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Dow Jones News
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(2)

MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa

DJ MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa

Der Markt-Überblick am Morgen, zusammengestellt von Dow Jones Newswires.

TAGESTHEMA

Infineon Technologies baut ihr Sensorgeschäft mit einem Zukauf aus. Der DAX-Konzern übernimmt das nicht-optische Analog- bzw. Mixed-Signal-Sensorportfolio von AMS-Osram für 570 Millionen Euro. Der Konzern stärkt damit seine Position bei Sensoren für Automobil- und Industrieanwendungen und erweitert die Produktpalette bei Sensoren für medizinische Anwendungen. Infineon geht davon aus, dass das zugekaufte Geschäft im Kalenderjahr 2026 einen Umsatz von rund 230 Millionen Euro erzielt wird. Sofort nach Abschluss der Transaktion soll es sich ergebnissteigernd auf den Gewinn pro Aktie auswirken.

AUSBLICK UNTERNEHMEN

INFINEON (7:30)

Nachfolgend die Konsensschätzungen für das erste Quartal 2025/26 (Angaben in Millionen Euro, Ergebnis je Aktie in Euro, Marge in Prozent):

PROG  PROG PROG 
1. QUARTAL             1Q25/26  ggVj Zahl 1Q24/25 
Gesamtumsatz             3.621  +6%  22  3.424 
Segmentergebnis             607  +6%  22   573 
Segmentergebnis-Marge         16,8   --  22  16,7 
Ergebnis nach Steuern          290  +18%  22   246 
Ergebnis je Aktie - unverwässert    0,22  +22%  22  0,18 
Ergebnis je Aktie ber - verwässert   0,33   --  22  0,33 
Umsatz Automotive           1.792  -7%  22  1.919 
- Green Industrial Power        383  +13%  22   340 
- Power & Sensor Systems       1.119  +36%  22   820 
- Connected Secure Systems       325  -6%  22   344 
Ergebnis Automotive           325  -10%  22   363 
- Green Industrial Power         46  +35%  22   34 
- Power & Sensor Systems        183  +23%  22   149 
- Connected Secure Systems        29  -3%  22   30 
 

QIAGEN (22:05)

Nachfolgend die Konsensschätzungen für das vierte Quartal 2025 (Angaben in Millionen US-Dollar, Ergebnis je Aktie in US-Dollar):

PROG PROG PROG 
4. QUARTAL               4Q25 ggVj Zahl 4Q24 
Umsatz                 530  +2%  17  521 
Operatives Ergebnis bereinigt      154  -4%  17  160 
Ergebnis nach Steuern bereinigt*    130  -5%  13  136 
Ergebnis/Aktie verwässert bereinigt  0,59  -3%  15 0,61 
 

Weitere Termine:

07:00 AT/OMV AG, Jahresergebnis

07:00 CH/Novartis AG, Jahresergebnis

08:00 GB/GSK plc, Ergebnis 4Q

08:30 US/GE Healthcare Technologies Inc, Jahresergebnis (14:30 Webcast)

10:00 LU/Stabilus SE, HV

12:45 US/Abbvie Inc, Jahresergebnis

13:00 US/Uber Technologies Inc, Ergebnis 4Q

14:30 IT/Banca Monte dei Paschi di Siena SpA (MPS), außerordentliche HV

22:00 US/Qualcomm Inc, Ergebnis 1Q

22:05 US/Alphabet Inc (Google-Holding), Jahresergebnis

DIVIDENDENABSCHLAG

(bei deutschen Aktien und Aktien aus dem Stoxx- bzw. Euro-Stoxx-50-Index)

Unternehmen    Dividende 
Schott Pharma   0,18 EUR 
 

AUSBLICK KONJUNKTUR

- IT 
  09:45 Einkaufsmanagerindex/PMI nicht-verarbeitendes Gewerbe Januar 
     PROGNOSE:   51,3 
     zuvor:    51,5 
 
  11:00 Verbraucherpreise (vorläufig) Januar 
     PROGNOSE: +0,9% gg Vj 
     zuvor:  +1,2% gg Vj 
- FR 
  09:50 Einkaufsmanagerindex/PMI nicht-verarbeitendes Gewerbe 
     (2. Veröffentlichung) Januar 
     PROGNOSE:   k.A. 
     1. Veröff.:  47,9 
     zuvor:    50,1 
     Einkaufsmanagerindex gesamt (2. Veröffentlichung) 
     PROGNOSE:   k.A. 
     1. Veröff.:  48,6 
     zuvor:    50,0 
- DE 
  09:55 Einkaufsmanagerindex/PMI nicht-verarbeitendes Gewerbe 
     (2. Veröffentlichung) Januar 
     PROGNOSE:   k.A. 
     1. Veröff.:  53,3 
     zuvor:    52,7 
     Einkaufsmanagerindex gesamt (2. Veröffentlichung) 
     PROGNOSE:   k.A. 
     1. Veröff.:  52,5 
     zuvor:    51,3 
- EU 
  10:00 Einkaufsmanagerindex/PMI nicht-verarbeitendes Gewerbe Eurozone 
     (2. Veröffentlichung) Januar 
     PROGNOSE:   k.A. 
     1. Veröff.:  51,9 
     zuvor:    52,4 
     Einkaufsmanagerindex gesamt (2. Veröffentlichung) 
     PROGNOSE:   k.A. 
     1. Veröff.:  51,5 
     zuvor:    51,5 
- GB 
  10:30 Einkaufsmanagerindex/PMI nicht-verarbeitendes Gewerbe 
     (2. Veröffentlichung) Januar 
     PROGNOSE:   k.A. 
     1. Veröff.:  54,3 
     zuvor:    51,4 
- EU 
  11:00 Erzeugerpreise Dezember 
     Eurozone 
     PROGNOSE: -0,2% gg Vm/-2,1% gg Vj 
     zuvor:   +0,5% gg Vm/-1,7% gg Vj 
 
  11:00 Verbraucherpreise Eurozone (Vorabschätzung) Januar 
     Eurozone 
     PROGNOSE: -0,5% gg Vm/+1,8% gg Vj 
     zuvor:  +0,2% gg Vm/+1,9% gg Vj 
     Kernrate (ohne Energie, Nahrung, Alkohol, Tabak) 
     PROGNOSE: -0,9% gg Vm/+2,2% gg Vj 
     zuvor:  +0,3% gg Vm/+2,3% gg Vj 
- US 
  14:15 ADP-Arbeitsmarktbericht Januar 
     Beschäftigung privater Sektor 
     PROGNOSE: +45.000 Stellen 
     zuvor:  +41.000 Stellen 
 
  15:45 Einkaufsmanagerindex/PMI Service (2. Veröffentlichung) Januar 
     PROGNOSE:   52,5 
     1. Veröff.:  52,5 
     zuvor:    52,5 
 
  16:00 ISM-Index nicht-verarbeitendes Gewerbe Januar 
     PROGNOSE:   53,5 
     zuvor:    54,4 Punkte 
 
  16:30 Rohöllagerbestandsdaten (Woche) der staatlichen 
     Energy Information Administration (EIA) Vorwoche 
 

ÜBERSICHT FUTURES / INDIZES

Aktuell: 
Index            zuletzt +/- % 
DAX Futures        24.869,00 +0,1% 
E-Mini-Future S&P-500   6.951,00 +0,1% 
E-Mini-Future Nasdaq-100 25.458,50 +0,0% 
Nikkei-225 (Tokio)    54.407,56 -0,6% 
Hang-Seng (Hongk.)    26.924,65 +0,3% 
Shanghai-Comp.       4.079,67 +0,3% 
 
 
Vortag: 
INDEX        zuletzt +/- % 
DAX        24.780,79 -0,1% 
DAX-Future    24.848,00 -0,1% 
XDAX       24.761,53 -0,1% 
MDAX       31.537,33 +0,1% 
TecDAX       3.605,72 -1,0% 
SDAX       18.004,12 -0,7% 
Euro-Stoxx-50   5.995,35 -0,3% 
Stoxx-50      5.133,43 -0,2% 
Dow-Jones     49.240,99 -0,3% 
S&P-500      6.917,81 -0,8% 
Nasdaq Composite 23.255,19 -1,4% 
 

FINANZMÄRKTE

EUROPA

Ausblick: Von einer nicht leicht unter einen Hut zu bringenden Nachrichtenlage sprechen Händler am Mittwoch. Die US-Vorgaben seien stark negativ, allerdings beschränkt auf den Software-Sektor. Dieser war extrem unter Druck geraten durch Sorgen, das profitable Mietmodell (SaaS) für Software könne von KI-Agenten abgelöst werden. Der Druck dürfte aber isoliert auf die Tech-Werte bleiben, meinen Händler. Der DAX-Terminkontrakt zeigt sich daher recht neutral und nur leicht unter der 24.900er-Marke. Vor der EZB-Sitzung am Donnerstag stehen besonders die neuen Inflationsdaten aus Europa im Blick, so die Verbraucher- und die Erzeugerpreise. Und zudem muss der Markt eine Menge Quartalszahlen verarbeiten, unter anderem von UBS und Infineon. In den USA folgen am Abend unter anderem die Zahlen der Google-Mutter Alphabet.

Rückblick: Knapp behauptet - Der Abverkauf bei Edelmetallen fand ein Ende, was stabilisierend auf Aktien wirkte. Der Euro-Stoxx-50 hatte im Verlauf ein Allzeithoch markiert, ehe Gewinnmitnahmen einsetzten. Klar positiv für den freien Welthandel wurde das Handelsabkommen zwischen den USA und Indien gewertet, Auswirkungen auf den Aktienmarkt hatte dies jedoch kaum. Ein neues Analysetool von Anthropic sorgte für Wirbel. Mittels der Software können auch juristische Arbeiten automatisiert werden. Die Aktien von Datenanbietern bzw. Anbietern von Daten-Analysetools gerieten daraufhin unter Druck. Im DAX brachen Deutsche Börse um 4,4 Prozent ein, SAP schlossen 4,6 Prozent niedriger, Scout24 gaben 5,2 Prozent nach. In London verloren LSE 12,8 Prozent und Pearson 7,7 Prozent. Für Technologie-Aktien ging es insgesamt um 4,4 Prozent nach unten. Dass Publicis keine Aktienrückkäufe für 2026 erwähnt hatte, enttäuschte Anleger. Die Ergebnisse des vierten Quartals hätten die Erwartungen derweil übertroffen. Der Kurs fiel um 9,2 Prozent und zog den gesamten Sektor mit nach unten. WPP schlossen 11,8 Prozent niedriger. Akzonobel schlossen nach Zahlenvorlage 3,9 Prozent niedriger. Die Konsenserwartungen bei Umsatz und Gewinn wurden leicht verfehlt.

DAX/MDAX/SDAX/TECDAX

Knapp behauptet - Zalando steht vor Herausforderungen durch den Aufstieg des Social-Media-Handels, wie etwa dem TikTok-Shop, so Morgan Stanley. Zalando brachen um 12,1 Prozent ein, für das Puma-Papier ging es um 3,3 Prozent nach unten. Sartorius schlossen nach Zahlenausweis 6 Prozent fester. JP Morgan sprach mit Blick auf das Zahlenwerk und den Ausblick von einer "Bereinigung". Entsprechend erleichtert reagierten Anleger. Die Geschäftszahlen von Siltronic für das vierte Quartal fielen laut Jefferies besser als erwartet aus und übertrafen den Konsens beim Umsatz um 10 Prozent sowie beim EBITDA um 16 Prozent. Es wurde aber keine Prognose für das Geschäftsjahr 2026 abgegeben. Die aktuellen Konsensschätzungen für 2026 stufen die Analysten als zu hoch ein. Siltronic kamen um 8,1 Prozent zurück. Prosiebensat1 verloren 3,6 Prozent. Das bereinigte EBITDA habe unter dem - eingeengten - Prognosekorridor des Unternehmens gelegen, so MWB. Vor den Ergebnissen von Merck KGaA für das vierte Quartal und der Prognose für 2026 hat die Deutsche Bank ihre bereinigte Gewinnschätzung für 2026 um rund 5 Prozent gesenkt. Das Votum senkten die Analysten auf "Halten",

(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires

February 04, 2026 01:30 ET (06:30 GMT)

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© 2026 Dow Jones News
Vorsicht, geheim!
2026 startet mit einem Paukenschlag: Der DAX outperformt den US-Markt, Nachzügler holen auf. Ein erstes Signal, dass der Bullenmarkt an Breite gewinnt. Während viele Anleger weiter auf die großen Tech-Namen setzen, hat sich im Hintergrund längst ein Umschwung vollzogen. Der Fokus verschiebt sich weg von überteuerten KI-Highflyern hin zu soliden Qualitätswerten aus der zweiten Reihe.

Anleger, die jetzt clever agieren, setzen nicht auf das, was war, sondern auf das, was kommt. Unternehmen mit gesunder Bilanz, unterschätztem Potenzial und begrenztem Abwärtsrisiko könnten 2026 zu den großen Gewinnern zählen. Die Gefahr einer schärferen Korrektur bleibt real, gerade für passiv aufgestellte Investoren.

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