,8661   0,8668  -0,0% 
GBP/USD          1,3679    -0,1   1,3686   1,3757  +2,2% 
USD/JPY          154,81    -0,4   155,35   153,99  -1,3% 
USD/KRW         1.462,03     0,8  1.450,80  1.443,14  +0,7% 
USD/CNY          6,9715    -0,1   6,9783   6,9728  -0,7% 
USD/CNH          6,9498    -0,1   6,9602   6,9484  -0,3% 
USD/HKD          7,8091    -0,0   7,8117   7,8074  +0,3% 
AUD/USD          0,6934    -0,1   0,6943   0,6993  +4,4% 
NZD/USD          0,6003    -0,1   0,6008   0,6045  +4,6% 
BTC/USD         76.370,80    -1,1 77.242,95 82.872,15 -12,0% 
 
ROHÖL           zuletzt VT-Schluss   +/- %  +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex          62,19    65,21   -4,6%   -3,02 +14,2% 
Brent/ICE          70,70    70,69   +0,0%   +0,01 +14,6% 
 
METALLE          zuletzt   Vortag   +/- %  +/- USD  % YTD 
Gold           4.552,46  4.895,64   -7,0%  -343,18 +13,2% 
Silber           73,76   85,451   -13,7%   -11,69 +19,8% 
Platin          1.672,87  1.830,04   -8,6%  -157,17  +4,1% 
Kupfer            5,64    5,92   -4,8%   -0,28  +3,3% 
YTD bezogen auf Schlusskurs des Vortags 
(Angaben ohne Gewähr) 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/ros/cbr

(END) Dow Jones Newswires

February 02, 2026 02:32 ET (07:32 GMT)

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