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MÄRKTE USA/Uneinheitlich - KI-Sorgen bremsen

DJ MÄRKTE USA/Uneinheitlich - KI-Sorgen bremsen

DOW JONES--Die Wall Street baut am Montag am breiten Markt die Verluste vom Wochenschluss noch etwas aus. Wieder hochkochende Sorgen im Vorfeld wichtiger Geschäftsberichte aus dem Sektor über eine KI-Blase lasten vor allem auf dem Technologiesektor, was schon an den asiatischen Börsen für teils heftige Abgaben gesorgt hat. In den USA herrscht in Sachen Zinspfad unter dem von US-Präsident Donald Trump als Nachfolger für US-Notenbankgouverneur Jerome Powell am Freitag bestellten Kevin Warsh etwas Verunsicherung. Warsh gilt als einer der falkenhafteren unter den als Powell-Nachfolger gehandelten Kandidaten, was Zinssenkungsfantasien dämpft. Daher stehen die Edelmetalle Gold und Silber weiter unter Druck.

Im frühen Geschäft steigt der Dow-Jones-Index um 0,2 Prozent auf 48.981 Punkte, S&P-500 und Nasdaq-Composite geben dagegen 0,1 bzw. 0,3 Prozent ab. Für Verunsicherung sorgt auch der nicht beigelegte Haushaltsstreit und die damit verbundene Schließung von Behörden und anderen staatlichen Einrichtungen seit Samstag. An Konjunkturdaten wird im frühen Handel der ISM-Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe veröffentlicht. Die Zweitveröffentlichung des Einkaufsmanagerindexes für das verarbeitendes Gewerbe dürfte dagegen keine große Rolle spielen.

Mit den gedämpften Zinssenkungshoffnungen steigen die Renditen am Rentenmarkt leicht. Die Zehnjahresrendite steigt um 1 Basispunkt auf 4,23 Prozent. Am Devisenmarkt steigt der Dollar wie schon am Freitag mit der Warsh-Personalie weiter, der Dollar-Index erholt sich um weitere 0,5 Prozent. Wetten auf eine Dollarschwäche könnten zu weit gegangen sein, urteilt Ökonom Neil Shearing von Capital Economics. "Wir vertreten schon seit einiger Zeit die Ansicht, dass es wichtig ist, die pessimistische Haltung gegenüber dem Dollar nicht zu übertreiben", so der Chefvolkswirt der Gruppe. Die Nominierung von Warsh zum nächsten Fed-Vorsitzenden habe die Befürchtungen eines Angriffs auf die Unabhängigkeit der Fed verringert, urteilt er.

Der Ausverkauf bei Gold und Silber setzt sich fort. Die Feinunze Gold ermäßigt sich um 2,7 Prozent. Marktteilnehmer sprechen von andauernden Gewinnmitnahmen. Verschärfend hinzu kämen erhöhte Einschussforderungen der Terminbörsen. Der jüngste Rücksetzer bei Gold sei eine gesunde technische Korrektur nach einer "irrationalen" Rally in den vorangegangenen Tagen, urteilt Analyst Yuxuan Tang von JP Morgan Private Bank.

Auch die Erdölpreise stehen unter Druck. Die Notierungen für Brent und WTI fallen um bis zu 5,9 Prozent. Die Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran hätten Angebotssorgen zerstreut, heißt es. Daneben hatten mehrere Mitglieder der Opec+-Staaten vereinbart, die Fördermengen unverändert zu lassen und nicht zu senken.

Unter den Einzelwerten legen die Oracle-Aktien um 3,9 Prozent zu. Das Unternehmen will sich in diesem Jahr zwischen 45 und 50 Milliarden US-Dollar besorgen. Mit dem Geld will Oracle ihre Wette auf das Cloud-Computing für KI-Anwendungen finanzieren.

Nvidia geben um 2,1 Prozent nach. Der Plan des Unternehmens, bis zu 100 Milliarden US-Dollar in OpenAI zu investieren, um das Training und den Betrieb neuester KI-Modelle zu unterstützen, liege auf Eis, berichten informierte Personen. Bei Nvidia seien Zweifel an dem Geschäft aufgekommen.

Unter Druck stehen Aktien mit Bitcoin-Bezug, nachdem der Kurs der Kryptowährung über das Wochenende abgesackt ist, mittlerweile aber wieder im Plus notiert. Der Kurs von Strategy fällt um 7,7 Prozent. Das Unternehmen hält die größten Bitcoin-Bestände. Coinbase und Robinhood Markets verbilligen sich um 3,6 bzw. 3,5 Prozent.

Disney (-6,7%) hat im ersten Geschäftsquartal einen Umsatz und Gewinn ausgewiesen, der die Erwartungen der Wall Street übertraf. Gestützt wurde das Ergebnis von der starken Entwicklung des Streaming-Geschäfts. Einem Bericht des Wall Street Journal zufolge beabsichtigt Disney-CEO Bob Iger, noch vor Ablauf seines Vertrags (31. Dezember) zurückzutreten.

=== 
INDEX           zuletzt    +/- %  absolut   +/- % YTD 
DJIA          48.981,08    +0,2%   88,61     +1,7% 
S&P-500         6.929,65    -0,1%   -9,38     +1,4% 
NASDAQ Comp       23.384,81    -0,3%   -77,00     +0,9% 
NASDAQ 100       25.501,19    -0,2%   -51,20     +1,2% 
 
DEVISEN          zuletzt    +/- %    0:00 Fr, 17:20 Uhr  % YTD 
EUR/USD          1,1820    -0,3%   1,1852     1,1884  +0,9% 
EUR/JPY          183,60    -0,3%   184,12     183,29  -0,1% 
EUR/CHF          0,9205    +0,5%   0,9164     0,9160  -1,6% 
EUR/GBP          0,8659    -0,0%   0,8661     0,8661  -0,7% 
USD/JPY          155,34    -0,0%   155,35     154,24  -0,9% 
GBP/USD          1,3650    -0,3%   1,3686     1,3721  +1,6% 
USD/CNY          6,9662    -0,2%   6,9783     6,9769  -0,7% 
USD/CNH          6,9396    -0,3%   6,9602     6,9534  -0,3% 
AUS/USD          0,6958    +0,2%   0,6943     0,6996  +4,1% 
Bitcoin/USD       78.218,60    +1,3% 77.242,95   82.828,95 -12,8% 
 
ROHÖL           zuletzt VT-Settlem.   +/- %    +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex          62,49    65,21   -4,2%     -2,72 +14,2% 
Brent/ICE          66,50    70,69   -5,9%     -4,19 +16,1% 
 
METALLE          zuletzt    Vortag   +/- %    +/- USD  % YTD 
Gold           4.762,44   4.895,64   -2,7%    -133,20 +13,2% 
Silber           82,22    85,45   -3,8%     -3,24 +19,8% 
Platin          1.833,37   1.830,04   +0,2%      3,33  +4,4% 
Kupfer            5,79     5,92   -2,2%     -0,13  +3,3% 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
(Angaben ohne Gewähr) 
=== 

Kontakt: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/flf/mgo

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February 02, 2026 09:46 ET (14:46 GMT)

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