DJ PRESSESPIEGEL/Unternehmen
Die wirtschaftsrelevanten Themen aus den Medien, zusammengestellt von Dow Jones Newswires.
PORSCHE - Porsche erwägt, eine elektrische Sportwagenreihe aufzugeben, um Kosten zu senken, die aufgrund einer zu ehrgeizigen Elektrostrategie massiv gestiegen sind. Dies berichtet Bloomberg unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertrauten Personen. Der neue Vorstandsvorsitzende Michael Leiters könnte die geplanten Elektroversionen der 718er-Reihe (Boxster und Cayman) streichen. Grund seien Entwicklungsverzögerungen und steigende Ausgaben, so die Personen, die namentlich nicht genannt werden wollten, während interne Beratungen andauern. Die Benzinversionen der beiden Modelle galten jahrelang als relativ erschwinglicher Einstieg in die Welt von Porsche, mit Startpreisen von rund 70.000 Euro. Sie wurden im Jahr 2025 eingestellt. (Bloomberg)
VOLKSWAGEN - Volkswagens neues Autowerk im US-Bundesstaat South Carolina wird deutlich teurer als gedacht. Wie die Pick-up-Tochter Scout des Autobauers auf Handelsblatt-Anfrage bestätigte, steigen die Ausgaben um 1 Milliarde auf 3 Milliarden Dollar. Ursprünglich hatte Volkswagen Kosten von 2 Milliarden Dollar für den Bau des neuen Werks kommuniziert. Eine Scout-Sprecherin bestätigte die "aktualisierte Zahl". Von Anfang an habe Scout eine "Produktionsstätte von Weltklasse" geplant: "Unsere Investitionen sind mit der Verwirklichung dieser Vision gewachsen." VW verwies als "wesentlichen Faktor für die aktualisierte Summe" auf eine Erweiterung des Werksgeländes um einen "300 Millionen Dollar teuren Zuliefererpark vor Ort". Auf die verbleibende Kostensteigerung von 700 Millionen Dollar ging die Sprecherin auf Nachfrage nicht ein. Im Jahr 2023 hatte die Regierung von South Carolina dem Konzern für das Werk ein Anreizprogramm in Höhe von fast 1,3 Milliarden Dollar zugesagt. Scout betonte, es gebe keine zusätzliche Förderung über das vereinbarte Paket hinaus. (Handelsblatt)
DEUTSCHE BAHN - Der Aufsichtsrat der Deutschen Bahn AG steht vor einem tiefgreifenden Umbau. Wie das Handelsblatt aus Kreisen des Kontrollgremiums erfuhr, sollen dem Bundeskabinett am Mittwoch sechs neue Kandidaten vorgestellt werden, darunter Ex-Lufthansa-Vorstandschef Christoph Franz und Telekom-Personalchefin Birgit Bohle. Fest stehen außerdem die Bundestagsparlamentarier Björn Simon (CDU) und Uwe Schmidt (SPD), während fünf Ministerialbeamte den Aufsichtsrat verlassen müssen. Doch an der Besetzung entzündet sich Kritik. (Handelsblatt)
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February 03, 2026 00:10 ET (05:10 GMT)
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