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MÄRKTE USA/Leichter - Sorgen vor KI-Blase belasten

DJ MÄRKTE USA/Leichter - Sorgen vor KI-Blase belasten

DOW JONES--Die jüngst negative Entwicklung an der Wall Street dürfte sich auch zu Wochenbeginn fortsetzen. Der S&P-Future reduziert sich um 0,4 Prozent, der Nasdaq-Future verliert 0,7 Prozent. Allerdings notieren die Futures schon wieder deutlicher über ihren Tagestiefs. Sorgen um eine KI-Blase lasten vor allem auf dem Technologie-Sektor, was schon an den asiatischen Börsen für teils heftige Abgaben gesorgt hat. Dazu kommt der weiter anhaltende Ausverkauf bei Gold und Silber, nachdem US-Präsident Donald Trump als Nachfolger für US-Notenbankpräsident Jerome Powell am Freitag Kevin Warsh nominiert hatte. Allerdings haben sich die beiden Edelmetalle von ihren Tagestiefs wieder erholt.

Warsh gilt als einer der falkenhafteren unter den als Powell-Nachfolger gehandelten Kandidaten, was Zinssenkungsfantasien dämpft. Der Senat muss der Personalie noch zustimmen. Noch nicht beigelegt ist derweil der Haushaltsstreit und die damit verbundene Schließung von Behörden und anderen staatlichen Einrichtungen seit Samstag.

An Konjunkturdaten wird nach der Startglocke der ISM-Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe veröffentlicht. Das Highlight der Woche dürften jedoch die Arbeitsmarktdaten für Januar sein, die aber erst am Freitag bekannt gegeben werden.

Bei den Einzelwerten legen die Oracle-Aktien vorbörslich um 5,3 Prozent zu, nachdem sie zuvor noch kräftig im Minus gelegen hatten. Das Unternehmen will sich in diesem Jahr zwischen 45 und 50 Milliarden US-Dollar besorgen. Mit dem Geld will Oracle seine Wette auf das Cloud-Computing für KI-Anwendungen finanzieren.

Nvidia geben um 1.3 Prozent nach. Der Plan des Unternehmens, bis zu 100 Milliarden US-Dollar in OpenAI zu investieren, um das Training und den Betrieb neuester KI-Modelle zu unterstützen, liege auf Eis, berichten informierte Personen. Bei Nvidia seien Zweifel an dem Geschäft aufgekommen.

Unter Druck stehen Aktien mit Bitcoin-Bezug, nachdem der Kurs der Kryptowährung über das Wochenende abgesackt ist, mittlerweile aber wieder im Plus notiert. Der Kurs von Strategy fällt um 7,4 Prozent. Das Unternehmen hält die größten Bitcoin-Bestände. Coinbase und Robinhood Markets verbilligen sich um jeweils 4 Prozent.

Disney (-2,2%) hat im ersten Geschäftsquartal einen Umsatz und Gewinn ausgewiesen, der die Erwartungen der Wall Street übertraf. Gestützt wurde das Ergebnis von der starken Entwicklung des Streaming-Geschäfts. Einem Bericht des Wall Street Journal zufolge beabsichtigt Disney-CEO Bob Iger, noch vor Ablauf seines Vertrags (31. Dezember) zurückzutreten. Nach Handelsschluss wird Palantir die Zahlen zum vierten Quartal vorlegen.

Dollar legt leicht zu - Ölpreise fallen weiter

Am Devisenmarkt zeigt sich der Dollar stabil. Die US-Währung hatte sich am Freitag dank der Fed-Personalie etwas von vorangegangenen Verlusten erholt. Der Dollar-Index steigt um 0,3 Prozent. Dagegen geben die Anleihe-Renditen etwas nach. Die Zehnjahresrendite sinkt um 5 Basispunkte auf 4,23 Prozent.

Der Ausverkauf bei Gold und Silber setzt sich fort. Die Feinunze Gold ermäßigt sich um 2,3 Prozent auf 4.781 Dollar - hatte im Tagestief allerdings schon bei 4.402 Dollar gelegen. Der Silberpreis fällt um 3,3 Prozent. Marktteilnehmer sprechen von andauernden Gewinnmitnahmen. Verschärfend hinzu kämen erhöhte Einschussforderungen (Margins) der Terminbörsen.

Auch die Erdölpreise stehen unter Druck. Die Notierungen für Brent und WTI fallen um bis zu 6,3 Prozent. Die Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran hätten Angebotssorgen zerstreut, heißt es. Daneben hatten mehrere Mitglieder der Opec+-Staaten am Sonntag vereinbart, die Fördermengen unverändert zu lassen.

=== 
DEVISEN          zuletzt    +/- %    0:00 Fr, 17:20 Uhr  % YTD 
EUR/USD          1,1839    -0,1%   1,1852     1,1884  +0,9% 
EUR/JPY          183,58    -0,3%   184,12     183,29  -0,4% 
EUR/CHF          0,9200    +0,4%   0,9164     0,9160  -1,6% 
EUR/GBP          0,8658    -0,0%   0,8661     0,8661  -0,0% 
USD/JPY          155,08    -0,2%   155,35     154,24  -0,9% 
GBP/USD          1,3674    -0,1%   1,3686     1,3721  +1,6% 
USD/CNY          6,9617    -0,2%   6,9783     6,9769  -0,7% 
USD/CNH          6,9387    -0,3%   6,9602     6,9534  -0,3% 
AUS/USD          0,6947    +0,1%   0,6943     0,6996  +4,1% 
Bitcoin/USD       77.829,65    +0,8% 77.242,95   82.828,95 -12,0% 
 
ROHÖL           zuletzt VT-Settlem.   +/- %    +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex          62,13    65,21   -4,7%     -3,08 +14,2% 
Brent/ICE          66,23    70,69   -6,3%     -4,46 +16,1% 
 
METALLE          zuletzt    Vortag   +/- %    +/- USD  % YTD 
Gold           4.781,32   4.895,64   -2,3%    -114,32 +13,2% 
Silber           82,65    85,45   -3,3%     -2,80 +19,8% 
Platin          1.824,87   1.830,04   -0,3%     -5,17  +4,1% 
Kupfer            5,78     5,92   -2,5%     -0,15  +3,3% 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
(Angaben ohne Gewähr) 
=== 

Kontakt: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/ros/thl

(END) Dow Jones Newswires

February 02, 2026 08:36 ET (13:36 GMT)

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